Medizin

 

In der Pariser Kirche Saint-Sulpice haben 2.500 Menschen zusammen mit Erzbischof Michel Aupetit für den Komapatienten Vincent Lambert und das Leben gebetet. Das Gebet sei bereits lange Zeit organisiert gewesen, berichtet die französische Zeitung „La Croix“ über den Gottesdienst vom Dienstagabend.

 
 

Der britische Bioethik-Institut "Nuffield Council on Bioethics", das auch die Regierung in London berät, befürwortet die genetische Manipulation der menschlichen Keimbahn.

 
 

Papst Franziskus hat Grenzen der Gentechnik angemahnt. Die Kirche begrüße jede Forschung und Anwendung zugunsten leidender Menschen; Grundsatz sei aber auch, dass "nicht alles, was technisch möglich oder machbar ist, deswegen auch ethisch annehmbar ist", sagte der Papst vor Teilnehmern einer internationalen Medizinertagung  am Samstag im Vatikan.

 
 

Eine Warnung vor Liberalisierung aktiver Sterbehilfe hat die Ethikerin Susanne Kummer ausgesprochen: In Ländern mit erlaubter Euthanasie drohe das "Töten auf Verlangen" merklich in eine "neue Form des Paternalismus" zu kippen, mahnte die Geschäftsführerin des Wiener Instituts für Medizinische Anthropologie und Bioethik (IMABE).

 
 

Nein, Lourdeswasser heilt nicht, sagt Wolfgang Boemer, das sei "ganz normales Bergwasser". Auch Maria heile nicht. Gott sei es, der hier heilt - und es stehe ganz in seiner Verfügung, wie viele, wen, wann und wie er heile. Der Oblatenpater Boemer wirkte lange als deutscher Koordinator beim Heiligtum des südfranzösischen Wallfahrtsortes.

 
 

St. Pölten, 06.02.2018 (dsp) „Es gibt biologisch bedingte Unterschiede zwischen Männern und Frauen“, so der Linzer Männerarzt Georg Pfau beim Diözesanen Männertag der Katholischen Männerbewegung (KMB) im St. Pöltner Bildungshaus St. Hippolyt.

Diözesanobmann-Stv. Dipl.-Päd. Karl Toifl, Bereichssekretärin Silvia Scholz, Männerarzt MR Dr. Georg Pfau, Diözesanobmann DI Dr. Leopold Wimmer (Foto: Scholz)
 

Wenn am Lebensende der Sterbeprozess nicht mehr verhindert werden kann, sondern nur mehr hinausgezögert oder verlängert würde, dürfen medizinische Maßnahmen abgebrochen werden. Dies sei das Fazit der kirchlichen Experten und des Papstes bei der vor zwei Wochen abgehaltenen Konferenz im Vatikan, wie der Brixener Moraltheologe Pater Martin Lintner in der Zeitung "Dolomiten" erläuterte.

 
 

Ruth Pfau, international bekannte Lepra-Ärztin und katholische Ordensfrau, ist tot. Sie starb in der Nacht auf Donnerstag im Alter von 87 Jahren in Pakistan, wie die Deutsche Lepra- und Tuberkulosehilfe in Würzburg Donnerstagfrüh mitgeteite. Ende vergangener Woche sei Pfau nach einem Schwächeanfall in ein Spital in Karachi gebracht worden und nun dort friedlich eingeschlafen.

Foto: Ruth-Pfau-Stiftung
 

Tierschutz ist in Österreich sorgfältiger und tiefer geregelt als das Töten ungeborener Kinder. Mit diese These hat Barbara Breunlich, ehemalige wissenschaftliche Mitarbeiterin am Verwaltungsgerichtshof, im Rahmen einer Dissertation an der Universität Wien aufhorchen lassen und dabei die Problematik bei Mehrlingsschwangerschaften analysiert.

 
 

IMABE-Geschäftsführerin Kummer zu Vorstoß deutscher Wissenschaftler für verbrauchende Embryonenforschung: "Übriggebliebene" Embryonen sind "immer grobe Verletzung der Menschenwürde".

 

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