Soziales

 

St. Pölten, 25.08.2017 (dsp) In den Pfarren der Diözese St. Pölten wird für die Nothilfe der Caritas gesammelt. Im Fokus steht dabei die dramatische Hungerkatastrophe in Ostafrika. Bis zu 27 Millionen Menschen sind davon akut betroffen und auf Lebensmittelhilfe angewiesen; vor allem in Äthiopien, im Südsudan, in Somalia, Uganda und im Norden Kenias. Grund dafür sind extreme klimatische Ereignisse  wie ausbleibender Regen, der für Dürre sorgt, sowie bewaffnete Konflikte in der Region. Für die betroffenen Menschen war es aufgrund dieser Faktoren teilweise unmöglich, ihre Felder zu bestellen. Die Produktion von Nahrungsmitteln ist in einigen Teilen der Region fast zur Gänze zusammengebrochen.

Foto: Caritas
 

An Europas Verantwortung Afrika gegenüber hat der neue Geschäftsführer der Don Bosco Mission Austria, Bruder Günter Mayer, erinnert. "Auch wir in Europa tragen Verantwortung für Afrika. Wir können nicht jahrelang die Ressourcen vom Kontinent nehmen und dann, wenn von uns ein Beitrag verlangt wird, speziell den jungen Menschen auf die Beine zu helfen, sagen, nein, das geht uns nichts an", so der Salesianerbruder ". Mayer war selber jahrelang als Missionar in Afrika tätig.

 
 

St. Pölten, 17.08.2017 (dsp) Viele Ordensleute und Geistliche gehen dorthin, wo die Not am größten ist. Elf Frauen und Männer aus der Diözese St. Pölten wirken weltweit bei den ausgebeuteten, marginalisierten, unterdrückten und materiell benachteiligten Menschen, heißt es von der diözesanen "Missio"-Stelle. Diese hält engen Kontakt zu ihnen. Sie bitten die Menschen in den Diözesen um ihr Gebet und um Unterstützung für ihre vielfältigen sozialen und pastoralen Projekte. Alle paar Jahre kommen sie zurück in ihre Heimat und berichten hierzulande. Was ihnen allen gleich ist: Sie teilen den einfachen Lebensstil der Menschen in den armen Ländern.

Foto: Martin Römer
 

Gföhl, 14.08.2017 (dsp) Viele kennen sie vom Jugendhaus Stift Göttweig: Verena Haselmann aus der Pfarre Gföhl brach dieser Tage für ein Jahr ins Heilige Land auf, um dort Gutes zu tun. Sie arbeitet in einem Pflegeheim für palästinensische Frauen mit, ihr Einsatzort ist Emmaus (Qubeibeh). Die Gföhlerin engagiert sich dort im Rahmen des "Freiwilligenprogrammes Missionarin auf Zeit der Comboni-Missionare und Salvatorianer".

Verena Haselmann
 

St. Pölten, 03.08.2017 (dsp) Nach 20 Jahren übergab Caritas-Direktor Friedrich Schuhböck am 1. September 2016 die Leitung der Caritas St. Pölten an Hannes Ziselsberger. In seinem ersten Jahresbericht betont Ziselsberger seine Hoffnung, dass sich Fairness und Solidarität durchsetzen und sich eine menschengerechte Gesellschaft verwirklicht. „Caritas als gelebte Mitmenschlichkeit und Nächstenliebe verbreitet Solidarität, Geborgenheit und Wärme.“

Caritas Jahresbericht 2016
 

St. Pölten, 18.07.2017 (dsp) Die österreichische Bischofskonferenz hat eine klangmäßige Aktion gegen den Hunger beschlossen: Am 28. Juli werden um 15 Uhr landesweit in den Pfarrgemeinden die Kirchenglocken läuten. Diese sollen an das tägliche Sterben von Menschen an Hunger aufmerksam machen und zum Engagement dagegen aufrufen.

 

Amstetten, 14.07.2017 (dsp) „Ich sehe es als meine Lebensaufgabe an, Brückenbauer zwischen Kirche und Sozialdemokratie zu sein“, betonte der langjährige Amstettner SPÖ-Nationalratsabgeordnete (von 1990-2003) Günter Kiermaier bei der Präsentation seiner Lebenserinnerungen. Mit seinem neuen Buch „Mit Kreuz und roter Fahne“ wolle er Feindbilder, die es immer noch vereinzelt gebe, abbauen. An der Veranstaltung nahmen viele Politiker sowie Vertreter/innen von kirchlichen Organisationen teil.

Foto: Günter Kiermaier mit Vertreterinnen der Franziskanerinnen Amstetten, Pater Franz Kniewasser von den Salesianer Don Boscos, Sepp Riegler und Erwin Burghofer von der Katholischen Arbeitnehmer/innenbewegung (KAB).
 

In Niederösterreich sind 160.000 Menschen von Armut betroffen oder laufen Gefahr, aus wirtschaftlichen Gründen sozial ausgegrenzt zu werden. Darauf hat die Caritas am Mittwoch hingewiesen.

 
 

Die Initiative "Christlich geht anders! Solidarische Antworten auf die Soziale Frage" nimmt immer mehr Konturen an. Im vergangenen Herbst haben Vertreter der katholischen, evangelischen und orthodoxen Kirche, zahlreicher kirchlicher Organisationen, aber auch einzelne engagierte Christen eine Resolution unterschrieben, in der sie sich für mehr Zusammenhalt in der Gesellschaft stark machen.

 
 

St. Pölten, 13.04.2017 (dsp) Der St. Pöltner Bischof Klaus Küng sagte mit dem traditionellen Gründonnerstagsmahl in St. Pölten „ein herzliches Danke an das Engagement der Hilfsorganisationen“. Neben Mitarbeitern von kirchlichen und kirchennahen Sozialeinrichtungen waren wieder Menschen in schwierigen Situationen geladen. Es sei Aufgabe der Kirche, diesen einen Sonnenstrahl der Liebe Gottes zu zeigen. Außerdem wolle die Diözese gerade in diesen geprägten Tagen darauf hinweisen, dass Liebe im Christentum zentral sei.

Foto: Bischof Küng lud Hilfsorganisationen und Bedürftige zum Gründonnerstagsmahl

Seiten

Subscribe to RSS - Soziales