Medizin

 

Mit der Bildung einer breiten Allianz gegen das geplante Fortpflanzungsmedizingesetz reagieren die mitgliederstärksten Laienorganisationen der katholischen Kirche auf Pläne der Regierung.

 
 

Wien, 15.12.2014 (dsp/KAP) Als "großen Irrtum und weiteren ethischen Dammbruch" hat Bischof Klaus Küng den Entwurf für ein neues Fortpflanzungsmedizingesetz, der am 10. Dezember ohne nennenswerte Änderungen den Ministerrat passiert hatte, erneut kritisiert. "Mit Eizellspende und der Präimplantationsdiagnostik werden Frauen und Kinder zur Ware einer Fortpflanzungsindustrie, die mit dem neuen Gesetz noch hemmungslosere Versprechungen machen kann", so Küng in einem schriftlichen Grußworten an die Teilnehmer eines Diskussionsabend des "International Theological Institute" (ITI) am Sonntagabend in Wien.
Grußwort im Wortlaut

Diözesanbischof DDr. Klaus Küng
 

Als Ausdruck einer "fortschreitenden Fehlentwicklung" hat Bischof Klaus Küng den Entwurf für ein neues Fortpflanzungsmedizingesetz erneut zurückgewiesen. Die geplanten "Anpassungen" machten Kinder "immer mehr zum Produkt einer Fortpflanzungsindustrie, das man sich erwirbt oder das man verwirft, wenn es nicht passt", kritisierte der "Familienbischof" im Interview mit dem "Standard".

 
 

St. Pölten, 13.09.2014 (dsp) „Wir wünschen uns alle gelingende Ehen und Beziehungen“, sagt Bischof Klaus Küng und verrät ein „Geheimrezept“, das zu einer positiven Einstellung zum eigenen Körper, zu einem echten partnerschaftlichen Gespräch und somit zu einer echten „Sexualität auf Augenhöhe“ führt: „Besuchen Sie einfach einen der neuen Kurse zur Natürlichen Empfängnisregelung (NER).“ NER sei ein „Augenöffner“ und könne „nachweislich zu langen, glücklichen Ehen führen, ohne schädliche Nebenwirkungen“.<--break->

Natürliche Empfängnisregelung
 

Göttweig, 22.10.2013 (dsp) Auf die Wurzeln der Medizin und auf aktuelle Fehlentwicklungen ging der Medizinethiker Giovanni Maio bei einem Vortrag im Rahmen eines Ärztetreffens zur traditionellen „Lukasmesse“ im Stift Göttweig ein. Neben dem notwendigen Fachwissen gehöre auch eine „verinnerlichte Grundeinstellung der Sorge um den Menschen“ zur Medizin. Die „Lukasmesse“ hat sich seit einigen Jahren zu einem ökumenischen Wortgottesdienst mit anschließendem Vortrag gewandelt und wird jährlich um den Festtag des heiligen Evangelisten und Arztes Lukas (18. Oktober) von der NÖ Ärztekammer und dem Katholischen AkademikerInnenverband veranstaltet.

Univ.-Prof. Dr. Giovanni Maio

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