Entwicklung

 

Beim Budgetbeschluss des österreichischen Nationalrates am Donnerstag ist "Budgetpolitik auf dem Rücken der Ärmsten und auf Kosten der Zukunft" betrieben worden. "Enttäuscht über eine vertane Chance für die Entwicklungszusammenarbeit" äußerte sich am Donnerstag die Koordinierungsstelle (KOO) der Österreichischen Bischofskonferenz für internationale Entwicklung und Mission.

 
 

Mit dem Budgetbeschluss für 2016 beschließt der Nationalrat heute Abend auch jene Mittel, die Österreich 2016 für Entwicklungszusammenarbeit (EZA) und Humanitäre Hilfe ausgeben wird.

 
 

Amstetten-St. Pölten, 01.10.2015 (dsp) Die Stärkung der Rolle der Frauen in der Gesellschaft von Honduras ist das Ziel einer neuartigen Kooperation, die die Katholische Frauenbewegung (kfb) der Diözese St. Pölten im Amstettner „Weltladen“ präsentiert hat: Die neue Kaffeesorte "Adelante", die vom EZA Fairen Handel in Österreich vertrieben und von der Frauenbewegung beworben wird, wird von einer Fraueninitiative in dem mittelamerikanischen Staat angebaut und trägt dort zu einer Umgestaltung familiärer Strukturen bei. "Weil's gerecht ist, mischen wir uns ein" - so das Jahresmotto der kfb, das in diesem Fall besonders zutrifft.

Mit kfb-Vorsitzender Anna Rosenberger und weiteren kfb-Frauen; Weltladen-Mitarbeiter; Kaffeebäuerin Cruz Dolores Benitez Espinoza
 

St. Pölten, 21.09.2015 (dsp) Erstmals hielten die diözesane Katholische Frauen- und Männerbewegung ihre Herbstkonferenz gemeinsam ab.

Anna Rosenberger und Leopold als Frauen- und Männerbewegung-Vorsitzende wiedergewählt
 

St. Pölten, 19.09.2015 (dsp) Erstmals hielten die diözesane Katholische Frauen- und Männerbewegung ihre Herbstkonferenz gemeinsam ab. Die beiden größten Männer- und Frauenorganisation des Landes stellten im St. Pöltner Bildungshaus St. Hippolyt Vertreterinnen und Vertretern aus allen Regionen und Dekanaten ihren Jahressschwerpunkt Entwicklungszusammenarbeit und internationale Solidarität vor.

Katholische Frauen- und Männerbewegung der Diözese St. Pölten
 

Die Katholische Jungschar Österreich hat im Vorjahr rund 15 Millionen Euro für ihr entwicklungspolitisches Hilfsprojekte aufgewendet. Laut dem soeben veröffentlichten Jahresbericht über das vergangene Arbeitsjahr flossen von den exakt 14.929.903,85 im EZA-Bereich eingesetzten Euro knapp elf Millionen in Hilfsprojekte in Ländern Asiens, Afrikas und Lateinamerikas.

 
 

Neulengbach, 30.07.2015 (dsp) „Einer jungen Frau kamen die Freudentränen, als sie erstmals ihren geschriebenen Namen auf der Tafel erkannte. Denn das ist ein wichtiger Teil ihrer Persönlichkeit“, erzählt Regina Vogl eines der vielen kleinen Erfolgsbeispiele, das ihre Pfarre Neulengbach für die kenianische Partnerpfarre Doldol seit 2007 ermöglichte. „Eigentlich wollten wir helfen, Etiketten zu schaffen für die Produkte, die die Menschen unserer Partnerpfarre erzeugen. Toller 'Nebeneffekt': Damit kam auch ein Alphabetisierungskurs zustande.“

 

Südtirol-St. Pölten, 27.07.2015 (dsp) Die Katholische Frauenbewegung (kfb) Österreichs sowie die diözesane kfb setzen sich das Thema Entwicklungszusammenarbeit und Gerechtigkeit zum zweijährigen Schwerpunkt. Bei der Sommerstudientagung der kfb Österreichs, die heuer in Südtirol stattfand, wurde dies von den 90 kfb-Leitungsfrauen aus allen österreichischen Diözesen und Südtirol bereits intensiv diskutiert.

kfb-Diözesanleitung in Südtirol
 

St. Pölten, 22.07.2015 (dsp) „Katholische Männer reden nicht nur, sondern sind Vorbilder im Handeln“, betonte P. Franz Helm, Missionstheologe der Steyler Missionare beim Eröffnungsvortrag zur 29. Sommerakademie der Katholischen Männerbewegung Österreichs (KMBÖ) im Bildungshaus St. Hippolyt. Bis 25. Juli gibt es Vorträge und Workshops zum Zweijahresthema „Verantwortlich leben – unsere Antworten auf globale Entwicklungen“. Dazu Pater Helm: „Konkrete Schritte und alternative Praxis geben uns die notwendige Glaubwürdigkeit.“

P. Dr. Franz Helm SVD
 

"Ein Auslandsjahr, das die eigene Weltsicht verändert" treten in Kürze 19 junge Österreicher und Österreicherinnen in Don-Bosco-Hilfsprojekten im Süden an. Sie werden ein Jahr lang benachteiligten Kindern in Afrika, Asien und Lateinamerika zur Seite stehen, bestens vorbereitet und jenseits von "Volontourismus".

 

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