Papst

 

Der große Papstgottesdienst zum 100. Jahrestag der Marienerscheinungen in Fatima ist am kommenden Samstag live im österreichischen Fernsehen zu sehen. Die Übertragung der Messe aus dem weltbekannten portugiesischen Wallfahrtsort, bei der Papst Franziskus vor mehreren Zehntausend Gläubigen die Seherkinder Francisco (1908-1919) und Jacinta Marto (1910-1920) heiligsprechen wird, beginnt um 10.15 Uhr im Programm ORF 2.

 
 

Das Weltweite Gebetsnetzwerk des Papstes bringt eine offizielle Gebets-App heraus. "Click To Pray" (mit einem Klick zum Gebet) lädt die Menschen weltweit ein, für die monatlichen Gebetsanliegen des Papstes zu beten, wie der verantwortliche Jesuiten-Orden am Dienstag in München mitteilte.

 
 

Beim Besuch von Papst Franziskus in Kairo haben die ägyptischen Medien zum ersten Mal wirkliches Interesse für die christliche Religion gezeigt: Diese Einschätzung hat der Combonianer-Pater Paul Anis, der in Kairo ein Studienzentrum für interreligiösen Dialog leitet und die Papstvisite aus der Nähe verfolgt hat, im Gespräch mit "Radio Vatikan" geäußert.

 
 

Am zweiten und letzten Tag seines Besuchs in Ägypten hat Papst Franziskus bei einer Messe zu einer "Kultur des Dialogs, des Respekts und der Brüderlichkeit" aufgerufen. "Der einzige erlaubte Extremismus für Gläubige ist die Nächstenliebe", sagte er am Samstagmorgen bei der Feier in einem Stadion im Osten der ägyptischen Hauptstadt.

 
 

Papst Franziskus hat Christen dazu aufgerufen, "Instrumente der Gerechtigkeit, der Versöhnung und des Friedens" zu sein. Gewalt, Boshaftigkeit und Rache machten keinen Sinn, sagte er am Sonntag beim Regina-Coeli-Gebet auf dem Petersplatz. Diese Einsicht vermittele die Barmherzigkeit, die den "Grundpfeiler im Glaubensleben" bilde.

 
 

Papst Franziskus spricht am 13. Mai zwei der drei Hirtenkinder von Fatima - Francisco und Jacinta Marto - heilig. Das gab der Papst am Donnerstag in einer auf Latein gehaltenen Ankündigung bei einem Konsistorium der Kardinäle im Vatikan bekannt.

 
 

Kardinal Christoph Schönborn hat Benedikt XVI. zu dessen 90. Geburtstag für sein Lebenswerk gedankt. "Ich möchte ihm nur ein großes und demütiges Danke für sein gesamtes Werk sagen: als Theologe, als Kardinal, als Präfekt und als Papst", sagte Schönborn am Wochenende in einem ausführlichen Interview dem katholischen italienischen Fernsehsender TV2000.

 
 

Der emeritierte Papst Benedikt XVI. hat am Ostersonntag im Vatikan in aller Stille seinen 90. Geburtstag begangen. Offizielle Feiern gab es nicht. Einziger Geburtstagsgast war sein Bruder Georg Ratzinger (93), der aus Deutschland angereist war. Papst Franziskus hatte seinen Vorgänger bereits am Mittwoch in dessen Alterssitz in den vatikanischen Gärten aufgesucht, um ihm persönlich zu gratulieren.

 
 

Papst Franziskus hat in der Osternacht dazu aufgerufen, Leid und Unrecht in der Welt nicht als unabänderlich hinzunehmen. Christen dürften sich nicht einreden, dass dies "das Gesetz des Lebens" sei und "sich mit Ausflüchten betäuben", sagte er am Samstagabend während des traditionellen Gottesdienstes im Petersdom.

 
 

Papst Franziskus betet am Freitagabend die Kreuzwegandacht im Schein tausender Kerzen und Fackeln am römischen Kolosseum. Das Karfreitagsgebet am antiken Amphitheater zählt zu den stimmungsvollsten Momenten der Osterfeierlichkeiten in Rom. Christen aus Italien und der ganzen Welt sind dazu angereist. 

 

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