Papst

 

Papst Franziskus hat die Ökumene mit den Orthodoxen als "eines meiner Hauptanliegen" bezeichnet. Das schrieb er in einer Botschaft an die Delegation des Ökumenischen Patriarchats von Konstantinopel, die zu den Feierlichkeiten zum Patronatsfest Peter und Paul am kommenden Montag in den Vatikan gekommen ist.

 
 

Mehr als zwei Millionen Pilger haben die zweimonatige Ausstellung des Turiner Grabtuchs besucht. Das teilte der Erzbischof der Diözese, Cesare Nosiglia mit. Demnach erlebten bis zu 800.000 Teilnehmer den Besuch von Papst Franziskus mit, der am Sonntag und Montag in die norditalienische Stadt gereist war.

 
 

Mit einer sehr persönlich gehaltenen Stegreif-Rede hat Papst Franziskus bei seinem Turin-Besuch die Salesianer-Ordensleute überrascht.

 
 

Papst Franziskus hat zu neuem Schwung bei der Verkündung des Evangeliums ermutigt. Die Bibel sei besonders in Gebieten zu verbreiten, wo die Frohe Botschaft bisher noch unbekannt sei, sagte er vor der Vollversammlung der Katholischen Bibelföderation im Vatikan. Allerdings werde auch in christlich geprägten Ländern die Unkenntnis über die Aussagen des Heiligen Buches größer.

 
 

St. Pölten, 19.06.2015 (dsp) „Durch die gesamte Enzyklika zieht sich als roter Faden die menschliche Dimension von Ökologie“, betonte Bischof Klaus Küng bei der Präsentation der Enzyklika „Laudato Si'. Über die Sorge für das gemeinsame Haus“ in St. Pölten. Das „gemeinsame Haus“ des Titels umschließe in dieser zweiten Enzyklika von Papst Franziskus die gesamte Schöpfung, so Küng. Wesentlich für den Papst sei ein „antifragmentarischer Blick“ auf die Welt, in der „alles miteinander verbunden ist“. „Wenn man die Enzyklika liest, versteht man, warum Kardinal Bergoglio den Namen Franziskus gewählt hat“, sagte Küng, der der Enzyklika „eine große geschichtliche Bedeutung“ in der Reihe der bisherigen Sozialenzykliken zuschreibt.

Umweltreferent Dipl.Geol. Axel Isenbart, Diözesanbischof DDr. Klaus Küng, Moraltheologe Prof. Dr. habil. Josef Spindelböck
 

Ein "Gesamtkunstwerk" zum Thema Zukunft des gesamten Globus und ein Impuls in Richtung einer "ganzheitlichen Ökologie" - das ist die neue Papst-Enzyklika "Laudato si" in den Augen des in der Österreichischen Bischofskonferenz für Umweltfragen zuständigen Kärntner Bischofs Alois Schwarz.

 
 

Mariazell, 18.06.2015 (dsp/KAP) Als "epochales Dokument" und als "Gabe und Aufgabe zugleich" haben Österreichs Bischöfe die neue Enzyklika "Laudato si'" von Papst Franziskus bezeichnet. Das Lehrschreiben biete einen fundamentalen Blick auf die Ursachen der "noch nie in der Menschheitsgeschichte dagewesenen Bedrohungen für das Leben und Überleben auf Erde". Es gebe zudem eine umfassende öko-soziale Perspektive für das Überleben der Menschheit und zeige Optionen auf, die durchaus jene guten Kräfte weltweit wecken könnten, die für die Krisenbewältigung unerlässlich sind, heißt es der Erklärung der Bischofskonferenz, die im Rahmen ihrer heurigen Sommervollversammlung in Mariazell verabschiedet wurde.

Bischofskonferenz in Mariazell
 

Vatikanstadt, 18.6.2015 (dsp/KAP) Die Welt steht vor grundlegenden Zukunftsfragen, die keinen Aufschub mehr dulden und die gemeinsames internationales solidarisches Handeln erfordern: Das macht Papst Franziskus mit seiner neuen Schöpfungs-Enzyklika "Laudato si'" deutlich, die Donnerstagmittag im Vatikan veröffentlicht wurde. Mit den herrschenden Maximen eines rein technologischen Fortschrittsglaubens, gepaart mit einem rein auf Gewinn ausgelegten Wirtschaftssystem und Moralvorstellungen, wonach sich jeder selbst der Nächste ist, fährt die Menschheit die Welt und sich selbst an die Wand, so zusammenfassend die Warnung des Papstes. Er ruft die Weltgemeinschaft zu einem fundamentalen Umdenken und jeden Einzelnen zu einem umweltbewussten und nachhaltigen Lebensstil auf.
Komplette Enzyklika auf Deutsch

Enzyklika "Laudato si'"
 

Papst Franziskus strebt einen gemeinsamen Ostertermin aller Christen an und ist bereit, die bisherige katholische Praxis dafür aufzugeben. Das sagte er während eines Treffens mit Priestern aus aller Welt.

 
 

Der Papst wird in seiner für den 18. Juni geplanten Öko-Enzyklika "Laudato sii" nicht nur Umweltfragen, sondern das Schöpfungsthema im weiten Sinn aufgreifen, hat der Präfekt der Römischen Glaubenskongregation, Kardinal Gerhard Ludwig Müller, am Freitag betont.

 

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