Weihbischof Anton Leichtfried bei der Karfreitagsliturgie
Pilgern im Sommer
Erntekrone
 
 

Wallfahrt zum Weltgebetstag der Geistlichen Berufe

Es war nur eine kleine Gruppe des Priesterseminars und einige Pilger, die den Weg von Marbach bis zur Basilika von Maria Taferl am 7. Mai, dem Weltgebetstag der Geistlichen Berufe, mit Regens Dr. Anton Leichtfried zu Fuß zurücklegten. Nach etwa einer Stunde erreichte die kleine Wallfahrergruppe bei angenehmem Wanderwetter die Basilika. Bei den einzelnen Stationen auf dem steilen Weg kam das Thema geistliche Berufungen und die Bitte um engagierte Mitarbeiter in und für die Kirche immer wieder zur Sprache.

Die Basilika war beim anschließenden Gottesdienst bis auf den letzten Platz gefüllt. Aus vielen Pfarren waren Gläubige zu dieser Wallfahrt gekommen. Unter den Teilnehmern auch einige Schwestern der Kongregatio der Schulschwestern aus Zwettl.

Den Gottesdienst in der Basilika leitete der Regens des Priesterseminars Dr. Anton Leichtfried mit dem Direktor des Pastoralamtes Msgr. Wilfried Kreuth und Prof. Dr. Ferdinand Staudinger von der Philosophisch-Theologischen Hochschule. Der Regens rief die anwesenden Pilger auf, die Anliegen der Kirche um geistliche Berufe, seien sie Priester, Diakone, Pastoralassistentinnen oder Religionslehrer, mitzutragen. Die Kirche könne auf diese Mitarbeiter nicht verzichten, sagte Leichtfried.

In seiner Predigt wies der Regens hin, dass "Jesus, der gute Hirt Mitarbeiter auf allen Ebenen" brauche. Die Kirche brauche Menschen, die für andere Menschen da sind und auch Sorge für sie tragen. Sie helfen mit an jener Sorge, die Christus für alle Menschen targe. Dass er wirklich der "Gute Hirte" sei, habe er selbst in seinem leben immer wieder erfahren, sagte Regens Leichtfried und rief mit dem Hinweis auf das Motto des Weltgebetstages auf: "Nehmen wir die Melodie Gottes in unser Leben auf und lassen uns daraus die Melodie unseres Lebens gestalten".
 
Weitere Aktionen zum Weltgebetstag
Zum Weltgebetstag gab es an diesem Wochenende in den diözesanen Jugendhäusern, dem Schacherhof in Seitenstetten, dem K-Haus in Eggenburg und dem Jugendhaus im Stift Göttweig Begegnungen von Jugendlichen mit Ordensleuten.