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Wallfahrt für Österreich

"Wir danken dem dreieinigen Gott, dass wir in einem freien Land leben dürfen und wollen bitten, dass die Menschen nicht an Materiellem hängen bleiben, sondern das Wesentliche finden". So eröffnete Bischof DDr. Klaus Küng am Nationalfeiertag die Wallfahrt für Österreich auf den Sonntagberg, zu der die Katholische Neuevangelisierung aufgerufen hatte. Weit über hundert Gläubige folgten diesem Aufruf; eine Gruppe wanderte bereits am Vormittag von Rosenau auf den Sonntagberg, manche kamen direkt zur Basilika, wo um 14.30 Uhr der Rosenkranz gebetet wurde und um 15 Uhr Diözesanbischof DDr. Klaus Küng den Gottesdienst leitete.


Es sei nicht selbstverständlich, dass man in unserem Land frei seine Meinung sagen könne, erklärte der Bischof und rief zur Danksagung auf. Noch immer gebe es in der Bevölkerung eine tiefe christliche Prägung und in den meisten Kirchen brenne vor dem Tabernakel noch das Licht. Bei vielen kleineren und größeren Gruppen sei heute wieder einen Trend zur Anbetung festzustellen, sagte der Bischof. Darin liege sei nur ein Trost, sondern auch eine Wegrichtung enthalten, wies er hin. Es sei auch die Erfahrung der Jugendseelsorger, dass die Jugend gefordert sein möchte, meinte der Bischof und wies auf viele Möglichkeiten hin, die es heute in der Lebens- und Freizeitgestaltung sowie in vielen Engagements gebe.


Die Anwesenden rief der Bischof auf, Prioritäten in ihrem Leben zu setzen. Denn der Nationalfeiertag soll ein Tag des Denkens und Bedenkens sein, aber auch ein Tag, Vorsätze zu fassen, sein Leben bewusst christlich zu gestalten und sich bewusst für seinen Weg entscheiden, die Weichen neu stellen und bemüht sein, auf diesem Weg auch weiter zu gehen.


Abschließend sagte der Bischof: "Beten wir für unser Land, dass viele Menschen Christus entdecken", dass und eine Wende eintrete, dass die Gemeinde von Glaubenden wachse und von diesen auch Impulse in andere Länder ausgehen.