Synode

 

Zum Abschluss ihrer außerordentlichen Synode zum Thema "Die pastoralen Herausforderungen der Familie im Kontext der Evangelisierung" haben die in Rom versammelten Bischöfe am Samstag eine Botschaft verabschiedet.
Wortlaut der Botschaft der Bischofssynode an die Familien der Welt:

 
 

Die römische Bischofssynode in Rom zu Ehe und Familie hat eine Wende vollzogen. Die vatikanische Informationspolitik hatte es bisher nicht zugelassen, sich von außen einen Einblick in die Mehrheitsverhältnisse in der Synodenaula zu beschaffen – insbesondere in den beiden heiklen Fragen der Bischofsversammlung: der „Öffnung“ gegenüber homosexuellen Paaren und den wiederverheirateten Geschiedenen.<--break->

 
 

Neue Zugänge der Seelsorge zu Wiederverheirateten und Homosexuellen, wie sie unter anderem im Synoden-Zwischenbericht angedacht sind, bergen nach Ansicht der konservativen Synodenvertreter eine Gefahr für die kirchliche Lehre.

 
 

Über "mutige pastorale Entscheidungen" und neue Wege im Umgang etwa mit wiederverheirateten Geschiedenen will die Familiensynode in dieser Woche beraten. So steht es in dem 12-seitigen Zwischenbericht ("Relatio post disceptationem"), den der ungarische Kardinal und Generalrelator der Synode, Peter Erdö, am Montag veröffentlichte. Wortlaut

 
 

St. Pölten, 03.10.2014 (dsp/KAP) Familienbischof Klaus Küng erhofft sich von der am Sonntag beginnenden Sondersynode über Familienangelegenheiten neue Impulse bei der Vermittlung der katholischen Lehre zu Ehe, Familie und Sexualität. Es brauche eine "positive, gewinnende und zugleich klare Verkündigung, auch viel Verständnis und Liebe", um die bestehende Kluft zwischen Lehre und der von den Gläubigen gelebten Praxis zu überwinden, so Bischof Küng in einem Interview mit der Tageszeitung "Die Presse" (Freitag).<--break->

Diözesanbischof DDr. Klaus Küng
 

Die katholische Bischofssynode soll die Weltkirche repräsentieren und die Kollegialität von Papst und Bischöfen unterstreichen. Als ständige Einrichtung wurde sie 1965 von Papst Paul VI. auf Anregung des Zweiten Vatikanischen Konzils (1962-1965) geschaffen. Sie hat keine Entscheidungsbefugnis, sondern nur beratende Funktion.

 
 

St. Pölten, 24.09.2014 (dsp) Für den österreichischen „Familienbischof“ gibt es wohl kaum ein brennend wichtigeres kirchliches Ereignis wie die kommende „Familiensynode“. Der erste, vorbereitende Teil, die außerordentliche Generalversammlung der Bischofssynode "Die pastoralen Herausforderungen der Familie im Kontext der Evangelisierung“, beginnt bereits in wenigen Tagen, am 5. Oktober. Der zweite, größere Teil wird nächstes Jahr stattfinden. Daher hat Papst Franziskus gebeten, weltweit am Sonntag, dem 28. September, für die Anliegen dieser Familiensynode zu beten. In diesen Tagen gehen besondere Gebetstexte für die Sonntagsmessen an alle Pfarren heraus. Bischof Küng: "Ich ermutige sehr, die Veranstaltung mit unserem Gebet zu begleiten."

Bischof Küng lädt am Sonntag die Diözese zum Gebet anlässlich der „Familiensynode“
 

Das viel beachtete mehr als 80-seitige Arbeitsdokument (Instrumentum laboris) zur Bischofssynode ist im Vatikan von drei Kardinälen vorgestellt worden.

 
 

Zur Vorbereitung auf die Bischofssynode zur Familienseelsorge im Herbst 2014 hat Papst Franziskus eine Gebetsinitiative ins Leben gerufen. Wie Radio Vatikan berichtet, beginnt die Initiative am kommenden Sonntag mit einem Gottesdienst von Kurienerzbischof Vincenzo Paglia in der Kirche der Sagrada Familia in Barcelona. Paglia ist Präsident des päpstlichen Familienrates.

 
 

Papst Franziskus hat für Oktober 2014 eine Sonderbischofssynode zur Familienpastoral angekündigt. Vom 5. bis 19. Oktober beraten Repräsentanten aller Ortskirchen zusammen über "Die pastoralen Herausforderungen der Familie im Rahmen der Evangelisierung", informierte Vatikansprecher P. Federico Lombardi am Dienstag bei einer Pressekonferenz.

 

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