Islam

 

Melk, 21.03.2017 (dsp/KAP) Dem Islam in Österreich widmet sich die neue Sonderausstellung auf der Schallaburg bei Melk. In enger Zusammenarbeit mit Experten aus Wissenschaft und muslimischen Communities gestalteten die Kuratorinnen Lisa-Noggler-Gürtler und Maria Prantl acht Kapitel, in denen jeweils aktuelle Fragen, historische Entwicklungen und unterschiedliche Sichtweisen behandelt werden. Im Mittelpunkt stehen dabei aber stets die in Österreich lebenden Muslime, das tägliche Zusammenleben und die Frage, inwieweit beide Seiten voneinander profitieren.

Arabisches Zimmer, um 1900 Wien, © Wien Museum_Foto Klaus Pichler
 

Papst Franziskus hat den von Islamisten ermordeten französischen Priester Jacques Hamel als Märtyrer gewürdigt. In einer Messe mit Pilgern der Erzdiözese Rouen am Mittwoch sagte er, Hamel stehe in einer Reihe mit den Glaubenszeugen der ersten Jahrhunderte.

 
 

Altenburg, 03.08.2016 (dsp/KAP) Das Waldviertler Benediktinerstift Altenburg ist noch bis 21. August 2016 Gastgeber der "Vienna International Christian-Islamic Summer University" (VICISU). Bereits zum fünften Mal lädt die internationale Sommeruniversität Studierende und Professoren verschiedener Universitäten aus christlichen und muslimischen Länder zum Gedankenaustausch.

Benediktinerstift Altenburg
 

Viele erwarten zu Recht "klarere Stellungnahmen von islamischen Autoritäten" gegen Terrorakte, die im Namen der Religion verübt werden - auch er selbst: Das sagte der Wiener Erzbischof, Kardinal Christoph Schönborn, am Montag in einem Interview der Tageszeitung "Der Standard".

 
 

Der Vatikan hat ein Memorandum über das Zusammenleben mit Muslimen veröffentlicht. Zwischen Christentum und Islam gebe es wesentlich mehr Verbindendes als Unterschiede, heißt es in der Erklärung zum Abschluss einer Konferenz des Päpstlichen Rats für den interreligiösen Dialog und des Royal Institute for Interfaith Studies, eines jordanischen Think-Tanks.

 
 

Für einen offenen christlich-muslimischen Austausch über Spiritualität und Religion hat sich der Jesuit und Islam-Experte P. Iwan Sokolowsky ausgesprochen. "Viele muslimische Flüchtlinge, die nach Österreich kommen, haben durchaus Interesse an der christlichen Spiritualität."

 
 

St. Pölten, 15.03.2016 (dsp) Über das Thema "Gewalt und Islam" referierte Khalid El Abdaoui vom Institut für Islamische Studien der Universität Wien im Bildungshaus St. Hippolyt. Das große Interesse zeigte, dass das Thema hochaktuell ist. Einfache Positionen wie „Der Islam ist eine gewalttätige Religion“, oder „Gewalt hat mit dem Islam nichts zu tun“ befriedigen nicht. Gibt es eine Wahrheit?

KA-Generalsekretär Axel Isenbart, KA-Präsident Armin Haiderer, Fachinspektor Johann Bruckner vom Diözesankomitee für Weltreligionen, Referent Khalid El Abdaoui, Rektor Reinhard Knittel von der Phil.-Theol. Hochschule, Thomas Naske von der Kirchlichen Pädagogischen Hochschule, Bildungswerk-Obfrau Angela Lahmer-Hackl, Franz Moser vom Hiphaus
 

Steinakirchen, 11.03.2016 (dsp) Die aktuellen Herausforderungen durch die verschiedenen Erscheinungen der Globalisierung waren das Thema beim Impulstag „Global trifft Regional“ der Katholischen Männerbewegung (KMB) im Pfarrzentrum Steinakirchen. Es wurde ermuntert, in regionalen Entscheidungsgremien mitzuarbeiten und so die Zukunft mitzugestalten.

Foto (Michael Scholz): KMB-Impulstag in Steinakirchen
 

St. Pölten, 04.08.2015 (dsp) „Die angeblich geplante Verbrennung in St. Pölten von Ausgaben des Koran erschüttert zutiefst“, betont Armin Haiderer, Präsident der Katholischen Aktion der Diözese St. Pölten. Selbst wenn es sich herausstellen sollte, dass eine Gruppe dies als "Marketingaktion" lanciert hat oder es ein Fake der Urheber ist, sei dies ebenfalls massiv abzulehnen.

KA-Präsident Armin Haiderer
 

Herzogenburg, 03.06.2015 (dsp) Von ihrer gemeinsamen Reise nach Israel und Palästina und das Verständnis zwischen Freunden unterschiedlicher Religionsgemeinschaften berichteten der Wiener Gemeinderabbiner Schlomo Hofmeister und der Imam der Islamischen Glaubensgemeinschaft Österreichs Ramazan Demier in einem Gespräch im Stift Herzogenburg, zu dem Propst Maximilan Fürnsinn eingeladen hatte. Die Verständigung zwischen den Religionen bezeichnete Fürnsinn als „eine Voraussetzung für den Frieden“. Deswegen sei der Gesprächsabend „als Beitrag des Miteinanders auch für unser Land ein wichtiges Zeichen“.

Gemeinderabbiner Mag. Schlomo Hofmeister, Propst Mag. Maximilian Fürnsinn, Imam Ramazan Demier

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