Nikolaus
 
 

Zukunft – Arbeit – Leben

Über 2.000 Schülerinnen und Schüler, vornehmlich aus den Hauptschulen, konnten sich vom 1. bis 4. Dezember im Veranstaltungszentrum VAZ St. Pölten im Rahmen der Berufsorientierung „Zukunft – Arbeit – Leben“ über die Anliegen des Religionsunterrichtes – besonders an Berufsschulen – informieren. In Niederösterreichs Berufsschulen melden sich etwa 85 Prozent der Schülerinnen und Schüler zum Religionsunterricht an. Der Direktor des Diözesanen Schulamtes, HR Mag. Karl Schrittwieser sieht hinter den hohen Anmeldezahlen einen hohen Zuspruch zum Religionsunterricht, wie er an den Schulen gehalten werde. Bei der Berufsorientierungsmesse im VAZ kommt er selbst mit den Schülerinnen und Schülern über dieses Angebot der Kirche ins Gespräch. Der Kontakt gelingt vor allem über das „Glücksrad“, auf dem der Begriff „Religion“ buchstabiert ist und die Anfangsbuchstaben jeweils ein Wort in Zusammenhang mit den Religionsunterricht bezeichnen, etwa Reden, Erfahren, Lernen, Ich, Gott, und so weiter.

Die vorbeikommenden Schülerinnen und Schüler wollen sich spielerisch betätigen, weiß Schrittwieser aus Erfahrung. Sie können am „Glücksrad“ drehen, auf Magnettafeln in Sätzen vorgegebene Worte einsetzen oder auf einem Holzstamm Nägel einschlagen. „Dies ist eine Anleihe vom „Stock im Eisen“ in Wien“, wies Schrittwieser hin. Es bedeute, „sich im Leben auf das festzunageln, was Hoffnung und Sinn macht“, klärte er die Schülerinnen und Schüler auf.

„Wir wollen auch auf den „Tag des Lehrlings“ hinweisen, der jedes Jahr gemeinsam mit der Erzdiözese Wien durchgeführt wird“, sagte Schrittwieser. Dabei werden Projekte aufgezeigt, die von Berufsschulen initiiert oder mitgetragen werden, etwa eine Hilfsaktion für den in den Slums von Mexiko City tätigen Diözesanpriester Martin Römer. An einem Tag hat auch die Katholische Arbeiterjugend über ihre Aktivitäten informiert.