Vatikan

 

Durchschnittlich regierte ein Papst in den vergangenen 2.000 Jahren 7 Jahre und fünf Monate. Wenn Franziskus am Sonntag also den dritten Jahrestag seiner Wahl begeht, hat er rein statistisch gesehen beinahe die Hälfte seines Pontifikats schon hinter sich. Zeit also für eine "erste Halbzeitbilanz".

 
 

Die Zahl der Katholiken weltweit steigt schneller als die Weltbevölkerung. Das geht aus den neuesten statistischen Angaben zur Anzahl der Katholiken in aller Welt hervor, die der Vatikan veröffentlichte. Zwischen 2005 und 2014 nahm die Zahl der Katholiken demnach um 14,1 Prozent von 1,115 Milliarden auf 1,272 Milliarden zu.

 
 

Papst Franziskus hat die Hoffnung geäußert, dass 2016 ein Jahr des Friedens wird und die Katholiken die Haltungen ihres Glaubens durch konkrete Taten der Liebe und der Barmherzigkeit zeigen.

 
 

Rom, 01.01.2016 (KAP/dsp) Papst Franziskus hat in seiner Neujahrspredigt zum "Aufbau einer gerechteren und brüderlicheren Welt" aufgerufen. Im traditionellen Gottesdienst zum Jahresbeginn forderte er am Freitag eine Welt, "wo jeder Mensch und jedes Geschöpf in Frieden leben kann, in der Harmonie der ursprünglichen Schöpfung Gottes". Es gelte, "die Gleichgültigkeit zu überwinden, die die Solidarität vereitelt, und aus der falschen Neutralität herauszutreten, die das Miteinander-Teilen behindert", so Franziskus. Jesus rufe die Menschen auf, seine Mitarbeiter bei diesem Projekt zu werden. Die katholische Kirche begeht den 1. Januar als Weltfriedenstag.

Papst Franziskus
 

Papst Franziskus begeht heute seinen 79. Geburtstag. Jorge Mario Bergoglio wurde am 17. Dezember 1936 in Buenos Aires geboren. Am Geburtstag wünscht sich der Papst keine Feier; wie jeden Tag begann er den Tag mit der Messe in der Kapelle von Santa Marta, wo er wohnt.

 
 

Vatikanstadt, 09.12.2015 (dsp/KAP) Papst Franziskus hat bei einem Festgottesdienst im Vatikan das Heilige Jahr der Barmherzigkeit eröffnet. Am Ende der Messe, zu der sich am Dienstagvormittag mehrere Zehntausend Gläubige versammelt hatten, öffnete der Papst die sonst geschlossene Heilige Pforte am Petersdom. Franziskus verzichtete anders als seine Vorgänger in der Vergangenheit auf die symbolischen drei Hammerschläge und stieß einfach die zwei Flügel des Portals auf. In den kommenden zwölf Monaten wird es von vielen Millionen Pilgern durchschritten werden, die betend und meditierend um Vergebung und Barmherzigkeit bitten. Unmittelbar nach Franziskus ging als zweiter Pilger des Jubiläumsjahrs Benedikt XVI. durch die Heilige Pforte. Der emeritierte Papst nahm in einem seiner seltenen öffentlichen Auftritte an der Messe teil. 

Foto: Radio Vatikan/ANSA
 

Papst Franziskus eröffnet am Dienstag um 9.30 Uhr im Petersdom das Außerordentliche Heilige Jahr 2015/16. Das "Iubiliaeum Misericordiae" (Jubiläum der Barmherzigkeit) dauert bis 20. November 2016. In Rom wird mit einem Pilgeransturm gerechnet; die Sicherheitsvorkehrungen wurden verschärft.

 
 

Papst Franziskus besucht von 25. bis 30. November erstmals Afrika. Zielländer sind Kenia, Uganda und die Zentralafrikanische Republik. Es handelt sich um seine 11. Auslandsreise und seine 6. Interkontinentalreise.

 
 

Der Vatikan hat die Anschläge in Paris "auf das Schärfste" verurteilt. "Es handelt sich um einen Angriff auf den Frieden der gesamten Menschheit und verlangt nach einer klaren und solidarischen Entscheidung aller, um der Ausbreitung des mörderischen Hasses in all seinen Formen entgegen zu treten", sagte Vatikansprecher Federico Lombardi Samstagfrüh in einer ersten Reaktion.

 
 

Der Vatikan hat für kommenden Donnerstag, 17. September, einen Caritas-Gipfel zur humanitären Krise in Syrien und dem Irak anberaumt.

 

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