Nikolaus
 
 

Predigt

 

Tulln, 21.01.2018 (dsp) Die gemeinsame Erfahrung von Not ist ein wichtiger Motor für die Zusammenarbeit und den Dialog zwischen den christlichen Kirchen: Das hat der Bischof Klaus Küng am Freitagabend in der evangelischen Kirche Tulln dargelegt. Die Bedrängnisse des Zweiten Weltkrieges hätten einst Freundschaften zwischen katholischen und evangelischen Geistlichen und Gläubigen entstehen lassen. Heute gebe zwar Wohlstand und politische Freiheit, dennoch sei auf die "Nöte, die auftreten, wenn der Glaube an Gott vernachlässigt oder marginalisiert wird", ebenfalls ein "Zusammenrücken" der Konfessionen und gemeinsame Antworten nötig, sagte Küng bei der Feier zum Auftakt der Weltgebetswoche für die Einheit der Christen.
Predigt im Wortlaut

Evangelische Heilandskirche in Tulln (Foto: www.evang.at)
 

St. Pölten, 01.01.2018 (dsp) Er sei dankbar dafür, in einem Land zu leben, "in dem es zwar unübersehbar Tendenzen gibt, die darauf hinweisen, dass die christlichen Wertevorstellungen nur mehr teilweise vorhanden sind, in dem aber doch die Freiheit des Gewissens gegeben ist", sagte Bischof Klaus Küng in seiner Predigt zur Jahresschlussandacht im Dom von St. Pölten. Die aktuellen gesellschaftlichen und kirchlichen Umbrüche seien "gewaltig", so Küng: "Es ist sicher angebracht, den Beistand des Heiligen Geistes zu erbitten und die Zuversicht des Glaubens tief in unseren Herzen zu verankern."
Predigt im Wortlaut

Diözesanbischof DDr. Klaus Küng und Dompfarrer Norbert Burmettler
 

St. Pölten, 26.12.2017 (dsp) „Weihnachten ist ein Fest, das mit Hoffnung erfüllt“, betonte Bischof Klaus Küng in seiner Predigt am Christtag im Dom von St. Pölten, „sowohl in Bezug auf den eigenen Weg und die eigene Lebensaufgabe als auch in Bezug auf die Kirche, selbst dann, wenn manchmal gegenläufige Entwicklungen der Kirche und den Christen sehr zusetzen.“ Die Grundlage dieser Hoffnung sei die Menschwerdung des Gottessohnes und das Werk der Erlösung, die er bewirkt habe.

Diözesanbischof DDr. Klaus Küng
 

St. Pölten, 25.12.2017 (dsp) Die Geburt Jesu Christi sei „der Anfang und Ausgangspunkt für eine ganz besondere Art des Naheseins Gottes jetzt und bis ans Ende der Zeiten“ gewesen, betonte Bischof Klaus Küng in der Christmette im Dom von St. Pölten. „Wir glauben, dass dieses Kind auch jetzt zur Welt kommt: Auf den Altären, in den Herzen der Menschen, die an Jesus Christus glauben, die ihn aufnehmen im Wort und im Brot.“

Das Jesuskind in der Krippe
 

Für einen kritischen, reflektierten Umgang mit den Neuen Medien hat der Kärntner Bischof Alois Schwarz plädiert. "Das Leben ist mehr als Datenverarbeitung", betonte Schwarz beim Abschlussgottesdienst der "Salzburger Hochschulwochen" am Sonntagmorgen im Salzburger Dom.

 
 

St. Pölten, 26.06.2017 (dsp) Die „Kraftquelle“ des hl. Josefmaria Escrivá de Balaguer sei sein „tiefes Bewusstsein, Kind Gottes zu sein“, sagte Bischof Klaus Küng bei der Gedächtnismesse für den Gründer des Opus Dei im Dom von St. Pölten. Auch Escrivas große Liebe zur heiligen Messe und zum Beichtsakrament, in dem „Gott vergibt und uns hilft“, seien prägend gewesen. Der Heilige aus Spanien habe zu einem „neuen missionarischen Aufbruch aufgerufen, der alle angeht“. Die „gut verrichte Arbeit“ sei dabei „wie das Licht auf dem Leuchter“, das auch in einem völlig säkularen Umfeld wirksam sei, so Bischof Küng in seiner Predigt.

Gedächtnismesse zu Ehren des Gründers des Opus Dei mit Bischof Klaus Küng im Dom von St. Pölten
 

St. Pölten, 24.05.2017 (dsp) Für Frauen und Männer in der Verkündigung gab es bisher nur wenige Weiterbildungsmöglichkeiten. Die Homiletiker und Homiletikerinnen Österreichs haben nun zusammen mit dem Bildungshaus St. Hippolyt in St. Pölten und dem Predigtforum der Redemptoristen das sogenannte Predigtatelier eingerichtet.

Foto: Shutterstock.com
 

St. Pölten, 16.04.2017 (dsp) An den von den Nazis hingerichteten evangelischen Theologen Dietrich Bonhoeffer erinnerte Bischof Klaus Küng in seiner Predigt am Ostersonntag im Dom von St. Pölten: „Als Bonhoeffer von der Todeszelle abgeholt wurde, sagte er: 'Das ist das Ende – für mich der Anfang des wahren Lebens.'“ Die Worte führten „mitten in die Osterbotschaft, die auch dann standhält, wenn Terror, Krieg, Verfolgung das Leben der Menschen bedrohen“, betonte der Bischof: „Auch in bewegten, schwierigen Zeiten ist es möglich und angebracht, dass am Osterfest Freude aufkommt.“

Diözesanbischof DDr. Klaus Küng
 

Papst Franziskus hat in der Osternacht dazu aufgerufen, Leid und Unrecht in der Welt nicht als unabänderlich hinzunehmen. Christen dürften sich nicht einreden, dass dies "das Gesetz des Lebens" sei und "sich mit Ausflüchten betäuben", sagte er am Samstagabend während des traditionellen Gottesdienstes im Petersdom.

 
 

St. Pölten, 23.02.2017 (dsp) In der Faschingszeit erheitern etliche Priester im Bezirk Amstetten die Gläubigen mit witzigen und pointierten Predigten. Rupert Grill zählt zu den begnadedsten Faschingspredigern. Am Faschingssonntag unterhält er die Gläubigen in Versform und nimmt dabei gesellschaftspolitische Themen aber auch Alltagsthemen wie das Tratschen aufs Korn. Freilich nimmt er dabei Bezug auf das Tagesevangelium.

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