Papst

 

Rom bereitet sich auf das größte Ereignis des Jahres vor. "Der Tag der vier Päpste" titeln italienische Zeitungen zur bevorstehenden Heiligsprechung von Johannes XXIII. (1958-1963) und Johannes Paul II. (1978-2005) durch Papst Franziskus.

 
 

Papst Franziskus hat Gläubigen aus aller Welt ein frohes Osterfest gewünscht. "In dieser Woche können wir fortfahren, uns gegenseitig Osterwünsche auszusprechen, als sei die Woche wie ein einziger Tag", sagte Franziskus am Montag beim traditionellen Mittagsgebet auf dem Petersplatz.

 
 

Stefan Oster, Salesianer-Ordensmann und bis 2013 Dogmatik-Professor in Benediktbeuern (Bayern), ist am Freitag von Papst Franziskus zum neuen Bischof von Passau ernannt worden. Der 48-Jährige wird Nachfolger von Wilhelm Schraml, dessen Rücktritt Papst Benedikt XVI. im Oktober 2012 angenommen hatte.

 
 

Der Limburger Bischof Franz-Peter Tebartz-van Elst ist zurückgetreten. Papst Franziskus nahm den Amtsverzicht an. Zum Apostolischen Administrator wurde Manfred Grothe ernannt, Paderborner Weihbischof und Leiter der Untersuchungskommission zu Limburg. Entscheidend für den Papst-Beschluss warnicht allein der Prüfbericht zu den hohen Kosten für den Neubau des Limburger Bischofssitzes. Vielmehr hat auch das verlorene Vertrauen der Gläubigen vor Ort die Entscheidung beeinflusst.

 
 

Papst Franziskus hat eine Kommission zum Schutz von Minderjährigen vor sexuellem Missbrauch in der katholischen Kirche eingesetzt. Wie der Vatikan am Samstag mitteilte, ist unter den Mitgliedern des neuen Gremiums auch ein Missbrauchsopfer aus Irland.

 
 

Der Vatikan will nach Worten des ukrainischen griechisch-katholischen Großerzbischofs Swjatoslaw Schewtschuk alles tun, um Frieden in Osteuropa zu erhalten und eine Eskalation des Konflikts zu verhindern. Das habe Papst Franziskus ihm bei einer Audienz am Montag versichert, erklärte der unierte Erzbischof von Kiew laut einem Kommunique seiner Kirche. Der Papst und der Heilige Stuhl verfolgten die Situation der griechisch-katholischen Kirche in der Ukraine mit größter Aufmerksamkeit.

 
 

St. Pölten, 14.03.2014 (dsp) Das Programm von Papst Franziskus liege mit der Namensnennung auf der Hand: „Vergiss die Armen nicht.“ Das erklärte Prof. Hubert Gaisbauer, langjährige ORF-Religionsabteilungsleiter, bei seinem Vortrag „Ein Jahr Papst Franziskus - der Name ist ein Programm“ im St. Pöltner Bildungshaus St. Hippolyt. Franziskus mache vor allem klar, wie er die Rolle des Papstes sieht: „Die wahre Macht liegt im Dienen. Der Papst muss allen dienen, besonders den ganz Armen, Schwachen und Geringen“, sagte Franziskus. Zwei Dinge, die laut Franziskus heute am meisten benötigt werden würden: „Barmherzigkeit, nochmals Barmherzigkeit und Mut. Mut, die Schönheit des Evangeliums zu überbringen und zuzulassen, dass der Heilige Geist den Rest macht.“

Papst Franziskus: Die wahre Macht liegt im Dienen
 

Es sind vor allem die Bilder, die das erste Pontifikatsjahr von Papst Franziskus prägen. 365 Tage nach dem Konklave, in dem der Argentinier Jorge Mario Bergoglio nach Rom gewählt wurde, ist es für eine Fakten-Bilanz noch zu früh. Aber neben den klaren Botschaften des neuen Papstes lassen seine Gesten und Symbole den Aufbruch und die Neuorientierung erkennen, mit der er die Weltkirche gestalten will.

 
 

„Durch Papst Franziskus hat sich eine Aufbruchsstimmung verbreitet.

 
 

Workshop und Vortrag mit Prof. Hubert Gaisbauer zum Jahrestag der Wahl von Jorge Mario Bergoglio zum Papst am Donnerstag, den 13.

 

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