Flüchtlinge

 

Tulln, 05.10.2015 (dsp) Das derzeit die Nachrichten beherrschende Thema "Flüchtlinge" ließ die Tullner Klasse HL5A nicht los, die Schülerinnen des Religionsunterrichts wollten sich engagieren und „nicht von den Meldungen der hohen Flüchtlingszahlen und der Angstmacherei beeinflussen lassen". Die Jugendlichen verbrachten kürzlich im Rahmen des katholischen Religionsunterrichtes mit Prof. Martha Vogl einen ganzen Schultag in den Hallen der Messe Tulln, wo bereits über 1000 Flüchtlinge Zuflucht und Schutz fanden.

Tullner Schülerinnen brachten Flüchtlinge Freude
 

Bis zu 120.000 Menschen sind am Samstag zum Konzert "Voices for Refugees" auf den Wiener Heldenplatz gekommen. Caritas-Präsident Michael Landau sprach am Sonntag im "Kathpress"-Interview von einem "starken, beeindruckenden Zeichen der Solidarität". Die Botschaft vom Heldenplatz sei klar, so Landau: "Wir schaffen das."

 
 

Die Katholische Kirche wird die von ihr selbst vorerst angestrebte Marke von 5.000 dauerhaften Flüchtlingsquartieren bis Anfang Herbst deutlich übertreffen. Das hat der Generalsekretär der Bischofskonferenz, Peter Schipka, nach einem Treffen mit dem Präsidenten des Österreichischen Bundesrates, Gottfried Kneifel, betont.

 
 

St. Pölten-Horn-Ybbsitz-Randegg-Göttweig, 26.09.2015 (dsp) Immer mehr Pfarr- und Ordensgemeinden nehmen Flüchtlinge auf. Die Pfarren unterstützen diese Menschen in Not vielerorts in Kooperation mit der Caritas und anderen Stellen großartig. Hier stellen wir einig Beispiele und geben einen Überblick über die Hilfe.

 

Randegg, 24.09.2015 (dsp) „Unser Haus wurde zerstört, ich wurde eingesperrt und man verlangte Lösegeld“, erzählt Emad. Der palästinensisch-stämmige Syrer aus Damaskus hat viel hinter sich, flüchtete unter mühsamen Umständen nach Österreich und lebt seit März mit seiner Frau Malak und vier Kindern in Randegg. Hier wird die Familie von der Pfarre begleitet und nach Kräften unterstützt.

Diakon Thomas Naske und seine Frau Uli, sowie der Randegger Aushilfskaplan Pater Martin Alukaputhussery besuchen die syrische Familie, die von der Pfarre begleitet wird.
 

Ybbsitz, 18.09.2015 (dsp) „Wo so große Not herrscht, muss man helfen“, betont Monika Bramauer. Sie wirkt im Sozialausschuss der Pfarre Ybbsitz mit und begleitet seit März mit anderen Pfarrmitarbeiter/innen zwei syrische Flüchtlingsfamilien mit insgesamt neun Personen. Acht davon haben mittlerweile Asylstatus, einer einen befristeten. Gab es anfangs auch Vorbehalte im Ort, so wüssten nun alle: „Es gibt absolute keine Probleme mit ihnen.“ Familienvater Amadi sagt: „Wir sind mit unseren Ybbsitzer Begleitern mittlerweile wie eine Familie zusammengewachsen und sind dankbar für alles.“

Foto: Eva Groß (Pfadfinderleiter), Diakon Hermann Helm, Mohammed, Basil, Monika Bramauer (Sozialausschuss der Pfarre), Bürgermeister Josef Hofmarcher, Mitarbeiterin Monika Lueger, Nura, Haya, Abudi, Kaplan P. Vitus Weichselbaumer.
 

Ordensgemeinschaften in Österreich sind derzeit allerorts in der Flüchtlingshilfe tätig: 1.500 Notquartierplätze werden allein in Wien, dem östlichen Niederösterreich und Burgenland von Orden, ihren Einrichtungen und Pfarrgemeinden zur Verfügung gestellt.

 
 

St. Pölten, 16.09.2015 (dsp) Seit Montagabend sind 330 Flüchtlinge in den Hallen des Wirtschaftshofes der Stadt St. Pölten untergebracht. Caritas, Samariterbund und Rotes Kreuz sorgen gemeinsam mit Bediensteten des Magistrates für die Betreuung und Verpflegung der Flüchtlinge. Überwältigend sind die Mitarbeit und das Engagement der Freiwilligen und die Unterstützung der Bevölkerung durch Sachspenden. Die Caritas der Diözese St. Pölten koordiniert die Freiwilligenarbeit und die Sachspendenannahme und –ausgabe. Was gerade gebraucht wird, erfährt die Bevölkerung zeitaktuell über die Caritas Facebook-Seite und über die Caritas Homepage.

Die Caritas der Diözese St. Pölten im Einsatz für Transitflüchtlinge
 

Der ORF hat in Zusammenarbeit mit Caritas, Diakonie, Hilfswerk, Samariterbund, Rotem Kreuz und Volkshilfe die Initiative "Helfen. WIE WIR" für Kriegsflüchtlinge und Asylsuchende gestartet. Im Mittelpunkt steht die Website "Helfenwiewir.at", die als Schnittstelle zwischen Hilfsorganisationen und interessierten Bürgern dienen soll.

 
 

Der Vatikan hat für kommenden Donnerstag, 17. September, einen Caritas-Gipfel zur humanitären Krise in Syrien und dem Irak anberaumt.

 

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