Flüchtlinge

 

Der Ökumenische Rat der Kirchen in Österreich (ÖRKÖ) hat die Bundesregierung wie alle politisch Verantwortlichen in Österreich und in Europa zu einer menschenwürdigeren Flüchtlingspolitik aufgefordert. In einer Resolution, die bei der jüngsten ÖRKÖ-Vollversammlung beschlossen wurde, zeigen sich die Mitgliedskirchen in "tiefer Sorge über die Art der Behandlung des Themas Asyl und Migration durch die Politik".

 
 

St. Pölten, 10.10.2014 (dsp) Die Caritas der Diözese St. Pölten verstärkt die Anstrengungen zur Aufnahme von Flüchtlingen in NÖ: erstens mit mehr Personaleinsatz und zweites mit der Schaffung einer neuen Anlaufstelle in der Caritaszentrale in St. Pölten. „Die neue Anlaufstelle steht für Anfragen betreffend Flüchtlinge und Quartiere ab sofort zur Verfügung“, sagt Caritasdirektor Friedrich Schuhböck. Besonders den Pfarren, sowie den Freiwilligen und Ehrenamtlichen in den Pfarrgemeinden soll hier mit wichtigen Informationen geholfen werden.

Mag. (FH) Cornelia Gattringer - Foto: Caritas
 

Angesichts der zahlreichen Berichte über die schwierige Lage von Asylwerbern wollen offenbar viele Österreicher helfen.

 
 

Die Initiative "Nachbar in Not" hat gemeinsam mit dem ORF eine Hilfsaktion für Flüchtlinge aus Syrien und dem Nordirak gestartet. Angesichts der dramatischen Flüchtlingszahlen - allein 6,5 Millionen Syrer wurden inzwischen im vierten Jahr des Syrienkrieges zu Vertriebenen, rund 1,8 Millionen Menschen flüchten vor dem IS-Terror - und des nahenden Winters brauche es dringend weitere Spenden zur Finanzierung der notwendigen humanitären Hilfe.

 
 

Wien, 11.8.2014 (dsp/kfb) Weil aktuell unzählige Menschen vor Kriegen und Krisen flüchten müssen, bittet die Katholische Frauenbewegung Österreichs (kfbÖ) um Solidarität und Gastfreundschaft für Asylwerbende, darunter auch viele Frauen und Kinder. „Wir werden uns auch im kommenden Arbeitsjahr wieder mit dem Thema ‚einander begegnen‘ beschäftigen", heißt es in einer Aussendung der kfbÖ.

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St. Pölten, 08.08.2014 (dsp) Eine Anfrage nach Unterkünften für Flüchtlinge schickt die Caritas der Diözese St. Pölten in diesen Tagen an alle Pfarren aus. „Flüchtlingen, die in unser Land kommen, muss eine menschenwürdige Unterkunft zu Verfügung gestellt werden“, betont Caritas-Direktor Friedrich Schuhböck. Der Brief geht an alle Pfarrämter, Pfarrsekretärinnen, Diakone, Stv. Pfarrgemeinderatsvorsitzende und Verantwortliche der Pfarrcaritas. Durch diese Maßnahme dürfe jedoch die Politik „nicht aus ihrer Verantwortung entlassen“ werden, so Schuhböck.

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Wien, 01.08.2014 (dsp/KAP) Die diözesanen Caritasverbände erheben und prüfen für Asylsuchende zusätzliche Unterbringungsmöglichkeiten im kirchlichen Bereich. Vor allem in jenen Diözesen, wo die Bundesländer die geltenden Quoten zur Unterbringung von Asylwerbern nicht erreichen, sei man derzeit auf Suche nach brauchbaren Quartieren, sagte Caritas-Österreich-Generalsekretär Bernd Wachter auf Anfrage von "Kathpress".

Caritas & Du
 

Einen dramatischen Hilfsappell hat Caritaspräsident Michael Landau vom Libanon aus an die österreichische Bevölkerung und Regierung gerichtet.

 
 

Die Caritas ist in Syrien "mit einer immer dramatischer werdenden Situation konfrontiert": Nach Angaben von Caritas-Präsident Michael Landau fehlt es in den von ihm kürzlich besuchten Flüchtlingslagern in Jordanien an Nahrungsmitteln und Kleidung ebenso wie an Hygiene- und Sanitäreinrichtungen, "zum Teil müssen die Menschen in menschenunwürdigen Behausungen leben".

 
 

Papst Franziskus hat zu einer größeren Offenheit gegenüber Flüchtlingen aufgerufen. Selbst wenn Migranten in fernen Ländern Arbeiten fänden, würden sie nicht immer mit offenen Armen und Respekt empfangen, sagte der Papst am Sonntag beim Angelus-Gebet auf dem Petersplatz.

 

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