"Wer nicht brennt, entzündet nicht!"

Ein Ausspruch des Hl. Augustinus stand im Stift Herzogenburg als Motto über einem Nachmittag für Jugendliche, die sich auf die Firmung vorbereiten. Propst Maximillian Fürnsinn hatte alle Firmkandidatinnen und Firmkandidaten aus den Stiftspfarren, aber auch aus jenen Pfarren, in denen er selbst die Firmung spenden wird, am Samstag, dem 18. März, ins Chorherrenstift eingeladen. Bei 15 Workshops konnten die Burschen und Mädchen eine Vielfalt an Möglichkeiten kennen lernen, christliche Berufung zu leben. Voll mit jungen Menschen präsentierte sich die Stiftskirche beim Eröffnungsgebet. Propst Maximilian verdeutlichte die Worte von Augustinus: "Man könnte auch sagen: Wer nicht begeistert ist, kann nicht begeistern." - In den anschließenden Workshops konnten sich die Jugendlichen anstecken lassen: Von der Lebensweise afrikanischer Christen, vom Geist christlicher Gemeinden in Korea, von der Motivation, die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Emmausgemeinschaft bewegt, Strafentlassene und Menschen am Rande der Gesellschaft zu begleiten…

Die Chorherren erkundeten mit den Firmlingen das Stift und erzählten von ihrem Weg ins Kloster. Cornelia Hinterberger von der Caritas berichtete über die Möglichkeiten, sich etwa im Rahmen des Projektes "72 Stunden ohne Kompromiss" für andere einzusetzen. Welche Hilfestellungen die Jugendberatungsstelle "Ampel" bietet, erläuterte Christian Vollmann. Und auch zum Gespräch über Freundschaft, Beziehung, Familie und Liebe stand ein Workshop offen. Die Firmbegleiterinnen und Firmbegleiter waren währenddessen zum Austausch mit Pastoralassistentin Veronica Schwed eingeladen.

Bei einer kleinen Jause stärkten sich die Teilnehmer, um sich abschließend noch einmal in der Stiftskirche zum gemeinsamen Wortgottesdienst zu versammeln.