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Teilen nicht nur vom Überfluss

"Nicht nur vom Überfluss geben, sondern auch teilen bis es weh tut", verlangte Bischof DDr. Klaus Küng beim Benefiz-Suppenessen zur Aktion Familienfasttag am 15. Februar vor Politikern, Beamten und weiteren Gästen im NÖ Landhaus in St. Pölten. Die Fastensuppe, die von der Kath. Frauenbewegung organisiert wurde, war diesmal eine Bohnensuppe mit Gemüsekonfetti, kredenzt von Dr. Andrea Dungl-Zauner aus Gars/Kamp.


Der Bischof erinnerte daran, dass auf die Flutwelle des Tsunami eine ebensogroße Welle der Hilfsbereitschaft gefolgt sei. "Wir sind froh über unseren Wohlstand", sagte er. Er rief auf, "nicht nur vom Überfluss zu geben, sondern auch zu teilen, bis es weh tut". Wir in Europa wüssten oft nicht mehr, "wie gut es uns geht und wie viel wir haben", sagte er. Dafür sollten wir auch dankbar sein und anderen helfen.


Landeshauptmann-Stellvertreter Dr. Ernest Gabmann wies hin, dass Österreich zu den reichsten Ländern der Erde gehöre. Bei aller Hektik, dem Stress und Leistungsstreben habe man aber zu wenig Zeit, zu bemerken "wie gut es uns geht und wie viele hungern müssen", sagte er. Das Land wolle einerseits den Wohlstand erhalten und andererseits "eine Insel der Menschlichkeit" sein und dabei auch den Menschen in anderen Ländern helfen.


Die Vorsitzende der Kath. Frauenbewegung, Heli Renner erklärte, dass im vergangenen Jahr bei diese Fasten in ganz Österreich zwei Millionen Euro gesammelt werden konnten. Es sei ein Zeichen der Solidarität mit den Benachteiligten, vor allem Frauen in anderen Ländern. Durch "unzählige Veranstaltungen in den Pfarren" könne auch in diesem Jahr wieder zahlreichen Frauen in vielen Ländern der Erde, darunter Nepal, Sri Lanka und Indien, geholfen werden.