Ökumene

 

Papst Franziskus hat zur Einheit von Katholiken, Protestanten und Orthodoxen aufgerufen. Die drei Konfessionen seien durch die Taufe miteinander verbunden, sagte Franziskus bei seiner Generalaudienz am Mittwoch im Vatikan.

 
 

Von 18. bis 25. Jänner findet die "Weltgebetswoche für die Einheit der Christen" statt. Während der Gebetswoche kommen weltweit Christen aus unterschiedlichen Konfessionen zusammen, um gemeinsam für die Einheit der Christenheit zu beten. Internationales Leitthema der Woche ist heuer eine Stelle aus dem ersten Petrusbrief: "Berufen, die großen Taten Gottes zu verkünden".

 
 

Die ehemalige Kinderschwester und Paramentenmeisterin Berta Schwiethal ist 95jährig am Sonntag, 3. Jänner, in Eichgraben verstorben. Schwiethal, deren Arbeiten in vielen Kirchen in Österreich, Deutschland und Frankreich Gemeinden an die Zeit im Kirchenjahr erinnern, gehörte der Ökumenischen Schwesterngemeinschaft an.

Sr. Berta Schwiethal (Foto: Evangelische Pfarrgemeinde Purkersdorf)
 

Lengenfeld-St. Pölten, 21.12.2015 (dsp) Mehr als 2,3 Milliarden Christen weltweit feiern am 24./25. Dezember und am 6./7. Jänner (Ostkirchen) das Fest der Geburt Christi und damit nach unserem Verständnis die Menschwerdung Gottes. 1,25 Milliarden Katholiken sowie Anglikaner, Protestanten und einige Orthodoxe sind am 24. Dezember in dieser Feier vereint. Russen, Serben, Kopten, Äthiopier und Armenier feiern hingegen nach dem Julianischen Kalender erst am 6. Jänner.

Pfarre Lengenfeld
 

Unter dem Titel "Ökumenismus im Nahen Osten: Vergangenheit und Gegenwart" findet bis Samstag in Wien eine gemeinsame Konferenz der Stiftung "Pro Oriente" und des Instituts für ostkirchliche Studien der Radboud-Universität Nijmegen (Niederlande) statt. Im Mittelpunkt steht die Entwicklung des nahöstlichen ökumenischen Denkens, dessen Wurzeln tief in das 12./13. Jahrhundert hineinreichen.

 
 

Bei seinem Besuch in der deutschsprachigen Evangelisch-Lutherischen Gemeinde in Rom hat Papst Franziskus Katholiken und Protestanten zur gegenseitigen Vergebung aufgerufen. Trotz gleicher Taufe sei es in der Vergangenheit immer wieder zu grausamen Verfolgungen zwischen den Konfessionen gekommen, bis hin zur Verbrennung von Menschen, sagte er.

 
 

St. Pölten, 09.11.2015 (dsp) Vertreter der katholischen, der orthodoxen und der protestantischen Kirchen gedachten bei einem Ökumenischen Studientag in St. Pölten des im August verstorbenen niederösterreichischen evangelischen Superintendenten Paul Weiland. Der evangelische Geistliche war noch stark in die Vorbereitung der Veranstaltung „Kirchen, Christen und die Bibel“ involviert. Organisator Axel Isenbart von der Katholischen Aktion der Diözese St. Pölten berichtet: „Ihm war die Heilige Schrift ein großes Anliegen. Er wollte, dass die Menschen die Bibel lesen statt als Prachtband ungelesen verstauben zu lassen.“ Bei allen Unterschieden der Kirchen in den Details, aber die Bibel sei das Fundament aller und sei ein echtes „Lebensbuch“.

Foto: Vertreter der christlichen Kirchen erinnerten an den im August verstorbenen NÖ-Superintendenten Paul Weiland und zeigen ihre bereits liebevoll gehaltenen und viel gelesenen persönlichen Bibel-Exemplare.
 

Eine große ökumenische Geste für die Schöpfung: Zum ersten Mal wurde am Dienstag, 1. September, sowohl von katholischen als auch von orthodoxen Gläubigen in aller Welt der Weltgebetstag zur Bewahrung der Schöpfung begangen. Papst Franziskus und der Ökumenische Patriarch Bartholomaios I. leiteten am Dienstag zur gleichen Zeit - um 17 Uhr - entsprechende Feiern.

 
 

St. Pölten, 22.8.2015 (dsp/KAP) Unter großer öffentlicher Beteiligung ist am Freitagnachmittag in St. Pölten der überraschend verstorbene niederösterreichische evangelisch-lutherische Superintendent Paul Weiland beigesetzt worden. Neben der Familie hatten sich auch zahlreiche Vertreter aus Kirche und Politik zu der Trauerfeier in der Landhauskapelle eingefunden. An der Seite von Vertretern aus der evangelischen Kirchen nahmen aus der Ökumene der St. Pöltner Diözesanbischof Klaus Küng, der emeritierte Wiener Weihbischof Helmut Krätzl sowie Äbte und Ordensleute teil. Von Seiten der Politik war Landeshauptmann Erwin Pröll bei der Trauerfeier anwesend. Die Predigt hielt der evangelische Bischof Michael Bünker.

Begräbnis Superintendent Paul Weiland
 

Vor 75 Jahren, am 20. August 1940, kam der Schweizer reformierte Theologe  Roger Schutz (1915-2005) nach Taize in Ostfrankreich und erwarb dort das Haus, das zur Keimzelle der heutigen ökumenische Gemeinschaft werden sollte. Daran erinnerte Papst Franziskus in einer Botschaft, die der Vatikan anlässlich des Jahrestages am Donnerstag veröffentlicht hat.

 

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