Ethik

 

St. Pölten, 05.11.2015 (dsp) „Die Wirtschaft ist für den Menschen da, und nicht der Mensch für die Wirtschaft", formulierte der Heiligenkreuzer Altabt Gregor Henckel-Donnersmarck in Anlehnung an das berühmte Jesus-Wort vom Sabbat bei der Veranstaltung „Wirtschaftskrise – Wirtschaftsethik in der Krise?“ im Sommerrefektorium des Bistumsgebäudes.

Foto: NÖN/Beate Steiner
 

Amstetten, 20.10.2015 (dsp) „Ein Pionierprojekt wird Realität“, freut sich Erwin Burghofer von der Katholischen ArbeitnehmerInnenbewegung der Diözese St. Pölten. Die erste ethische Alternativbank Österreichs diene ausschließlich dem Gemeinwohl  und wird sich auf die Kernaufgaben einer guten Bank beschränken. Dazu gibt es am 20. Oktober in Amstetten einen Informationsabend.

Geld
 

Göttweig, 20.04.2015 (KAP/dsp) Wirtschaftlicher Erfolg ist auch unter Einhaltung ethischer Standards möglich, wobei Führungskräfte diese Standards vor allem durch ihre persönliche Glaubwürdigkeit repräsentieren müssen. Das war der Tenor des zweiten Kongresses christlicher Führungskräfte in Stift Göttweig, der am Wochenende zu Ende ging und unter dem Motto "Zeichen setzen. Wert(e)voll führen in herausfordernder Zeit" stand.

Tagung im Stift Göttweig: Wirtschaftlicher Erfolg und Ethik gehören zusammen
 

Die Petition für die Einführung einer anonymen Abtreibungsstatistik in Österreich, "Fakten helfen!", ist die bislang erfolgreichste Bürgerinitiative seit der Neuregelung für parlamentarische Bürgerinitiativen 2011: in einem ersten Schritt hätten bisher 48.300 Menschen die Petition persönlich unterschrieben, teilte die "Aktion Leben" als Initiatorin mit.

 
 

Seitenstetten, 13.04.2015 (dsp) Wirtschaftswissenschaftler, Zukunftsforscher, Vertreter div. NGOs, Politiker und politisch Interessierte, diskutieren vom 7. bis 10. Mai zu einem brisanten sozialen und weltpolitischen Thema im Stift Seitenstetten: Wie kann das Geldsystem der Welt verbessert werden? Mit dabei sind prominente Experten wie Stefan Schulmeister vom WIFO, Friedrich Schneider von der Uni Linz, Graeme Maxton vom Club of Rome, aber auch Bischof Klaus Küng, Bischof Michael Bünker und Altabt Berthold Heigl. Der Titel des Symposiums lautet: „Schritte Richtung friedensfähige Weltordnung“.

 

Das aktuelle Absinken der Zahl der Abtreibungen in Deutschland auf den bisher niedrigsten Stand seit 1996 ist für die österreichische "Aktion Leben" Anlass zur Kritik an der Vorgangsweise der heimischen Politik. "In Österreich fehlt eine Statistik und niemand kann sachlich begründen, warum wir in dem Punkt anders sein sollen als alle anderen europäischen Länder, in denen die Abbruch-Zahlen erhoben und regelmäßig veröffentlicht werden", betonte "Aktion Leben"-Generalsekretärin Martina Kronthaler.

 
 

St. Pölten, 13.2.2015 (dsp/KAP) Als "alarmierend" bezeichnete Bischof Klaus Küng die Empfehlung der Bioethikkommission, die gesetzliche Regelung über die Beihilfe zum Selbstmord zu lockern. Derart die Türe zu öffnen halte er für gefährlich, zumal dies "eine erste massive Aufweichung des Lebensschutzes in Bezug auf das Ende des Lebens" wäre, erklärte Küng, der in der österreichischen Bischofskonferenz für Lebensschutz-Fragen zuständig ist. Alles sollte daran gesetzt werden, "dass der vorhandene Konsens in Österreich, Euthanasie konsequent abzulehnen, nicht unterminiert wird".
Stellungnahme im Wortlaut

Foto: www.shutterstock.com
 

Wien-St. Pölten, 21.01.2015 (dsp) Mit "großem Bedauern" reagiert"Bischof Klaus Küng auf das am Mittwoch angenommene Fortpflanzungsmedizingesetz. Der für Familien- und Lebensthemen in der Österreichischen Bischofskonferenz zuständige Bischof zeigte sich davon betroffen, "dass viele Menschen unserer Zeit, auch Politiker und Richter, sich von einem falschen Fortschrittsglauben verführen lassen, der sie übersehen lässt, dass sie von einigen wenigen Interessensgruppen vor sich hergetrieben werden und so Schritt für Schritt für den Menschen und die Gesellschaft wichtige Werte preisgeben." Kritik übte Küng auch am Procedere: Obwohl das Resultat der Abstimmung zum Fortpflanzungsmedizingesetz aufgrund der Absicht der Regierung, dieses "durchzuziehen", vorauszusehen war, bleibe die Kritik daran weiter aufrecht.
Stellungnahme im Wortlaut

Diözesanbischof DDr. Klaus Küng
 

St. Pölten, 14.11.2014 (dsp) Der in der Bischofskonferenz für Ehe und Familie zustãndige Bischof Klaus Küng spricht in einer ersten Reaktion auf die von der Regierung präsentierte Novelle von einem "Dammbruch".

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Insgesamt 20.700 Österreicher haben bisher die parlamentarische Bürgerinitiative "An der Hand" für ein Sterbehilfe-Verbot im Verfassungsrang und eine flächendeckende Hospiz- und Palliativversorgung unterzeichnet. Das teilte Erstunterzeichnerin Gudrun Kugler mit.

 

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