Papst

 

Die jüngste Enzyklika von Papst Franziskus, "Laudato si" betrifft nach Ansicht des Aachener Theologen Ulrich Lüke den Kern des christlichen Glaubens. Lüke wandte sich am Mittwoch in Berlin gegen eine Verkürzung von "Laudato si" auf eine reine Ökologie- oder Sozialenzyklika. Die Aussagen des Kirchenoberhaupts seien schöpfungs- und trinitätstheologisch grundlegend.

 
 

Ähnlich wie bei der Wahl seiner Reiseziele in Europa, wo der Papst bislang bewusst "an die Ränder" ging, ist auch diesmal die Zusammenstellung keineswegs zufällig. In den drei Ländern Ecuador, Bolivien und Paraguay verdichten sich symbolträchtig die bis heute ungelösten ethnischen, wirtschaftlichen und politischen Probleme Südamerikas.

 
 

Erzbischöfe sollen nach Worten des Papstes "Meister des Gebets" sein. Sie müssten ihre Gläubigen lehren, "dass die Befreiung aus allen Gefangenschaften allein ein Werk Gottes und eine Frucht des Gebetes", erklärte Franziskus am Montag im Petersdom vor 46 neuen Erzbischöfen, denen er bei einem Gottesdienst das Pallium verlieh.

 
 

Papst Franziskus hat die Ökumene mit den Orthodoxen als "eines meiner Hauptanliegen" bezeichnet. Das schrieb er in einer Botschaft an die Delegation des Ökumenischen Patriarchats von Konstantinopel, die zu den Feierlichkeiten zum Patronatsfest Peter und Paul am kommenden Montag in den Vatikan gekommen ist.

 
 

Mehr als zwei Millionen Pilger haben die zweimonatige Ausstellung des Turiner Grabtuchs besucht. Das teilte der Erzbischof der Diözese, Cesare Nosiglia mit. Demnach erlebten bis zu 800.000 Teilnehmer den Besuch von Papst Franziskus mit, der am Sonntag und Montag in die norditalienische Stadt gereist war.

 
 

Mit einer sehr persönlich gehaltenen Stegreif-Rede hat Papst Franziskus bei seinem Turin-Besuch die Salesianer-Ordensleute überrascht.

 
 

Papst Franziskus hat zu neuem Schwung bei der Verkündung des Evangeliums ermutigt. Die Bibel sei besonders in Gebieten zu verbreiten, wo die Frohe Botschaft bisher noch unbekannt sei, sagte er vor der Vollversammlung der Katholischen Bibelföderation im Vatikan. Allerdings werde auch in christlich geprägten Ländern die Unkenntnis über die Aussagen des Heiligen Buches größer.

 
 

St. Pölten, 19.06.2015 (dsp) „Durch die gesamte Enzyklika zieht sich als roter Faden die menschliche Dimension von Ökologie“, betonte Bischof Klaus Küng bei der Präsentation der Enzyklika „Laudato Si'. Über die Sorge für das gemeinsame Haus“ in St. Pölten. Das „gemeinsame Haus“ des Titels umschließe in dieser zweiten Enzyklika von Papst Franziskus die gesamte Schöpfung, so Küng. Wesentlich für den Papst sei ein „antifragmentarischer Blick“ auf die Welt, in der „alles miteinander verbunden ist“. „Wenn man die Enzyklika liest, versteht man, warum Kardinal Bergoglio den Namen Franziskus gewählt hat“, sagte Küng, der der Enzyklika „eine große geschichtliche Bedeutung“ in der Reihe der bisherigen Sozialenzykliken zuschreibt.

Umweltreferent Dipl.Geol. Axel Isenbart, Diözesanbischof DDr. Klaus Küng, Moraltheologe Prof. Dr. habil. Josef Spindelböck
 

Ein "Gesamtkunstwerk" zum Thema Zukunft des gesamten Globus und ein Impuls in Richtung einer "ganzheitlichen Ökologie" - das ist die neue Papst-Enzyklika "Laudato si" in den Augen des in der Österreichischen Bischofskonferenz für Umweltfragen zuständigen Kärntner Bischofs Alois Schwarz.

 
 

Mariazell, 18.06.2015 (dsp/KAP) Als "epochales Dokument" und als "Gabe und Aufgabe zugleich" haben Österreichs Bischöfe die neue Enzyklika "Laudato si'" von Papst Franziskus bezeichnet. Das Lehrschreiben biete einen fundamentalen Blick auf die Ursachen der "noch nie in der Menschheitsgeschichte dagewesenen Bedrohungen für das Leben und Überleben auf Erde". Es gebe zudem eine umfassende öko-soziale Perspektive für das Überleben der Menschheit und zeige Optionen auf, die durchaus jene guten Kräfte weltweit wecken könnten, die für die Krisenbewältigung unerlässlich sind, heißt es der Erklärung der Bischofskonferenz, die im Rahmen ihrer heurigen Sommervollversammlung in Mariazell verabschiedet wurde.

Bischofskonferenz in Mariazell

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