Papst

 

Vor 75 Jahren, am 20. August 1940, kam der Schweizer reformierte Theologe  Roger Schutz (1915-2005) nach Taize in Ostfrankreich und erwarb dort das Haus, das zur Keimzelle der heutigen ökumenische Gemeinschaft werden sollte. Daran erinnerte Papst Franziskus in einer Botschaft, die der Vatikan anlässlich des Jahrestages am Donnerstag veröffentlicht hat.

 
 

St. Pölten-Taizé, 12.08.2015 (dsp/KAP) Die ökumenische Brüdergemeinschaft von Taizé feiert seit Sonntag eine Gedenk- und Solidaritätswoche. Nach dem 100. Geburtstag des Gründers Frère Roger (1915-2005) am 12. Mai jährt sich am 16. August zum zehnten Mal sein Todestag. Vor 75 Jahren, am 20. August 1940, wurde mit Rogers Hauskauf im burgundischen Taizé der erste Stein für die spätere Gemeinschaft gelegt.

Taize-Gottesdienste sind auch in einigen Pfarren der Diözese St. Pölten sehr populär
 

Der kommende Weltfriedenstag der katholischen Kirche steht unter dem Motto: "Besiege die Gleichgültigkeit und erringe den Frieden". Kürzlich veröffentlichte der Vatikan die Botschaft von Papst Franziskus zu der Initiative am 1. Jänner 2016.

 
 

Nach der Umweltenzyklika "Laudato si'" von Anfang Juni folgte am Montag der nächste Öko-Paukenschlag des Papstes: Mit einem vom Vatikan veröffentlichten Schreiben kündigte Franziskus die Einführung eines jährlichen Gebetstags für die Schöpfung an. Er soll weltweit am 1. September begangen werden.

 
 

Rom-St. Pölten, 05.08.2015 (KAP/dsp) 10.000 junge Ministranten aus 23 Ländern - davon 3.000 aus Österreich und 355 aus der Diözese St. Pölten - sind am Dienstagabend Papst Franziskus begegnet. Der Papst dankte den Kindern und Jugendlichen auf dem Petersplatz in Rom für ihren Dienst am Altar und bezeichnete sie als "Missionare der Nächstenliebe". Bei den Teilnehmern der als Abendgebet gestalteten Feier handelte es sich um die mit Abstand größte Gruppe von Österreichern, die bisher dem Papst aus Südamerika begegnet ist.

Foto: Ministranten aus Oberndorf
 

Rom-St. Pölten, 02.08.2015 (dsp) Alle 4 bis 5 Jahre versammeln sich Tausende Ministrantinnen und Ministranten aus ganz Europa in Rom, um gemeinsam Gottesdienst zu feiern, Spaß zu haben und Gemeinschaft zu erleben - heuer sind es 8500. Auch 355 junge Messdiener aus 35 Pfarren der Diözese St. Pölten sind dabei, sie trafen sich zur gemeinsamen Abfahrt im St. Pöltner Dom. Nach der Sendungsfeier und dem Reisesegen durch Pater Christoph Mayrhofer starteten die Minis in die Ewige Stadt. Für die Diözese St. Pölten organisiert Christina Dietl von der Katholischen Jungschar der Diözese St. Pölten die Reise.

Sendungsfeier der Ministranten im St. Pöltner Dom
 

Für den Weltjugendtag in Krakau haben sich binnen 24 Stunden nach der Freischaltung des Anmeldeportals bereits mehr als 45.000 Teilnehmer registrieren lassen. Papst Franziskus hatte persönlich online via Tabletcomputer angemeldet und damit die Einschreibung eröffnet.

 
 

Seitenstetten, 19.07.2015 (dsp) Die Jugendlichen des diözesanen Jugendhauses Schacherhof in Seitenstetten staunten nicht schlecht, als sie kürzlich die Post öffneten: Sie bekamen Post von Papst Franziskus! Michael Burghofer, Leiter des Schacherhofs, berichtet: „In dem Schreiben ließ Papst Franziskus ein herzliches Dankeschön für die Jugendarbeit im Schacherhof ausrichten und schließt alle Mitwirkenden ins Gebet ein.“ Umgekehrt bitte auch der populäre Papst die Jugendlichen für dessen Pontifikat zu beten.

Jugendliche im Seitenstettner Schacherhof
 

Radikale politische Botschaften, bewegende Gesten und Begegnungen und eine erstaunliche körperliche Konstitution: Die erste lange Papstreise nach Lateinamerika hatte es in sich.

 
 

Papst Franziskus hat die weltweite Christenverfolgung als eine "Art Völkermord" bezeichnet. "Heute sehen wir mit Grauen, wie im Nahen Osten oder an anderen Orten der Welt viele unserer Brüder und Schwestern um ihres Glaubens an Jesus willen verfolgt, gefoltert und ermordet werden", sagte der Papst in  im bolivianischen Santa Cruz.

 

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