Caritas

 

Wien, 10.11.2017 (dsp/KAP) Die österreichischen Bischöfe erwarten von der kommenden neuen Regierung, dass sie sich "nach bestem Wissen und Gewissen für alle Menschen in Österreich und das Gemeinwohl" einsetzen wird. In einer zum Abschluss der Herbstvollversammlung veröffentlichten Erklärung benennen die Bischöfe einige der zentralen Herausforderungen, bei denen sich die künftige Regierung bewähren muss: Arbeit, von der man leben kann; die Aufrechterhaltung der innergesellschaftlichen Solidarität, Generationengerechtigkeit, Aufnahmebereitschaft gegenüber Menschen auf der Flucht oder auch die Etablierung eines nachhaltigeren Lebensstils.
Erklärungen im Wortlaut

Herbstvollversammlung 2017 der Österreischischen Bischofskonferenz
 

St. Pölten, 31.10.2017 (KAP/dsp) Um Armut in Österreich wirksam zu bekämpfen, braucht es außer einer umsichtigen Sozialpolitik auch vielfältige Hilfen, die auf die tatsächlichen Bedürfnisse der Betroffene eingehen, sie selbst zu den Hauptakteuren machen und dabei möglichst früh ansetzen: Das hat eine Journalistenreise der Caritas zu drei Beispielprojekten der Hilfsorganisation in Krems und St. Pölten veranschaulicht. Anlass dazu gab das Anlaufen der sogenannten "Inlandskampagne", mit der die Caritas verstärkt auf die Not vor der eigenen Haustüre hinweist und um Unterstützung für die eigenen Projekte bittet.

Lerncafé (Foto: Caritas)
 

St. Pölten, 25.10.2017 (dsp) Caritas-Präsident Michael Landau appelliert dazu, nicht auf die 1,2 Millionen armutsgefährdeten Mitbürger im Land zu vergessen. Österreich sei durch solidarisches Handeln groß geworden und solle "diesen Weg weitergehen", sagte er bei einer Pressekonferenz in St. Pölten zum Auftakt der Caritas-Inlandskampagne am Mittwoch.

Pressekonferenz zur Caritas-Inlandkampagne
 

St. Pölten, 10.10.2017 (dsp) Eine Fülle verschiedener Angebote ist nötig, um Menschen mit psychischen Erkrankungen gut versorgen zu können: Das haben Vertreter der Caritas der Diözese St. Pölten in einem Pressegespräch dargelegt. Seit 45 Jahren engagiert sich das kirchliche Hilfswerk gemeinsam mit dem Land Niederösterreich für psychisch kranke Menschen, aktuell mit 327 hauptberuflichen Mitarbeitern. Das Ziel des Einsatzes wandelte sich im Lauf der Jahrzehnte stark, "von der reinen Versorgung hin zur Teilhabe an der Gesellschaft, zur Integration am Arbeitsplatz und zur Inklusion in möglichst vielen Lebensbereichen", berichtete Caritas-Direktor Hannes Ziselsberger.

Foto: Susanne Karner, Caritas Bereichsleitung für Menschen mit psychischen Erkrankungen, Landesrätin Barbara Schwarz und Caritas Direktor Hannes Ziselsberger sind stolz auf das vielfältige Angebot für Menschen mit psychischen Erkrankungen in Niederösterreich. Seit mittlerweile 45 Jahren bietet die Caritas verschiedenste Unterstützungshilfen in diesem Bereich an.
 

St. Pölten, 06.10.2017 (dsp) In Niederösterreich ist unter Beteiligung der Caritas der Diözese St. Pölten ein neues Demenz-Service gestartet worden. Das Service umfasst eine kostenlose, wochentags mit Experten besetzte Hotline für Betroffene und Angehörige (Tel.: 0800/700.300), eine Broschüre mit wichtigen Fakten und Tipps, die Info-Homepage www.demenzservicenoe.at, sowie den ersten "NÖ Demenz-Tag", der am 13. Oktober bei freiem Eintritt im VAZ St. Pölten über die Bühne gehen und eine Gesundheitsstraße, Vorträge und Workshops umfassen wird.

 

Paudorf, 13.09.2017 (dsp) Die Caritas der Diözese St. Pölten hat in Paudorf ein neues Wohnhaus und eine Tagesstätte für Menschen mit psychischen Erkrankungen eröffnet. Weihbischof Anton Leichtfried und der Paudorfer Pfarrer Pater Udo Fischer segneten die neuen Einrichtungen am Dienstag im Beisein von Soziallandesrätin Barbara Schwarz und Caritasdirektor Hannes Ziselsberger. „In Paudorf stehen 26 vollzeitbetreute und 6 teilzeitbetreute Wohnplätze zur Verfügung“, sagt Caritas Fachbereichsleiter Alois Rautner. Ebenfalls im Wohnhaus untergebracht sind 25 Plätze mit Beschäftigungsmöglichkeiten (Tagesstruktur) für die Menschen, die im Wohnhaus leben.

Susanne Karner (Caritas Bereichsleiterin PsychoSoziale Einrichtungen), Caritasdirektor Hannes Ziselsberger, Bürgermeister Josef Böck, Landesrätin barbara Schwarz, Weihbischof Anton Leitfried, Caritas Fachbereichsleiter Alois Rautner, Antia Zeilinger-Pferscher (Caritas Tagesstätte Paudorf), Melitta Adelmann (Caritas Wohnhaus Paudorf). Foto: Caritas/Lahmer
 

St. Pölten, 31.08.2017 (dsp) Bei der mobilen Pflege herrscht akuter Personalmangel, berichtete die Caritas der Diözese St. Pölten bei einem Pressegespräch. Die Caritas und andere niederösterreichische Organisationen suchen dringend neue Pflegekräfte. In Niederösterreich sind derzeit 260 freie Dienstposten in diesem Bereich ausgeschrieben.

Caritas-Pressegespräch
 

St. Pölten, 25.08.2017 (dsp) In den Pfarren der Diözese St. Pölten wird für die Nothilfe der Caritas gesammelt. Im Fokus steht dabei die dramatische Hungerkatastrophe in Ostafrika. Bis zu 27 Millionen Menschen sind davon akut betroffen und auf Lebensmittelhilfe angewiesen; vor allem in Äthiopien, im Südsudan, in Somalia, Uganda und im Norden Kenias. Grund dafür sind extreme klimatische Ereignisse  wie ausbleibender Regen, der für Dürre sorgt, sowie bewaffnete Konflikte in der Region. Für die betroffenen Menschen war es aufgrund dieser Faktoren teilweise unmöglich, ihre Felder zu bestellen. Die Produktion von Nahrungsmitteln ist in einigen Teilen der Region fast zur Gänze zusammengebrochen.

Foto: Caritas
 

Die Caritas hat anlässlich des UN-Welttages der Humanitären Hilfe (19. August) angesichts der verheerenden Dürrekatastrophe in Ostafrika ihren Hilfsappell an Politik und Bevölkerung erneuert. "Wegsehen ist keine Option", wenn 22,9 Millionen Menschen in dieser Region von akuter Hungersnot bedroht sind, appellierte Präsident Michael Landau in einer Aussendung am Donnerstag.

 
 

St. Pölten, 03.08.2017 (dsp) Nach 20 Jahren übergab Caritas-Direktor Friedrich Schuhböck am 1. September 2016 die Leitung der Caritas St. Pölten an Hannes Ziselsberger. In seinem ersten Jahresbericht betont Ziselsberger seine Hoffnung, dass sich Fairness und Solidarität durchsetzen und sich eine menschengerechte Gesellschaft verwirklicht. „Caritas als gelebte Mitmenschlichkeit und Nächstenliebe verbreitet Solidarität, Geborgenheit und Wärme.“

Caritas Jahresbericht 2016

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