Archiv

 

St. Pölten, 28.12.2019 (dsp/mb) Wenn zu Weihnachten die Familien zusammen feiern, kommt vielleicht auch manchmal das Gespräch auf die Verstorbenen der Familie. Und bei manchem auch der Wunsch, nach den Vorfahren zu forschen. Immer mehr Menschen haben sich der Ahnenforschung verschrieben und sind früheren Generationen auf der Spur. Viele Archive mit Tauf-, Trauungs- und Sterbebüchern sind mittlerweile digital abrufbar. Das Diözesanarchiv St. Pölten ist weltweiter Vorreiter, was digitale Familienforschung betrifft.

Altes Totenbuch
 

St. Pölten, 24.10.2019 (KAP/dsp/mb) Ein erstes rundes Jubiläum steht diese Tage für die "Matricula" an: Die Plattform, die die meisten kirchlichen Tauf-, Trauungs- und Sterbebücher Österreichs und mittlerweile fünf weiterer Staaten im Internet abrufbar macht, wurde vor zehn Jahren gegründet. Die Initiatoren, deren Angaben zufolge das Portal das weltweit größte frei und kostenlos zugängliche seiner Art ist, laden am 2. November ab 13.30 Uhr zu einer Festtagung ins St. Pöltner Bildungshaus St. Hippolyt. Die Zielgruppe sind Nutzer der Plattform und Vertreter der zahlreichen beteiligten Archive.

Altes Matrikenbuch
 

Sankt Pölten, 19.06.2019 (dsp/KAP) Im digitalen Zeitalter von Algorithmen und dem Auseinanderdriften von Intelligenz und Bewusstsein versprechen Archive eine Verlässlichkeit. Darauf macht der Sankt Pöltner Bischof Alois Schwarz zum „Internationalen Tag der Archive“ laut der aktuellen Ausgaben der „Kirche bunt“ aufmerksam.

 

St. Pölten, 03.07.2017 (dsp) Sämtliche Veranstaltungen zum Jubiläumsjahr 2016 der Philosophisch-Theologischen Hochschule St. Pölten dokumentiert die aktuelle Ausgabe des „Hippolytus“ aus der Reihe „St. Pöltner Hefte zu Diözesankunde“, die vom Diözesanarchiv herausgegeben wird.

Cover Hippolytus Jubiläumsband Hochschule
 

St. Pölten, 31.12.2016 (dsp) "Vor unserem Herrgott gibt es kein unwertes Leben": Das ist die Kernaussage in der mutigen Silvesterpredigt des damaligen St. Pöltner Bischofs Michael Memelauer vom 31. Dezember 1941, in der er als einziger Bischof in der damaligen "Ostmark" unmissverständlich und öffentlich die "Euthanasie"-Politik des NS-Regimes verurteilte. Das Diözesanarchiv St. Pölten verwahrt den Predigttext, der einer breiten Öffentlichkeit bisher weitgehend unbekannt war. 75 Jahre nach Memelauers Fanal gibt das Archiv dieses außergewöhnliche zeitgeschichtliche Dokument jetzt gemeinsam mit dem Dokumentationsarchiv des Österreichischen Widerstands (DÖW) in Form einer Broschüre heraus.

 

St. Pölten, 28.11.2015 (dsp) Auf der Tagung des Internationalen Zentrums für Archivforschung (ICARUS), dessen Präsident Diözesanarchivar Thomas Aigner ist, wurde eine sofortige Kooperation mit dem „Centre Numérique des Manuscrits Orientaux“ (CNMO) im Irak, geleitet durch Dominikanerpater Najeeb Michaeel, zur Rettung von kulturellem Erbe im Mittleren Osten beschlossen. Die Tagung, an der auch Patriarch Louis Raphaël Sako, Oberhaupt der chaldäisch-katholischen Kirche mit Sitz in Bagdad, sowie Weihbischof Shlemon Odish Iskhirya Warduni teilnahmen, war veranstaltet worden, um „ all unsere Kräfte und unsere Expertise zu bündeln, um unseren KollegInnen in der Krisenregion bestmöglich zur Seite zu stehen“, so Aigner.

P. Najeeb Michaeel
 

St. Pölten, 24.11.2015 (dsp) Der irakische chaldäisch-katholische Patriarch Louis Raphael I. Sako kam am Montag zu einem Besuch nach St. Pölten. Unmittelbarer Anlass seines Besuchs ist ein Workshop zum Thema "Das kulturelle Erbe des Nahen Ostens - Aktuelle Bedrohungen und Szenarien für den Schutz in Zukunft" im Rahmen der Tagung des Internationalen Zentrums für Archivforschung (ICARUS), die auf Einladung des Diözesanarchivs St. Pölten stattfindet. Sako hielt am Montagabend im St. Pöltner bischöflichen Sommerrefektorium einen Vortrag über die Situation der Christen und ihres kulturellen Erbes im Irak und die Situation der Christen im Mittleren Osten.

 

St. Pölten, 11.11.2015 (dsp) 70 Expertinnen und Experten aus 30 Ländern diskutieren vom 23. bis 25. November im Bildungshaus St. Hippolyt über die Zukunft des Archivwesens. Schwerpunkt der Tagung ist eine Vernetzungsveranstaltung des Internationalen Zentrums für Archivforschung (ICARUS) für eine Kooperation mit Archiven des Mittleren Ostens. Höhepunkte sind Gespräche mit Patriarch Louis Raphaël I. Sako, der Oberhaupt der chaldäisch-katholischen Kirche (Irak), mit Dominikanerpater Najeeb Michaeel (Irak) und mit Prof. Andreas Schmidt-Colinet von der Universität Wien.

Logo ICARUS
 

St. Pölten, 01.11.2015 (dsp) Das St. Pöltner Diözesanarchiv veröffentlichte ein Buch über den Lilienfelder Abt Chrysostomus Wieser als Band 18 in der Reihe „Beiträge zur Kirchengeschichte Niederösterreichs“ sowie die Folge 34 des „Hippolytus“ zur St. Pöltner Diözesankunde mit Beiträgen u.a. zur Geschichte der Benediktinerstifte Melk und Göttweig.

Umschlag "Ite ad Ioseph" von Irene Rabl
 

St. Pölten, 17.01.2015 (dsp) Ein europaweit bisher einmaliges Symposium zum Thema Genealogie veranstaltete das Diözesanarchiv der Diözese St. Pölten im Bildungshaus St. Hippolyt. 190 Experten aus dem In- und Ausland informierten sich über eine Reihe von Digitalisierungsprojekten, die „die wertvollsten Quellen der Familienforschung, die Matriken, online stellen und erstmals einem breiten Forscherkreis zugänglich machen“, wie Diözesanarchivar Thomas Aigner erklärte.

Genealogie-Tagung

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