Papst

 

Nach der Umweltenzyklika "Laudato si'" von Anfang Juni folgte am Montag der nächste Öko-Paukenschlag des Papstes: Mit einem vom Vatikan veröffentlichten Schreiben kündigte Franziskus die Einführung eines jährlichen Gebetstags für die Schöpfung an. Er soll weltweit am 1. September begangen werden.

 
 

Rom-St. Pölten, 05.08.2015 (KAP/dsp) 10.000 junge Ministranten aus 23 Ländern - davon 3.000 aus Österreich und 355 aus der Diözese St. Pölten - sind am Dienstagabend Papst Franziskus begegnet. Der Papst dankte den Kindern und Jugendlichen auf dem Petersplatz in Rom für ihren Dienst am Altar und bezeichnete sie als "Missionare der Nächstenliebe". Bei den Teilnehmern der als Abendgebet gestalteten Feier handelte es sich um die mit Abstand größte Gruppe von Österreichern, die bisher dem Papst aus Südamerika begegnet ist.

Foto: Ministranten aus Oberndorf
 

Rom-St. Pölten, 02.08.2015 (dsp) Alle 4 bis 5 Jahre versammeln sich Tausende Ministrantinnen und Ministranten aus ganz Europa in Rom, um gemeinsam Gottesdienst zu feiern, Spaß zu haben und Gemeinschaft zu erleben - heuer sind es 8500. Auch 355 junge Messdiener aus 35 Pfarren der Diözese St. Pölten sind dabei, sie trafen sich zur gemeinsamen Abfahrt im St. Pöltner Dom. Nach der Sendungsfeier und dem Reisesegen durch Pater Christoph Mayrhofer starteten die Minis in die Ewige Stadt. Für die Diözese St. Pölten organisiert Christina Dietl von der Katholischen Jungschar der Diözese St. Pölten die Reise.

Sendungsfeier der Ministranten im St. Pöltner Dom
 

Für den Weltjugendtag in Krakau haben sich binnen 24 Stunden nach der Freischaltung des Anmeldeportals bereits mehr als 45.000 Teilnehmer registrieren lassen. Papst Franziskus hatte persönlich online via Tabletcomputer angemeldet und damit die Einschreibung eröffnet.

 
 

Seitenstetten, 19.07.2015 (dsp) Die Jugendlichen des diözesanen Jugendhauses Schacherhof in Seitenstetten staunten nicht schlecht, als sie kürzlich die Post öffneten: Sie bekamen Post von Papst Franziskus! Michael Burghofer, Leiter des Schacherhofs, berichtet: „In dem Schreiben ließ Papst Franziskus ein herzliches Dankeschön für die Jugendarbeit im Schacherhof ausrichten und schließt alle Mitwirkenden ins Gebet ein.“ Umgekehrt bitte auch der populäre Papst die Jugendlichen für dessen Pontifikat zu beten.

Jugendliche im Seitenstettner Schacherhof
 

Radikale politische Botschaften, bewegende Gesten und Begegnungen und eine erstaunliche körperliche Konstitution: Die erste lange Papstreise nach Lateinamerika hatte es in sich.

 
 

Papst Franziskus hat die weltweite Christenverfolgung als eine "Art Völkermord" bezeichnet. "Heute sehen wir mit Grauen, wie im Nahen Osten oder an anderen Orten der Welt viele unserer Brüder und Schwestern um ihres Glaubens an Jesus willen verfolgt, gefoltert und ermordet werden", sagte der Papst in  im bolivianischen Santa Cruz.

 
 

Die jüngste Enzyklika von Papst Franziskus, "Laudato si" betrifft nach Ansicht des Aachener Theologen Ulrich Lüke den Kern des christlichen Glaubens. Lüke wandte sich am Mittwoch in Berlin gegen eine Verkürzung von "Laudato si" auf eine reine Ökologie- oder Sozialenzyklika. Die Aussagen des Kirchenoberhaupts seien schöpfungs- und trinitätstheologisch grundlegend.

 
 

Ähnlich wie bei der Wahl seiner Reiseziele in Europa, wo der Papst bislang bewusst "an die Ränder" ging, ist auch diesmal die Zusammenstellung keineswegs zufällig. In den drei Ländern Ecuador, Bolivien und Paraguay verdichten sich symbolträchtig die bis heute ungelösten ethnischen, wirtschaftlichen und politischen Probleme Südamerikas.

 
 

Erzbischöfe sollen nach Worten des Papstes "Meister des Gebets" sein. Sie müssten ihre Gläubigen lehren, "dass die Befreiung aus allen Gefangenschaften allein ein Werk Gottes und eine Frucht des Gebetes", erklärte Franziskus am Montag im Petersdom vor 46 neuen Erzbischöfen, denen er bei einem Gottesdienst das Pallium verlieh.

 

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