Synode

 

„Amoris Laetitia – über die Liebe in der Familie“ – so lautet der Titel des postsynodalen Schreibens, dass Papst Franziskus im Anschluss an die beiden Bischofssynoden verfasst hat. Der Vatikan wird es am 8. April offiziell im Vatikan vorstellen, wie der Pressesaal an diesem Freitag bekannt gab.

 
 

Die Apostolische Exhortation von Papst Franziskus über die vorjährige Weltbischofssynode zur Familie wird im März veröffentlicht. Das sagte der Präsident des Päpstlichen Rates für die Familie, Erzbischof Vicenzo Paglia, bei einer Tagung in Lissabon.

 
 

Salzburg, 13.11.2015 (KAP) "Wer Österreich liebt, spaltet es nicht." Mit diesem Appell haben sich die österreichischen Bischöfe an die Politik und Zivilgesellschaft gewandt und gemeinsame konstruktive Lösungen zur Bewältigung der Herausforderungen rund um die Flüchtlinge im Land eingemahnt. Es brauche "Vernunft, Mut, Verantwortungsbewusstsein, Ehrlichkeit, Wertschätzung, Zuversicht und vor allem die Bereitschaft zum Teilen", halten die Bischöfe in einer Erklärung zum Abschluss der Herbstvollversammlung der Bischofskonferenz im Salzburger Stift Michaelbeuern fest.
Erklärungen der Bischöfe im Wortlaut

Österreichische Bischofskonferenz (Foto: Paul Wuthe)
 

Papst Franziskus dürfte nach Aussage von Kardinalstaatssekretär Pietro Parolin in "relativ kurzer Zeit" sein Schreiben zur Bischofssynode über Ehe und Familie veröffentlichen. Eine Stellungnahme des Papstes müsste bald kommen, sonst verliere sie "etwas an Kraft, an Eindruck", sagte Parolin am Rande eines Kongresses in Rom.

 
 

Vatikanstadt, 25.10.2015 (dsp/KAP) Die Weltbischofssynode endet mit einem 94 Abschnitte umfassendem Text als Ergebnis, der Franziskus übergeben wurde. Die Teilnehmer verbanden dies mit der Bitte, daraus ein Dokument über die Familie zu erstellen.

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Der Entwurf für das Schlussdokument der Bischofssynode zu Ehe und Familie ist am Donnerstagvormittag fertiggestellt und den Teilnehmern am Donnerstagnachmittag zu einer ersten Diskussion vorgestellt worden. Nach Angaben des indischen Kardinals Oswald Gracias, Mitglied der vom Papst ernannten zehnköpfigen Redaktionskommission, hat der Text weniger als 100 Abschnitte.

 
 

Die Erwartungen an die im Vatikan tagende Familiensynode sind ungebrochen hoch, jedoch nach wie vor sehr unterschiedlich. Dieser Befund ist nicht nur aus den täglichen Informationen aus der Synode selbst ableitbar, er zeigte sich auch in einer Diskussion in der ORF-Sendung "kreuz und quer" am Dienstagabend.

 
 

Die Erwartungen an die Bischofssynode sind hoch. Um den zeitlichen Synodenrahmen optimal auszufüllen, sollen die Beratungen diesmal themenzentrierter ablaufen. Diesmal will man sich diesmal pro Woche auf eines der drei Hauptthemen konzentrieren: Herausforderungen für die Familie, die Aussagen der Kirche zur Familie und auf Berufung und Sendung der Familie in Kirche und Welt.<--break->

 
 

Sonntagberg, 19.08.2015 (dsp) Zu einer Familienwallfahrt anlässlich der bevorstehenden Synode lädt Bischof Klaus Küng am Sonntag, den 6. September, auf den Sonntagberg. „In Verbundenheit mit Papst Franziskus wollen wir bei dieser Wallfahrt für Ehe und Familie beten“, so „Familienbischof“ Küng.

Plakat Familienwallfaht
 

Für Kardinal Gerhard Ludwig Müller, den Präfekten der Römischen Glaubenskongregation, muss die Familiensynode im Oktober vor allem eine Vertiefung der katholischen Ehelehre bringen. Zudem warnte er in einem Interview für die aktuelle Ausgabe der Wiener Kirchenzeitung "Der Sonntag" davor, dass Ehenichtigkeitsverfahren als eine Art "Scheidung auf Katholisch" missverstanden werden.

 

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