Naher Osten

 

Mitten im Krieg feiern auch die Christen in Syriens Hauptstadt Damaskus Ostern - Wie überall auf der Welt nahmen die Festivitäten am Gründonnerstag ihren Anfang - Korrespondentenbericht von Karin Leukefeld (KNA)

 
 

St. Pölten, 09.03.2017 (dsp) Was ist los in der arabischen Welt? – auf diese Frage ging der Nahost-Experte und Leiter des Nahost-Büros des ORF in Kairo, Karim El-Gawhary, bei einer Veranstaltung des Katholischen Bildungswerkes im Hippolythaus in St. Pölten ein.

Karim El-Gawhary
 

Einen eindringlichen Friedensappell für sein Heimatland Syrien und die gesamte Nahostregion hat der syrisch-orthodoxe Patriarch Mar Ignatius Aphrem II. in seiner Botschaft zum Beginn der Fastenzeit formuliert. Die orthodoxen und altorientalischen Kirchen feiern heuer ausnahmsweise wieder gleichzeitig mit den Katholiken die Fasten- und Osterzeit.

 
 

St. Pölten, 26.02.2017 (dsp) Über die Hintergründe zu den Konflikten und ihren Auswirkungen in der arabischen Welt spricht in St. Pölten einer der berühmtesten Journalisten des Landes – Nahost-Experte und Leiter des Nahost-Büros des ORF, Karim El-Gawhary.

Foto: Markus Schmidinger (Katholisches Bildungswerk), Andrea Kern (Caritas) und Erich Wagner-Walser werben für die hochinteressante Veranstaltung mit Karim El-Gawhary
 

Einen neuen "Marshall-Plan" für die christlichen Dörfer in der Ninive-Ebene im Nordirak fordert das Hilfswerk "Kirche in Not". Unter Bezugnahme auf das europäische Wiederaufbauprogramm, das 1948 nach dem Zweiten Weltkrieg von den USA zur Unterstützung der wirtschaftlichen Stabilität vieler europäischer Staaten initiiert wurde, brauche es nun auch entsprechende Maßnahmen in den vom IS befreiten Regionen.

 
 

Nach den Worten des Apostolischen Administrators von Jerusalem, Erzbischof Pierbattista Pizzaballa, ist die Situation der Christen in Syrien, Irak und Ägypten eine "völlige Tragödie und Katastrophe".Zwei Drittel der syrischen Bevölkerung seien auf der Flucht, zu den materiellen Zerstörungen käme die noch schwerwiegendere Zerstörung der menschlichen Beziehungen hinzu.

 
 

Christliche Gruppierungen in Österreich bündeln ihre Kräfte, um den schwer bedrängten Christen in Nahost dabei beizustehen, ihr "Erbe des Urchristentums" zu bewahren.

 
 

Der Krieg in Syrien hat bisher mindestens 470.000 Todesopfer gefordert. 400.000 Personen starben unmittelbar durch Kampfhandlungen, 70.000 starben, weil es keine ausreichende medizinische Versorgung mehr im Land gibt. Auf diese Fakten hat der Nahost-Experte Stefan Maier von der Caritas aufmerksam gemacht.<--break-> Er referierte in Salzburg im Rahmen der Jahrestagung der Initiative Christlicher Orient (ICO).

 
 

Der UN-Sonderberichterstatter für Religions- und Weltanschauungsfreiheit, Heiner Bielefeldt, hat sich besorgt über die Zukunft der Christen im Nahen und Mittleren Osten geäußert. "Ein historisches Erbe von Jahrtausenden droht dem Furor des Fanatismus zum Opfer zu fallen", warnte Bielefeldt am Freitag im Interview der deutschen katholischen Nachrichtenagentur KNA.

 
 

Mold, 14.06.2016 (dsp) Zu einem Benefizkonzert für die Kirche in Syrien laden die Altenburger Benediktiner am 18. Juni um 19.00 Uhr in die Basilika Maria Dreieichen. Innenminister Wolfgang Sobotka dirigiert das Waidhofner Kammerorchester, als Solist singt Tamas Varga.

Konzerteinladung

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