Über 120 Schadensfälle bei kirchlichen Gebäuden

Zahlreiche Schäden an Kirchendächer hat der Sturm "Kyrill" angerichtet. Bis 26. Jänner wurden 126 Schadensfälle an kirchlichen Gebäuden in den Pfarren der Diözese sowie dem Hauptgebäude gemeldet. Klöster und Stifte sind dabei noch nicht berücksichtigt. Dabei handelt es sich vornehmlich um Ziegelabdeckungen. Die genauere Schadenshöhe lässt sich allerdings noch nicht beziffern. Nach Auskünften des Diözesanbauamtes sind die Schäden großteils durch Versicherungen gedeckt. Kirchtürme zeigten sich anscheinend stabiler und wurden durch den Orkan nicht beschädigt. Betroffen war das gesamte Diözesangebiet, die meisten Schadensmeldungen ziehen sich allerdings wie ein Band quer durch die Diözese, vom Waldviertel über Krems und nach St. Pölten. Schäden gibt es auch in den Regionen Mostviertel und Tullnerfeld.
Besonders betroffen sind nach bisherigen Meldungen u. a. die Pfarrkirchen Waldenstein, Kleinhain und auch das Bistumsgebäude.

Der Schneeeinbruch wirkt sich "sehr unangenehm aus", meint Ing. Bernd Schneider vom Diözesanbauamt. Die Dächer wurden mittlerweile alle notgesichert, teilweise bereits wieder gedeckt. Mit den weiteren Dachdeckungen der teils sehr steilen Dächer kann erst nach Ende dieser Kälteperiode begonnen werden.