Flüchtlinge

 

 St. Pölten, 25.06.2015 (dsp) Beim traditionellen Solidaritätsmarsch – einer Jugendnachtwallfahrt nach Mariazell – sammelt die Katholische Jugend (KJ) der Diözese St. Pölten jedes Jahr Spenden für ein Jugendprojekt: heuer kamen € 1006,87 zusammen. Aufgrund der aktuellen Flüchtlingstragödie entschied sich die KJ dafür, die „Wohngruppe UMF“ in St. Pölten finanziell zu unterstützen. Jetzt wurden die Spenden übergeben.<--break->

Foto: VertreterInnen der Kath. Jugend der Diözese St. Pölten übergeben die Spenden an die Leiterin der Wohngruppe, Brigitte Drexler (links) und Sozialpädagogin Martina Glaubacker (rechts)
 

Mariazell, 17.6.2015 (dsp/KAP) Europa soll sich als der wohlhabendste Kontinent der Erde zu mehr Mitmenschlichkeit im Umgang mit Flüchtlingen bekennen. "Was wir brauchen, sind Brücken und nicht nur Zäune": Das haben die österreichischen Bischöfe in einer Erklärung zur Asylproblematik unter dem Titel "Hilfe für Menschen auf der Flucht" betont, die sie am Mittwoch im Rahmen ihrer Sommervollversammlung in Mariazell verabschiedeten. Zwar seien die Sorgen und Ängste der Bevölkerung wegen des Anstiegs an Asylsuchenden "ernst zu nehmen"; es brauche Information, Gespräch und Sachlichkeit, "um eine Spaltung der Gesellschaft zu verhindern". Zugleich halten die Bischöfe fest: "Das Menschenrecht auf Asyl ist ein hohes Gut und eine völkerrechtliche Verpflichtung. Österreich darf dabei keine Abstriche zulassen."
Erklärungen der Bischofskonferenz im Wortlaut

Österreichische Bischofskonferenz in Mariazell
 

Zu mehr Anstrengungen bei der Unterbringung von Flüchtlingen und zu einem wohlwollenderen Klima für Menschen auf der Flucht hat der Innsbrucker Bischof Manfred Scheuer aufgerufen. In seiner Predigt beim Abschlussgottesdienst der Bischofskonferenz Mittwochmittag in Mariazell sagte Scheuer, dass die Flüchtlingsströme mit Sicherheit noch zunehmen würden.

 
 

St. Pölten, 29.05.2015 (dsp) Ziel des „Fests der Begegnung“ am 12. und 13. Juni in St. Pölten ist es, Begegnungen zwischen Menschen verschiedener Herkunft in St. Pölten zu fördern. Damit möchten die Veranstalter zu einem besseren Verständnis und dem Kennenlernen unterschiedlicher Kulturen und Religionen beitragen ua. mit vielen kulinarischen Köstlichkeiten. In den letzten Jahren kamen immer Tausende Menschen zu diesem Fest.

Foto: Dominik Lacic und Marina Petric (kroatischer Migrationshintergrund), Jasmin Schöllbauer und Elisabeth Koller (Diözese St. Pölten), Hauptorganisator Stefan Heller
 

Zu den zahlreichen bestehenden sind in den vergangenen Tagen weitere Flüchtlingsquartiere in kirchlichen Gebäuden in ganz Österreich gekommen. In der Diözese St. Pölten wird in Horn aus einem Seniorenwohnheim eine Herberge für 100 Schutzsuchende.

 
 

Horn, 24.05.2015 (dsp/KAP) In Horn wird ein altes, leerstehendes Seniorenwohnheim in ein Flüchtlingshaus für schutzsuchende Männer, Frauen und Kinder umgewandelt. Die Caritas werde im Stephansheim "so rasch wie möglich" bis zu 100 Flüchtlinge betreuen, gaben der St. Pöltner Caritasdirektor Friedrich Schuhböck und der Generalsekretär der Wiener Caritas, Klaus Schwertner, am Samstag bekannt. In ihrer Aussendung dankten sie ausdrücklich dem Horner Bürgermeister Jürgen Maier und dem kirchlichen "Haus der Barmherzigkeit", die das Haus als Flüchtlingsquartier zu Verfügung stellen.

Caritasdirektor Friedrich Schuhböck (Foto: Caritas)
 

Ybbs, 20.05.2015 (dsp) Immer mehr Pfarren – und auch Stifte - in Niederösterreich helfen, um den vielen Flüchtlingen hierzulande ein würdiges Leben zu ermöglichen. Viele sind hochengagiert, organisieren Wohnungen, begleiten bei Behördengängen und ermöglichen das Wichtigste für den Alltag. Die Caritas und die Diözese St. Pölten boten den Pfarren, die bereits Flüchtinge aufgenommen haben, in Ybbs/Donau einen Informationsabend, um ihre Erfahrungen auszutauschen und zu vernetzen. In 33 Pfarren der Diözese werden rund 230 Flüchtlinge ehrenamtlich betreut. Laufend werden weitere Flüchtlinge aufgenommen, zurzeit in 4 weiteren Pfarren.

Pfarrliches Vernetzungstreffen in Ybbs/Donau
 

St. Pölten, 19.05.2015 (dsp) Flüchtlinge, die von Pfarren betreut werden, sind heuer einer der Schwerpunkte der 8. „Langen Nacht der Kirchen“ in der Diözese St. Pölten. So kochen Asylwerber am 29. Mai in der Dompfarre St. Pölten und in der Pfarre Amstetten-Herz Jesu Spezialitäten aus ihren Heimatländern für die Besucher. Bischof Klaus Küng hob beim Pressegespräch zur „Langen Nacht der Kirchen“ in der Dompfarre das „beachtliche Engagement“ hervor, das in vielen diözesanen Pfarren unter dem Titel „Willkommen Mensch“ rund um die Not und das Leiden von Flüchtlingen in den vergangenen Monaten entstanden ist. In 33 Pfarren der Diözese werden rund 230 Flüchtlinge ehrenamtlich betreut. Laufend werden weitere Flüchtlinge aufgenommen, zurzeit in 4 weiteren Pfarren.

Direktionsrat Peter Lafite, Landesrätin Mag. Barbara Schwarz, Diözesanbischof DDr. Klaus Küng, Superintendent Mag. Paul Weiland und diözesaner Koordinator Axel Isenbart mit Flüchtlingen aus Liberia, Georgien und Uganda sowie der kurdischen Musikgruppe „Koma Dem“.
 

Im Blick auf den bevorstehenden Franz-Jägerstätter-Gedenktag am 21. Mai, an dem die Kirche jedes Jahr dem seliggesprochenen Märtyrer die Ehre erweist, hat die Katholische Männerbewegung Österreichs (KMB) am Wochenende eine Sternwallfahrt zum Geburtshaus des Kriegsdienstverweigerers nach St. Radegund veranstaltet.

 
 

Amstetten, 30.04.2015 (dsp) Seit gut zwei Monaten läuft in Amstetten die pfarrliche Initiative „Willkommen Mensch“, um Menschen aus Kriegsgebieten, um Flüchtlinge in Amstetten gut zu begleiten, eine Starthilfe zu geben und damit eine positive Willkommenskultur zu entwickeln“, betont Pfarrer Peter Bösendorfer. Jetzt wurde erste Bilanz gezogen.

Foto: Osama Abo Rshdan, Pfarrcaritas-Leiter Christian Köstler, Pfarrer Peter Bösendorfer.

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