Wo Menschen feiern, trauern, lachen und weinen

Über 200 Berichte aus den Pfarren finden Woche für Woche Eingang in die lokalen Ausgaben der Niederösterreichischen Nachrichten in der Diözese St. Pölten. Dies stellte der Pressereferent der Diözese, Hans Pflügl, beim diesjährigen "medientag 2004" des Referates für Öffentlichkeitsarbeit am 6. November im Sommerrefektorium des Bistumsgebäudes fest. Gerade die Berichte aus den Pfarren können neben ihrem Informationsgehalt für viele Menschen auch Hilfe und Orientierung sein, sagte er. Dabei geht es nicht um Belehrungen über den Glauben oder Einhaltung der Gebote, sondern darum, wie christliches Leben gelingen kann und auch gelingt. "Kirche wird dort konkret spürbar, wo Menschen einander begegnen, wo sie miteinander feiern, trauern, lachen und weinen".

Allen Mitarbeitern in der Öffentlichkeitsarbeit der Pfarren sprach er für ihren großen Einsatz den Dank aus. Auch der Direktor des Pastoralamtes, Msgr. Wilfried Kreuth, war vom Engagement der pfarrlichen Referenten sichtlich beeindruckt.

Beim "medientag 2004" stand diesmal die Pressearbeit für die Lokalmedien im Vordergrund. Mag. Bernhard Herzberger, Journalist und Mitarbeiter im diözesanen Rereferat für Öffentlichkeitsarbeit, informierte über den richtigen Aufbau und die Form eines Presseartikels und zeigte an Beispielen auf, wie ein Beitrag für eine Zeitung gelingen kann.

Wie ein Pressefoto hinsichtlich Qualität und Aussagekraft sein soll, informierte Christian König von den Niederösterreichischen Nachrichten. Die Teilnehmer am "medientag" konnten sich über die Digitaltechnik ebenso informieren wie über die verschiedenen Qualitätsmerkmale eines zu veröffentlichenden Fotos bis hin zur richtigen Motivauswahl.

An welchen Informationen - vor allem aus den Pfarren - eine Lokalzeitung interessiert ist, legte der stellvertretende Chefredakteur der Niederösterreichischen Nachrichten (NÖN), Martin Gebhart, dar. Die 16 Ausgaben der NÖN im Bereich der Diözese wollen über all das berichten, was in den Pfarren geschieht, seien es Feste, kirchliche Höhepunkte, Aktionen und Initiativen, aber auch Konflikte, erklärte er. "Wir versuchen, objektiv zu berichten und alle Seiten zu Wort kommen zu lassen".