Weltkirche

 

Der Nationaldirektor von "Missio Österreich" (Päpstliche Missionswerke), P. Karl Wallner, hat vor einer "Klaustrophilie" in Europas Kirchen gewarnt. "Diese soll sich nicht in ihren eigenen Strukturen verbarrikadieren, sondern mit den Menschen die größte Freude teilen, die es für uns Christen gibt", sagte der Zisterziensermönch bei einer Pressekonferenz in Wien im Vorfeld des Weltmissions-Sonntags am 21. Oktober.

 
 

St. Pölten, 03.10.2018 (dsp) Mit Anfang Oktober startete wieder die traditionelle Jugendaktion von Missio (Päpstliche Missionswerke) und der Katholischen Jugend. Unter dem Motto "Eine süße Tat" werden dazu von Jugendlichen in Pfarren und Schulen faire Schokopralinen und Bio-Fruchtgummitierchen verkauft. Der Reinerlös kommt Jugendprojekten in Afrika, Asien und Lateinamerika zugute.

Foto: Missio-Nationaldirektor Christian Poschenrieder mit Sr. Marcellina Nickl
 

Papst Franziskus hat Familien als unverzichtbar für Kirche und Gesellschaft gewürdigt. Sie seien "die Hoffnung der Kirche und der Welt", sagte er bei einer Großveranstaltung zum katholischen Welttreffen der Familien am Samstagabend im irischen Dublin. Dabei ermutigte er Eltern nachdrücklich, ihre Kinder so bald wie möglich taufen zu lassen. Die Kirche sei "die Familie der Kinder Gottes"; man müsse jeden "zum Fest einladen".

 
 

Mit einem Gottesdienst an seinem offiziellen Gründungsort, der Nieuwe Kerk in Amsterdam, feiert der weltweite Ökumenische Rat der Kirchen (ÖRK) am 23. August sein 70-jähriges Bestehen. Weltkirchenrat-Generalsekretär Olav Fykse Tveit und die ÖRK-Zentralausschuss-Vosritzende Agnes Abuom werden zusammen mit zahlreichen Vertretern der Mitgliedskirchen an dem ökumenischen Gottesdienst teilnehmen.

 
 

Papst Franziskus hat den Oktober 2019 als "außerordentlichen Monat der Mission" ausgerufen. Gerade in Zeiten, die von Krieg geprägt seien sowie vom "betrüblichen Willen, die Unterschiede zu betonen und Auseinandersetzungen zu schüren", sei es wichtig, allen Menschen mit neuem Eifer die gute Nachricht der Bibel zu überbringen, heißt es in einem Brief an den Chef der Kongregation für die Evangelisierung der Völker, Kardinal Fernando Filoni.<--break->

 
 

St. Pölten, 18.10.2017 (dsp) Kenia steht heuer im Mittelpunkt des traditionellen Weltmissions-Sonntags. Weltweit wird in Pfarren am 22. Oktober für kirchliche Projekte gesammelt, die besonders Benachteiligte unterstützen. Das gaben die päpstlichen Missionswerke Österreich ("Missio") bekannt. Aktuell grassierten im heurigen Schwerpunktland Menschenhandel und Sklaverei. "Auch wenn manche es nicht glauben können, Menschenhandel und Sklaverei existieren immer noch und sind mittlerweile die lukrativsten organisierten Verbrechen der Welt", berichtete Sophie Otiende, Projektberaterin und Koordinatorin von "Awareness Against Human Trafficking" (HAART), einer von "Missio" unterstützten internationalen Organisation, die sich im Kampf gegen Menschenhandel engagiert.

P. Karl Wallner verteilt Schokopralinen für Missio
 

Zahlreiche Vertreter der christlichen Kirchen in Österreich haben am Freitag aus Anlass des Abwurfes der ersten Atombombe über Hiroshima am 6. August 1945 für eine Welt ohne Atomwaffen plädiert. Hoffnung gebe Kardinal Christoph Schönborn, ein am 7. Juli von 122 Nationen beschlossenes UN-Abkommen gegen Atomwaffen.

 
 

St. Pölten, 30.4.2017 (dsp/KAP) Nicht nur Portugiesen, sondern Gläubige auf der ganzen Welt begehen heuer das Fatima-Jubiläum. In Österreich finden in allen Diözesen Marienfeiern unter Einbeziehung der nach den Berichten der Hirtenkinder erfolgten Erscheinungen von 1917 - vor 100 Jahren - statt.

Wappen von Fatima
 

Open Doors hat mit dem Weltverfolgungsindex 2017 die neue Rangfolge der 50 Länder veröffentlicht, in denen Christen aufgrund ihres Glaubens am stärksten verfolgt werden. Seit 1955 setzt sich das christliche Hilfswerk mit umfangreichen Hilfsprojekten für verfolgte Christen ein, heute in etwa 60 Ländern. Wie Open Doors mitteilt, hat sich die Lage der rund 650 Millionen Christen, die als Minderheit in den 50 Ländern des Weltverfolgungsindex leben, von Jahr zu Jahr verschlechtert.

 
 

Das Christentum ist mit rund 31 Prozent die größte Religionsgemeinschaft der Welt und wird es auch in den kommenden 40 Jahren bleiben. Der Islam holt jedoch rasch auf und wächst weltweit noch schneller als das Christentum.

 

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