Islam

 

St. Pölten, 18.01.2015 (dsp) Die Haltung Papst Johannes Pauls II. in der Krise nach „9/11“ sei „eine Orientierung für unsere gegenwärtige Lage“. Das betonte der Religionswisseschaftler Ernst Fürlinger von der Donau Universität Krems bei einer Fachtagung der Philosophisch-Theologischen Hochschule St. Pölten über 50 Jahre Konzilserklärung über das Verhältnis der Kirche zu den nichtchristlichen Religionen „Nostra aetate“. Der Papst habe damals den Dialog mit den Muslimen nicht abgebrochen, sondern sogar verstärkt.

Prof. Dr. Bernhard Dolna, Prof. Dr. Josef Kreiml, Rektor Dr. Reinhard Knittel, a.o. Prof DDr. Burkhard Berkmann, Priv.Doz. Dr. Ernst Fürlinger
 

Der Vatikan und vier französische Imame haben in einer gemeinsamen Erklärung den Anschlag in Paris als „Grausamkeit und blinde Gewalt" verurteilt. Ohne die Pressefreiheit sei die Welt in Gefahr, heißt es in dem Schreiben, das der Vatikan am Donnerstag veröffentlichte. Jeder Mensch müsse sich allen Formen der Gewalt, die das menschliche Leben zerstörten oder die menschliche Würde verletzten, entgegenstellen.

 
 

Das überkonfessionelle christliche Hilfswerk "Open Doors" hat den jährlich erscheinenden Weltverfolgungsindex veröffentlicht. Rund 100 Millionen Christen werden derzeit weltweit um ihres Glaubens willen verfolgt und stellen damit die höchste Anzahl von Verfolgten einer Glaubensgemeinschaft.

 
 

Papst Franziskus bricht an diesem Freitag zu einem dreitägigen Besuch in die Türkei auf. Auf dem Programm seiner sechsten Auslandsreise stehen unter anderem Gespräche mit Staatspräsident Recep Tayyip Erdogan und Ministerpräsident Ahmet Davutoglu im neuen Präsidentenpalast in Ankara. Anlass der Reise ist die Feier des orthodoxen Andreas-Fests mit dem Ökumenischen Patriarchen Bartholomaios I. am Sonntag in Istanbul.

 
 

Die christlichen Kirchen in Österreich fordern ein internationales koordiniertes Vorgehen gegen den Terror der ISIS-Truppen ("Islamischer Staat im Irak und Syrien") im Irak.

 
 

Altenburg, 18.07.2014 (dsp/KAP) Das Waldviertler Benediktinerstift Altenburg ist von 3. bis 23. August 2014 erneut Gastgeber der "Vienna International Christian-Islamic Summer University" (VICISU). Bereits zum vierten Mal lädt die internationale Sommeruniversität Studenten und Professoren verschiedener Universitäten weltweit zum Gedankenaustausch.

Stift Altenburg lädt Studenten zum christlich-islamischen Dialog
 

Mehr internationale Solidarität mit den Christen im Nahen Osten hat der Generalsekretär der katholischen Gemeinschaft Sant'Egidio, Cesare Zucconi, eingefordert. Die Frage, ob es künftig noch eine christliche Präsenz im Orient gibt, "muss uns im Westen viel stärker betreffen", so Zucconi im "Kathpress"-Gespräch.

 
 

St. Pölten, 22.03.2014 (dsp) Gemeinsamkeiten in der Sicht der Schöpfungsverantwortung konnten bei einem christlich-muslimischen Abend und Studientag im Bildungshaus St. Hippolyt in St. Pölten festgestellt werden. Sowohl das Christentum als auch der Islam sehen die Schöpfung als von Gott bzw. Allah dem Menschen übergeben, welcher in der Folge eine Verantwortung gegenüber den Mitmenschen, den Tieren und der Natur trägt.

Dr. Fatima Ursula Kowanda-Yassin, Univ.-Prof. Dr. Michael Rosenberger
 

"Die Übergriffe auf Christen haben weltweit ein nie gekanntes Ausmaß erreicht." Diese "unbequeme Wahrheit" belegt die Wiener Publizistin Christa Chorherr in ihrem neuen Buch "Im Schatten des Halbmonds" mit harten Fakten: Geschätzte 100 Millionen Menschen würden derzeit in mehr als 50 Ländern bedrängt, diskriminiert und verfolgt, weil sie sich zum christlichen Glauben bekennen,

 
 

"Helft uns Christen hier im Orient - aber schickt uns keine Visa." Mit diesen Worten hat sich der katholische Patriarchalvikar für Jordanien, Bischof Maroun Lahham, an die Kirchen und Politik im Westen gewandt. Im Gespräch mit österreichischen Journalisten in der jordanischen Hauptstadt Amman betonte Lahham: "Wir Christen müssen dort leben und unseren Glauben bezeugen, wo Gott uns hingestellt hat."

 

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