Weltkirche

 

Um die Unterstützung der insgesamt 1.100 sogenannten "Missionsdiözesen" im  globalen "Süden" - sowie in einem speziellen Jahresschwerpunkt um die Stärkung von Frauen in Indien - geht es am bevorstehenden "Sonntag der Weltmission".

 
 

Papst Franziskus ernennt am 19. November 17 neue Kardinäle aus allen Kontinenten. Das gab er am Sonntag auf dem Petersplatz bekannt. Unter ihnen ist auch der Erzbischof von Mecheln-Brüssel, Jozef De Kesel. Eine Besonderheit ist die Kardinalswürde für den vatikanischen Botschafter in Syrien, Erzbischof Mario Zenari, der nach Aussage des Papstes auch als Kardinal auf seinem Posten bleiben soll.

 
 

Der am Sonntag zu Ende gegangene Weltjugendtag in Krakau war ein "starkes Zeichen für interkulturelles Miteinander und Frieden" und machte zudem eine "Einheit in der Vielfalt innerhalb der verschiedenen kirchlichen Gruppen und Bewegungen" sichtbar.

 
 

Der Präfekt der römischen Glaubenskongregation, Kardinal Gerhard Müller, und der Präfekt der Bischofskongregation, Kardinal Marc Ouellet, haben bei einer Pressekonferenz am Dienstag im Vatikan ein Dokument über die Aufgaben der Bischöfe im Blick auf die neuen charismatischen Bewegungen - "Movimenti" - präsentiert.

 
 

Durchschnittlich regierte ein Papst in den vergangenen 2.000 Jahren 7 Jahre und fünf Monate. Wenn Franziskus am Sonntag also den dritten Jahrestag seiner Wahl begeht, hat er rein statistisch gesehen beinahe die Hälfte seines Pontifikats schon hinter sich. Zeit also für eine "erste Halbzeitbilanz".

 
 

Alle fünf Minuten wird ein Christ wegen seines Glaubens ermordet. Weltweit werden rund 100 Millionen Christen verfolgt. - Auf diese dramatischen Zahlen hat Elmar Kuhn, Generalsekretär von Christian Solidarity International Österreich (CSI), aufmerksam gemacht.

 
 

Von 18. bis 25. Jänner findet die "Weltgebetswoche für die Einheit der Christen" statt. Während der Gebetswoche kommen weltweit Christen aus unterschiedlichen Konfessionen zusammen, um gemeinsam für die Einheit der Christenheit zu beten. Internationales Leitthema der Woche ist heuer eine Stelle aus dem ersten Petrusbrief: "Berufen, die großen Taten Gottes zu verkünden".

 
 

2015 ist die Zahl der verfolgten Christen weltweit deutlich gestiegen. Das Hilfswerk Open Doors/Deutschland schätzt ihre Zahl angesichts der "jüngsten weltweiten und enorm temporeichen Entwicklung" auf "sehr weit mehr als 100 Millionen", wie Open-Doors-Analyst Thomas Müller der Zeitung "Die Welt" (Mittwoch) sagte.

 
 

Weltweit gab es am 31. Dezember 2013 über 1.253.926.000 Katholiken: Diese Zahl, die 17,68 Prozent der gesamten Weltbevölkerung entspricht, nennt die vatikanische Nachrichtenagentur "Fides" in ihrer jährlich am "Weltmissionssonntag" herausgegeben Statistik.

 
 

Ähnlich wie bei der Wahl seiner Reiseziele in Europa, wo der Papst bislang bewusst "an die Ränder" ging, ist auch diesmal die Zusammenstellung keineswegs zufällig. In den drei Ländern Ecuador, Bolivien und Paraguay verdichten sich symbolträchtig die bis heute ungelösten ethnischen, wirtschaftlichen und politischen Probleme Südamerikas.

 

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