Weihnachten strahlt auf wie ein wärmendes Licht

„In dieser hochheiligen Nacht strahlt zu allen Zeiten, auch in unserer, ein wärmendes, anziehendes Licht auf“, sagte Bischof DDr. Klaus Küng bei der Weihnachtsmette am 24. Dezember im Dom zu St. Pölten. Für jeden könne Weihnachten ein gesegnetes Fest werden.
Predigt im Wortlaut Viele Menschen, die sonst nicht immer zum Gottesdienst kommen, würden in dieser Nacht am Gottesdienst teilnehmen, stellte der Bischof fest und wies auf die nötigen Voraussetzungen hin, um wirklich Weihnachten feiern zu können. „Niemand muss sich ausgeschlossen fühlen, an dieser Freude teilzunehmen, alle haben gleichen Grund zum Jubeln“ zitierte Bischof Küng eine Aussage von Papst Leo dem Großen. Die Weihnachtsbotschaft an die Menschen laute „fürchtet euch nicht“, sagte der Bischof. Für jeden könne Weihnachten ein gesegnetes Fest werden und niemand soll sagen müssen, dass bei ihm die Krippe leer bleibe.
Dies hänge wesentlich auch mit „der persönlichen Begegnung zwischen ihm, dem Erlöser und jedem Einzelnen von uns“ zusammen, erläuterte der Bischof. Daraus entspringe Vergebung, Mut und weihnachtliche Freude, fügte er an.
Dieser Glaube vermöge auch neue Perspektiven zu öffnen, sagte Bischof Küng. Christus bringe Kunde vom ewigen leben, dass alle erkennen können, dass sich der Sinn des Lebens nicht nur auf das Jetzt erstrecke und alle neue Hoffnung haben können – was auch für völlig Gestrandete und Gescheiterte“ gelte. „Der Blick auf die Krippe macht deutlich, dass er gekommen ist, um zu retten, was verloren ist“, sagte der Bischof wörtlich und sprach seine Hoffnung aus, dass „bei allen das Licht der Hoffnung durch den Glauben an den Mensch gewordenen Gottessohn“ angezündet werde.

Predigt im Wortlaut