Europa

 

Der Petitionsausschuss des Parlaments hat das Zwischenergebnis von 18.400 Unterzeichnern der Bürgerinitiative (PBI) "An der Hand" entgegengenommen. Bis Mitte September kann die Bürgerinitiative auf der Webseite des österreichischen Parlaments weiterhin unterstützt werden, wozu u.a. zahlreiche kirchliche Persönlichkeiten und Organisatoren aufgerufen haben.

 
 

Maria Taferl, 29.06.2014 (dsp/KAP) Als "sinnloses Blutvergießen und Urkatastrophe" hat Wiens Erzbischof, Kardinal Christoph Schönborn, den Ersten Weltkrieg am Samstag bei einem Requiem für Erzherzog Franz Ferdinand von Österreich-Este und Herzogin Sophie von Hohenberg in Maria Taferl bezeichnet. Das Requiem war der Auftakt zu einem Gedenktag auf Schloss Artstetten anlässlich des 100. Jahrestags des Attentats von Sarajevo. Mit dem Kardinal konzelebrierten St. Pöltens Diözesanbischof Klaus Küng und der Heiligenkreuzer Altabt Gregor Henckel Donnersmarck.

Foto: Katharina Wassler
 

Die mit mehr als 1,7 Millionen Unterzeichnungen bisher erfolgreichste Europäische Bürgerinitiative (EBI), die Petition "One of Us" (Einer von Uns), ist am Mittwoch von der EU-Kommission zurückgewiesen worden. Die Initiative hat das Ziel eines Finanzierungsstopps für Embryonenforschung und Abtreibung durch Mittel der EU.

 
 

"Eine Woche vor der EU-Wahl eine Kreuzdebatte anzuzetteln ist populistisch und erweist dem 'Friedensprojekt Europa' absolut keinen Dienst".

 
 

Melk, 29.03.2014 (dsp) In Kooperation mit dem Heeresgeschichtlichen Museum Wien und Schloss Artstetten präsentiert die Schallaburg von 29. März bis 9. November 2014 unter dem Titel „Jubel & Elend. Leben mit dem Großen Krieg 1914-1918“ die bisher umfangreichste Ausstellung zum Ersten Weltkrieg. 1.000 Objekte von 140 nationalen wie internationalen Leihgebern erzählen spannende und vielfach berührende Geschichten über individuelle Schicksale im Großen Krieg. Die Schallaburg beleuchtet auf 1.300 Quadratmetern Fläche auch die globalen Perspektiven dieses ersten weltumfassenden und industrialisierten Krieg.

Plakat Ausstellung
 

Admont, 28.03.2014 (dsp) Österreichs Bischöfe unterstützen die Forderung der Bürgerinitiative "Fakten helfen" nach einer bundesweiten, jährlichen und anonymen Statistik und regelmäßigen Motiven-Erforschungen über Schwangerschaftsabbrüche. Die Initiative ist vom überkonfessionellen Verein "Aktion Leben" getragen und will die vielfältigen Notlagen von Frauen erheben, öffentlich zur Sprache bringen und die Grundlagen für konkrete Hilfe verbessern. Die Bischöfe ersuchen alle Freunde des Lebens diese Initiative zu unterstützen - "zum Wohl der ungeborenen Kinder, der schwangeren Frauen und der ganzen Gesellschaft", wie sie in einer bei der jüngsten Vollversammlung der Bischofskonferenz in Stift Admont verabschiedeten Erklärung betonen.
Erklärungen der Bischofskonferenz im Wortlaut<--break->

Österreichische Bischofskonferenz im Stift Admont
 

Der Vatikan will nach Worten des ukrainischen griechisch-katholischen Großerzbischofs Swjatoslaw Schewtschuk alles tun, um Frieden in Osteuropa zu erhalten und eine Eskalation des Konflikts zu verhindern. Das habe Papst Franziskus ihm bei einer Audienz am Montag versichert, erklärte der unierte Erzbischof von Kiew laut einem Kommunique seiner Kirche. Der Papst und der Heilige Stuhl verfolgten die Situation der griechisch-katholischen Kirche in der Ukraine mit größter Aufmerksamkeit.

 
 

Der arbeitsfreie Sonntag wird Thema im Europäischen Parlament. Im Hinblick auf die EU-Wahlen im Mai bringen am 21. Jänner in Brüssel EU-Abgeordnete und Vertreter der Europäischen Sonntagsallianz - darunter der Linzer Bischof Ludwig Schwarz - u.a. angemessene Arbeitszeiten aufs Tapet.

 
 

Mit einer deutlichen Kritik am Estrela-Bericht des EU-Parlaments haben sich die Österreichische und die Deutsche Bischofskonferenz zu Wort gemeldet. So empfehlen die beiden Episkopatsvorsitzenden, Kardinal Christoph Schönborn und Erzbischof Robert Zollitsch, den Europaabgeordneten die Ablehnung des umstrittenen Berichts über sexuelle und reproduktive Rechte.

 
 

Heftige Kritik an einer Entschließung, die das Europäische Parlament am 22. Oktober in Sachen Abtreibung verabschieden soll, hat der Präsident des Katholischen Familienverbandes Österreich, Alfred Trendl, geäußert. Die Vorgehensweise, just kurz vor Ende der Unterzeichnungsfrist der Europäischen Bürgerinitiative "One of us" eine Weichenstellung zur Erleichterung von Schwangerschaftsabbrüchen vorzunehmen, sei "demokratiepolitisch bedenklich", argumentierte Trendl.

 

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