Naher Osten

 

Der chaldäische-katholische Patriarch Louis Raphael I. Sako hat der internationalen Gemeinschaft Untätigkeit angesichts der Christenverfolgung im Irak vorgeworfen.

 
 

Herzogenburg, 03.06.2015 (dsp) Von ihrer gemeinsamen Reise nach Israel und Palästina und das Verständnis zwischen Freunden unterschiedlicher Religionsgemeinschaften berichteten der Wiener Gemeinderabbiner Schlomo Hofmeister und der Imam der Islamischen Glaubensgemeinschaft Österreichs Ramazan Demier in einem Gespräch im Stift Herzogenburg, zu dem Propst Maximilan Fürnsinn eingeladen hatte. Die Verständigung zwischen den Religionen bezeichnete Fürnsinn als „eine Voraussetzung für den Frieden“. Deswegen sei der Gesprächsabend „als Beitrag des Miteinanders auch für unser Land ein wichtiges Zeichen“.

Gemeinderabbiner Mag. Schlomo Hofmeister, Propst Mag. Maximilian Fürnsinn, Imam Ramazan Demier
 

Der syrisch-orthodoxe Patriarchalvikar für Jerusalem und Jordanien, Bischof Severius Malke Mourad, hat westlichen Politikern Versagen beim Schutz syrischer Christen vorgeworfen. "Jeder handelt in seinem eigenen Interesse, ob Christen hier sterben oder nicht, interessiert dabei nicht", zog er am Freitag im Interview der deutschen katholischen Nachrichtenagentur KNA eine bittere Bilanz.

 
 

Das Schicksal von Dutzenden in Nordsyrien entführten christlichen Familien in der Gewalt der IS-Terrormilizen ist weiter ungewiss. Der syrisch-katholische Erzbischof von Hassake-Nisibi, Jacques Behnan Hindo, sagte , es gebe Hinweise auf eine syrische Militäroffensive in der von den Milizen kontrollierten Region südlich von Qaschmili und östlich von Hassake.

 
 

Papst Franziskus hat die internationale Gemeinschaft zur Unterstützung der Christen und anderer verfolgter Minderheiten im Nahen Osten aufgerufen.

 
 

Der Vatikan forciert seine diplomatischen Initiativen im Blick auf den Krisenherd Irak: So teilte Vatikansprecher P.

 
 

Papst Franziskus hat an die internationale Gemeinschaft appelliert, das "humanitäre Drama" im Norden des Irak zu beenden und die von Gewalt und Vertreibung betroffenen Menschen zu schützen. Zugleich müsse man dafür Sorge tragen, dass die zum Überleben notwendige humanitäre Hilfe zu den Flüchtlingen gelangen könne, heißt es in einer Erklärung von Vatikansprecher Federico Lombardi vom Donnerstag.

 
 

Wien, 05.08.14 (dsp/KAP) Die Verantwortlichen der christlichen Kirchen in Österreich laden für Freitag, 8. August, zu einem Tag des Fastens und der Fürbitte für die irakischen Christen und für deren muslimische Freunde ein. Als Zeichen der Verbundenheit wird auch um Spenden für die österreichische 'Initiative Christlicher Orient' (ICO) und 'Kirche in Not' gebeten, damit den völlig mittellosen Christen, die im kurdischen Autonomiegebiet großzügige Aufnahme gefunden haben, auch materiell geholfen werden kann.

Das "Nun" als Zeichen der Solidarität mit den irakischen Christen
 

Die christlichen Kirchen in Österreich fordern ein internationales koordiniertes Vorgehen gegen den Terror der ISIS-Truppen ("Islamischer Staat im Irak und Syrien") im Irak.

 
 

Heftige weltweite Kritik hat es am Montag für die Verfolgung von Christen im Irak durch die radikal-sunnitische Organisation "Islamischer Staat" (IS) gegeben. UNO-Generals Generalsekretär Ban Ki-moon bezeichnete die "systematische Verfolgung von Minderheiten im Irak" als ein mögliches "Verbrechen gegen die Menschlichkeit". Auch Österreichs Außenminister Sebastian Kurz verurteilte die jüngsten Ereignisse besonders rund um die Stadt Mossul scharf.

 

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