Medizin

 

Nein zum Menschen- und Organhandel, jedoch Ja zu ethisch vertretbaren Formen der Organspende: So lässt sich die am Donnerstag veröffentlichte Schlusserklärung der Vatikan-Tagung zum Thema Organhandel zusammenfassen.

 
 

Die Plattform "kinderbekommen.at" mahnt vom Gesundheitsministerium und vom Justizministerium Prüfberichte zum besseren Schutz der Interessen von Kindern und Frauen in der Fortpflanzungsmedizin ein. Laut Parlamentsbeschluss, der am 24. Jänner 2015 in Kraft getreten ist, sollten diese Berichte "möglichst innerhalb von zwei Jahren" vorgelegt werden.

 
 

Die Einführung einer offiziellen Statistik über Schwangerschaftsabbrüche in Österreich ist spätestens nach den zustimmenden Stellungnahmen der Ärztekammer und des Österreichischen Instituts für Familienforschung "keine Frage der Ideologie mehr, sondern eine Frage der Vernunft".

 
 

Das Wiener "IMABE"-Institut warnt davor, Bluttests zur Erkennung von Down-Syndrom zu einer gesetzlichen Kassenleistung zu machen. Hintergrund ist ein entsprechender Antrag der Firma "LifeCodexx" in Deutschland beim Gemeinsamen Bundesausschuss (G-BA), der über Kassenleistungen entscheidet, berichtete das "Institut für Medizinische Anthropologie und Bioethik" (IMABE) in einer Aussendung am Mittwoch.

 
 

Mit aktuellen wissenschaftlichen Erkenntnissen über die Gefahren der Fortpflanzungsmedizin hat der Biomedizinexperte Matthias Beck aufhorchen lassen. So würde eine jüngst in Deutschland publizierte Studie nachweisen, dass die bei der  In-vitro-Fertilisation (IvF) verwendeten Nährlösungen für befruchtete Eizellen später beim Kind schwere Gefäßerkrankungen nach sich ziehen können.

 
 

Vehementen Einsatz der österreichischen Regierung für ein weltweites klares Verbot der Leihmutterschaft fordert das Institut für Medizinische Anthropologie und Bioethik (IMABE).

 
 

"Zeige uns, was Du tust, wenn Du nix kaufst, nix arbeitest, nix konsumierst". So lautet die Einladung zu einer Selfie-Aktion "#sundaychallenge" auf Facebook, die an den Adventsonntagen Teilnehmende ermuntert, Fotos von sich zu posten. Ziel ist es, sichtbar zu machen, was die Betreffenden jenseits von Konsumstress im Advent tun, und was ihre Adventsonntage "freudvoll - sinnvoll - lustvoll" macht.

 
 

St. Pölten, 30.03.2015 (dsp/KAP) Die Abschaffung der straffreien Abtreibung von Kindern mit Behinderung bis in den neunten Monat, die in Österreich derzeit diskutiert wird, ist in den Augen von Bischof Klaus Küng "ohne Zweifel längst überfällig": Es sei schließlich die "größtmögliche Diskriminierung behinderter Menschen, wenn die Entdeckung einer Behinderung oder der bloße Verdacht darauf eine Abtreibung bis unmittelbar vor der Geburt straffrei macht", so der in der österreichischen Bischofskonferenz für medizinethische Fragen zuständige Bischof in einem "Standard"-Gastkommentar (Samstag).
Kommentar im Wortlaut

Diözesanbischof DDr. Klaus Küng
 

St. Pölten, 13.2.2015 (dsp/KAP) Als "alarmierend" bezeichnete Bischof Klaus Küng die Empfehlung der Bioethikkommission, die gesetzliche Regelung über die Beihilfe zum Selbstmord zu lockern. Derart die Türe zu öffnen halte er für gefährlich, zumal dies "eine erste massive Aufweichung des Lebensschutzes in Bezug auf das Ende des Lebens" wäre, erklärte Küng, der in der österreichischen Bischofskonferenz für Lebensschutz-Fragen zuständig ist. Alles sollte daran gesetzt werden, "dass der vorhandene Konsens in Österreich, Euthanasie konsequent abzulehnen, nicht unterminiert wird".
Stellungnahme im Wortlaut

Foto: www.shutterstock.com
 

St. Pölten, 18.12.2014 (dsp) "Ein Österreichischer Weg im Fortpflanzungsmedizinbereich muss möglich sein", betonte Bischof Klaus Küng - in der Österreichischen Bischofskonferenz für Ehe, Familie und Lebensschutz zuständig - in einer Stellungnahme zur Allianz gegen das geplante Fortpflanzungsmedizingesetz. Die Katholische Aktion Österreich (KAÖ), die Arbeitsgemeinschaft katholischer Verbände (AKV), der Katholische Familienverband Österreichs (KFÖ) und die überkonfessionelle "aktion leben" hatten sich bei einer Pressekonferenz am Dienstag erneut gegen das geplante Gesetz gestellt und seine Rücknahme gefordert.

Fortpflanzungsmedizin

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