Ethik

 

Krems, 15.09. 2014 (dsp) Ein deutliches Plädoyer für „das Recht auf den eigenen Tod“ und damit die Liberalisierung der Sterbehilfe hielt Peter Kampits, stellvertretender Vorsitzender der Bioethikkommission im Bundeskanzleramt und Leiter des Zentrums für Ethik in der Medizin an der Donau-Universität Krems, während der 25. NÖ Juristenmesse in Krems. Während der selben Vortragsveranstaltung forderte hingegen Elisabeth Doenicke-Wakonig, Vorstandsmitglied des Landesverbandes Hospiz NÖ, einen Ausbau der Möglichkeiten von Palliativcare als gutes Gegenprogramm zur falsch verstandenen „Sterbehilfe“.

 

St. Pölten, 14.07.2014 (dsp) Bei der Generalversammlung von „Aktion Leben“ St. Pölten wurde mit Martina Reisinger eine neue ehrenamtliche Vorstandsvorsitzende gewählt.

Martina Reisinger neue Vorsitzende von „Aktion Leben" St. Pölten
 

Die im Regierungsprogramm angekündigte "Enquete-Kommission" zur Sterbehilfe soll noch vor dem Sommer beginnen. Das haben die Koalitionsparteien, angekündigt. Unter dem Titel "Würde am Ende des Lebens" soll aber nicht nur diskutiert werden, ob das von ÖVP und Kirche gewünschte verfassungsrechtliche Verbot der Sterbehilfe kommen soll.

 
 

St. Pölten, 25.04.2014 (dsp) Der Katholische Familienverband der Diözese St. Pölten unterstützt die Bürgerinitiative der „aktion leben“ für eine Statistik und Motivenerforschung über Schwangerschaftsabbrüche. Der unabhängige Verein will erreichen, dass es auch in Österreich eine jährliche anonyme Erhebung von Zahlen zu Schwangerschaftsabbrüchen und eine regelmäßige Erforschung der Motive für Abbrüche gibt.

 

Vatikanstadt, 30.01.2014 (KAP/dsp) Die ungeschminkten Antworten auf die Familienumfrage des Vatikans lassen erkennen, "dass die Verkündigung nicht sehr gut gegangen ist". Das sagte Österreichs "Familienbischof" Klaus Küng am Donnerstag am Rande des Ad-limina-Besuchs des heimischen Episkopats in einem Interview mit "Radio Vatikan".

Bischof Küng: Stabile Familie bleibt "Wunschtraum" aller
 

Göttweig, 22.10.2013 (dsp) Auf die Wurzeln der Medizin und auf aktuelle Fehlentwicklungen ging der Medizinethiker Giovanni Maio bei einem Vortrag im Rahmen eines Ärztetreffens zur traditionellen „Lukasmesse“ im Stift Göttweig ein. Neben dem notwendigen Fachwissen gehöre auch eine „verinnerlichte Grundeinstellung der Sorge um den Menschen“ zur Medizin. Die „Lukasmesse“ hat sich seit einigen Jahren zu einem ökumenischen Wortgottesdienst mit anschließendem Vortrag gewandelt und wird jährlich um den Festtag des heiligen Evangelisten und Arztes Lukas (18. Oktober) von der NÖ Ärztekammer und dem Katholischen AkademikerInnenverband veranstaltet.

Univ.-Prof. Dr. Giovanni Maio
 

"Die katholische Kirche unterstützt den neuen Ethikunterricht-Vorschlag von Staatssekretär Sebastian Kurz und will gleichzeitig den konfessionellen Religionsunterricht aus dem Wahlkampf heraushalten." Das betonte seitens der katholischen Kirche die geschäftsführende Leiterin des Interdiözesanen Amts, Christine Mann, und reagierte damit am Sonntag auf eine aktuelle mediale Kontroverse zwischen ÖVP uns SPÖ.

 
 

St. Pölten, 11.04.2013 (dsp) Nur noch zwei Wochen, dann läuft die Eintragungsfrist für die Bürgerinitiative „One of Us“ ab. Nun hat der St.

 

Katholische Soziallehre

Die dem Gemeinwohl der Menschen (als cives utriusque civitatis, GS Nr. 43) verpflichtete moderne Soziallehre der Kirche für Staat und Gesellschaft hat seit der ersten Sozial-Enzyklika Rerum novarum des Papstes Leo XIII. (1891) eine stetig weitere Ausgestaltung gefunden. Das kirchliche Lehramt schlägt die Positionen seiner Soziallehre der Öffentlichkeit zur Annahme vor, trifft in diesem Bereich aber keine Entscheidungen mit verpflichtendem Definitionscharakter.

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