Bischofskonferenz

 

Sarajewo, 05.03.2018 (dsp) "Jesus hat nicht Gewalt gepredigt und Leben genommen, sondern sein Leben hingegeben am Kreuz, das damit ein Zeichen des Friedens ist." Diesen Gedanken stellte Kardinal Christoph Schönborn in das Zentrum seiner Predigt bei der Festmesse zum Beginn der Vollversammlung der Österreichischen Bischofskonferenz in Sarajewo, an der auch Bischof Klaus Küng teilnimmt.

Foto (Paul Wuthe): Bischofskonferenz tagt in Sarajewo
 

Erstmals in ihrer Geschichte tagt die Österreichische Bischofskonferenz in Bosnien und Herzegowina. Unter dem Vorsitz von Kardinal Christoph Schönborn beginnen am Sonntag die Beratungen der Bischöfe mit einem Festgottesdienst um 18 Uhr in der Kathedrale von Sarajewo, an dem auch der dortige Episkopat teilnehmen wird.

 
 

Wien, 10.11.2017 (dsp/KAP) Die österreichischen Bischöfe erwarten von der kommenden neuen Regierung, dass sie sich "nach bestem Wissen und Gewissen für alle Menschen in Österreich und das Gemeinwohl" einsetzen wird. In einer zum Abschluss der Herbstvollversammlung veröffentlichten Erklärung benennen die Bischöfe einige der zentralen Herausforderungen, bei denen sich die künftige Regierung bewähren muss: Arbeit, von der man leben kann; die Aufrechterhaltung der innergesellschaftlichen Solidarität, Generationengerechtigkeit, Aufnahmebereitschaft gegenüber Menschen auf der Flucht oder auch die Etablierung eines nachhaltigeren Lebensstils.
Erklärungen im Wortlaut

Herbstvollversammlung 2017 der Österreischischen Bischofskonferenz
 

Für eine einladende Kirche, die von offenen Herzen und Freude am Miteinander geprägt ist, hat Kardinal Christoph Schönborn plädiert. Denn "Gott ist ein Gott der einlädt, nicht einer, der die Menschen zu sich zwingt oder sie unterdrückt", so der Kardinal in seiner Predigt am Dienstagabend im Wiener Stephansdom.

 
 

Politische Themen stehen an der Spitze der Tagesordnung für die am Montag beginnende viertägige Herbstvollversammlung der österreichischen Bischöfe. Neben dem Austausch über die politischen Perspektiven nach der Nationalratswahl wird die Bischofskonferenz mit ihrem Vorsitzenden Kardinal Christoph Schönborn an der Spitze am Dienstag erstmals mit Bundespräsident Alexander Van der Bellen in der Wiener Hofburg zusammentreffen.

 
 

Wenn die österreichischen Bischöfe in der kommenden Woche unter dem Vorsitz von Kardinal Christoph Schönborn zu ihrer Herbstvollversammlung zusammentreten, dann stehen diesmal politische Themen ganz oben auf der Tagesordnung. Neben dem Austausch über die politischen Perspektiven nach der Nationalratswahl wird die Bischofskonferenz am Dienstag erstmals mit Bundespräsident Alexander Van der Bellen in der Wiener Hofburg zusammentreffen.

 
 

Europa braucht aus Sicht des Eisenstädter Bischofs Ägidius Zsifkovics einen positiveren Diskurs über seine Zukunft. "Wir sollten nicht nur feststellen, welche es Mankos es gibt, sondern auch neue Perspektiven aufzeigen und in die Zukunft schauen", sagte Zsifkovics am Rande des Zukunftsdialogs "(Re)thinking Europe" der Kommission der katholischen EU-Bischofskonferenzen (ComECE) im Vatikan.

 
 

Christliche Mission ist nur dann wirksam, "wenn sie Gott als Liebe verkündet und diese Liebe für alle Mitmenschen konkret erfahrbar macht": Das betonen die österreichischen Bischöfe in ihrem Hirtenwort zum "Weltmissions-Sonntag", den die Kirche weltweit am kommenden Sonntag, 22. Oktober, begeht.

 
 

Österreichische Katholiken haben eine Gebetsinitiative gestartet, um Ehepaare und Brautpaare in ihrer Beziehung zu unterstützen und so auch wieder mehr Verständnis für die kirchliche sakramentale und unauflösliche Ehe zu schaffen.

 
 

Wenn Texte der katholischen Liturgie in Landessprachen übersetzt oder bisherige Übersetzungen überarbeitet werden, dann soll das künftig ohne massive Eingriffe aus Rom geschehen. Das jedenfalls will Papst Franziskus mit seinem neuen Schreiben "Magnum principium" erreichen.

 

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