Bischofskonferenz

 

Bischofskonferenz-Generalsekretär Peter Schipka hat erneut betont, dass die katholische Kirche ihre Hilfe für Flüchtlinge in den vergangenen Monaten deutlich verstärkt hat und diese auch weiterhin ausbauen will. Gleichzeitig versuchte er im Interview mit dem ORF-Radio, pauschale Vorwürfe zu entkräften, wonach Klöster und Pfarrhöfe leerstehen, während Flüchtlinge kein Dach über dem Kopf haben.

 
 

"Die katholische Kirche hat bei der Hilfe für Flüchtlinge deutlich zugelegt und die innerkirchliche Zusammenarbeit dabei zeigt erste Erfolge." Zu diesem Zwischenresümee kommt der Generalsekretär der Bischofskonferenz, Peter Schipka, der den seit zwei Monaten bestehenden innerkirchlichen Asylstab leitet.

 
 

Mariazell, 18.06.2015 (dsp/KAP) Als "epochales Dokument" und als "Gabe und Aufgabe zugleich" haben Österreichs Bischöfe die neue Enzyklika "Laudato si'" von Papst Franziskus bezeichnet. Das Lehrschreiben biete einen fundamentalen Blick auf die Ursachen der "noch nie in der Menschheitsgeschichte dagewesenen Bedrohungen für das Leben und Überleben auf Erde". Es gebe zudem eine umfassende öko-soziale Perspektive für das Überleben der Menschheit und zeige Optionen auf, die durchaus jene guten Kräfte weltweit wecken könnten, die für die Krisenbewältigung unerlässlich sind, heißt es der Erklärung der Bischofskonferenz, die im Rahmen ihrer heurigen Sommervollversammlung in Mariazell verabschiedet wurde.

Bischofskonferenz in Mariazell
 

Mariazell, 17.6.2015 (dsp/KAP) Europa soll sich als der wohlhabendste Kontinent der Erde zu mehr Mitmenschlichkeit im Umgang mit Flüchtlingen bekennen. "Was wir brauchen, sind Brücken und nicht nur Zäune": Das haben die österreichischen Bischöfe in einer Erklärung zur Asylproblematik unter dem Titel "Hilfe für Menschen auf der Flucht" betont, die sie am Mittwoch im Rahmen ihrer Sommervollversammlung in Mariazell verabschiedeten. Zwar seien die Sorgen und Ängste der Bevölkerung wegen des Anstiegs an Asylsuchenden "ernst zu nehmen"; es brauche Information, Gespräch und Sachlichkeit, "um eine Spaltung der Gesellschaft zu verhindern". Zugleich halten die Bischöfe fest: "Das Menschenrecht auf Asyl ist ein hohes Gut und eine völkerrechtliche Verpflichtung. Österreich darf dabei keine Abstriche zulassen."
Erklärungen der Bischofskonferenz im Wortlaut

Österreichische Bischofskonferenz in Mariazell
 

Zu mehr Anstrengungen bei der Unterbringung von Flüchtlingen und zu einem wohlwollenderen Klima für Menschen auf der Flucht hat der Innsbrucker Bischof Manfred Scheuer aufgerufen. In seiner Predigt beim Abschlussgottesdienst der Bischofskonferenz Mittwochmittag in Mariazell sagte Scheuer, dass die Flüchtlingsströme mit Sicherheit noch zunehmen würden.

 
 

Familienthemen standen am Montagnachmittag am Beginn der Sommervollversammlung der Bischofskonferenz im steirischen Wallfahrtsort Mariazell. Um 15 Uhr wurde die Konferenz mit einem gemeinsamen Gebet beim Gnadenaltar in der Mariazeller Basilika eröffnet. <--break->

 
 

Von Montag bis Mittwoch (15.-17. Juni) versammelt sich die Österreichische Bischofskonferenz unter dem Vorsitz von Kardinal Christoph Schönborn am schon traditionellen Ort zu ihrer Sommervollversammlung in Mariazell. Der Eröffnungstag steht im Zeichen der im Herbst im Vatikan stattfindenden Familiensynode.

 
 

Die Petition für die Einführung einer anonymen Abtreibungsstatistik in Österreich, "Fakten helfen!", ist die bislang erfolgreichste Bürgerinitiative seit der Neuregelung für parlamentarische Bürgerinitiativen 2011: in einem ersten Schritt hätten bisher 48.300 Menschen die Petition persönlich unterschrieben, teilte die "Aktion Leben" als Initiatorin mit.

 
 
 
 

Wien, 06.03.2015 (dsp/KAP) Im Blick auf die bevorstehende Familiensynode im Vatikan ist es den österreichischen Bischöfen "wichtig, dass nicht bereits im Vorfeld fertige Lösungen präsentiert werden". Die in zwei Bischofsversammlungen abgehaltene Synode - eine fand im vergangenen Oktober statt, die ordentliche Generalversammlung folgt vom 4. bis 25. Oktober - sei "als ein geistlicher Prozess zu verstehen", heißt es in einer Erklärung der Österreichischen Bischofskonferenz im Anschluss an ihre Frühjahrsvollversammlung am Bodensee. Nach der ersten Phase des Hinschauens auf die Beziehungsrealitäten der Menschen gehe es jetzt "um eine Klärung und Unterscheidung der Geister".

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