Flüchtlinge

 

Mit Wehmut nimmt Bischof Scheuer Abschied von der Diözese Innbruck, er geht zugleich aber auch mit Zuversicht als neuer Diözesanbischof nach Oberösterreich. Das hat er in einem Interview für die aktuellen Ausgaben der "KirchenZeitung" der Diözese Linz und des "Tiroler Sonntag" durchblicken lassen.

 
 

Salzburg, 13.11.2015 (KAP) "Wer Österreich liebt, spaltet es nicht." Mit diesem Appell haben sich die österreichischen Bischöfe an die Politik und Zivilgesellschaft gewandt und gemeinsame konstruktive Lösungen zur Bewältigung der Herausforderungen rund um die Flüchtlinge im Land eingemahnt. Es brauche "Vernunft, Mut, Verantwortungsbewusstsein, Ehrlichkeit, Wertschätzung, Zuversicht und vor allem die Bereitschaft zum Teilen", halten die Bischöfe in einer Erklärung zum Abschluss der Herbstvollversammlung der Bischofskonferenz im Salzburger Stift Michaelbeuern fest.
Erklärungen der Bischöfe im Wortlaut

Österreichische Bischofskonferenz (Foto: Paul Wuthe)
 

Der Mensch steht immer in der Gefahr, positive Errungenschaften für selbstverständlich zu nehmen und auf die Dankbarkeit zu vergessen. Daran erinnerte Kardinal Christoph Schönborn in der Predigt beim Festgottesdienst der Österreichischen Bischofskonferenz am Mittwochabend in der Salzburger Stiftskirche Michaelbeuern.

 
 

Grenzzäune und Mauern können Flüchtlinge nicht dauerhaft aufhalten und sind keine Lösung. Das betonten Kardinal Christoph Schönborn, Erzbischof Franz Lackner und Caritas-Bischof Manfred Scheuer unisono vor dem Beginn der Vollversammlung der Bischofskonferenz am Montagnachmittag in Stift Michaelbeuern im Gespräch mit Medien.

 
 

Der Eisenstädter Bischof Ägidius Zsifkovics ist bei der diesjährigen Herbstvollversammlung der EU-Bischofskommission ComECE zum Koordinator für Flüchtlingsfragen ernannt worden. Die Bischöfe tagen bis einschließlich Freitag in Paris. Im Mittelpunkt der Beratungen stehen die Flüchtlingsfrage sowie der Klimaschutz.

 
 

St. Pölten, 29.10.2015 (dsp) Mit zwei aktuellen Themen, die viel miteinander zu tun haben, beschäftigte sich der Pastoralrat der Diözese St. Pölten: die aktuelle Flüchtlingssituation und das kommende Heilige Jahr „Jubiläum der Barmherzigkeit“.

Pastoralrat Oktober 2015
 

Der österreichische Nationalfeiertag am 26. Oktober ist Anlass für mehrere festliche Gottesdienste. Im Wiener Stephansdom wird am Montag zu einem "Gebet für Österreich" geladen, und auch in der Basilika Mariazell steht der schon traditionelle Festgottesdienst zum Nationalfeiertag auf dem Programm.

 
 

Wieselburg-St. Pölten, 21.10.2015 (dsp) Insgesamt kamen bei einer Sammlung von Schülerinnen und Schülern für Flüchtlinge in Wieselburg und St. Pölten über 4.250 Kleidungsstücke und Hygieneartikel zusammen. Initiiert wurdei die Aktion unter dem Titel #school4refugees von der youngCaritas der Diözese St. Pölten.

Foto Caritas
 

St. Pölten, 15.10.2015 (dsp) Über Menschen auf der Flucht ging es bei der bereits dritten Filmvorführung mit anschließender Diskussion der Philosophisch-Theologischen Hochschule im St. Pöltner Cinema Paradiso in Zusammenarbeit mit dem Katholischen Bildungswerk (kbw) sowie mit dem Kino. Engelbert Salzmann, Priester und ehemaliger Gefangenenseelsorger, der Pastoraltheologe Veit Neumann von der Hochschule, Gemeinderätin Mirsada Zupani, die bei der Emmausgemeinschaft mitarbeitet, und das zahlreiche Publikum diskutierten über den Filmklassiker „Die Verurteilten“ (1994) von Frank Darabont.

KR Engelbert Salzmann, Gemeinderätin Mirsada Zupani, Mag. michaela Schauer, Prof. Dr. Veit Neumann
 

Zwettl-Steinakirchen, 15.10.2015 (dsp) Bei den Vernetzungstreffen der Diözese St. Pölten und der Caritas in Zwettl und Steinakirchen für Pfarren, die Flüchtlinge begleiten, zeigte sich eine riesige Hilfsbereitschaft. Bei den beiden Veranstaltungen konnten sich Pfarrangehörige umfassend informieren und gegenseitig austauschen. In Zwettl waren Dutzende Vertreter/innen von 11 Pfarren, in Steinakirchen von 17. Immer mehr Pfarren zeigen sich bereit zu helfen (siehe Zahlen unten).

Foto: Vernetzungstreffen in Steinakirchen; die Landkarte zeigt, wo bereits Flüchtlinge von Pfarren betreut werden

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