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Teilen gibt Hoffnung

Durch die Welt geht ein Riss. Der arme Süden steht dem reichen Norden gegenüber - ohnmächtig, den tiefen Graben zwischen Hunger und Überfluss zu überwinden. "Teilen" ist ein Aufruf, mit dem die Fastenaktion der Diözese St. Pölten seit über 30 Jahren für Solidarität mit den von Hunger und Armut betroffenen Völkern aufruft. Teilen gibt diesen Menschen Hoffnung, weist der Direktor des Pastoralamtes, Msgr. Wilfried Kreuth bei der diesjährigen Fastenaktion hin. "Wenn wir unsere Herzen öffnen und auch Brieftaschen, so macht uns das kaum ärmer. Andere aber können dadurch neue Hoffnung schöpfen: denn schon ein kleiner Eurobeitrag sichert einer Familie in den Hungerzonen Afrikas das Überleben für einen Monat". Die Bereitschaft zum Teilen kann für viele Notleidende - und auch für den Spender - zum Segen sein, meint Kreuth.


Im vergangenen Jahr 2004 haben die Gläubigen der Diözese im Rahmen der Fastenaktion über 760.000 Euro gespendet. Zahlreiche Projekte konnten damit in Afrika, Lateinamerika, Asien und auch in Österreich unterstützt werden. In Österreich etwa der freiwillige Einsatz von Personen in Entwicklungsländern oder das Afro-Asiatische Institut in Wien.
Neben akuter Nothilfe werden langfristige Aufbauprojekte gefördert, die die Eigenständigkeit und Selbständigkeit der Betroffenen fördern und ermöglichen. Etwa durch Schul- und Bildungsprojekte, durch landwirtschaftliche Starthilfe, Brunnenbohrungen und Wasserversorgung sowie durch die Gründung von Genossenschaften oder auch alternative Energieprojekte, etwa Solarkocher in Brasilien.


Für das laufende Jahr wurden bereits um Hilfe für 32 Projekte in einer Höhe von über 750.000 Euro angesucht. Darunter befinden sich Stipendien, der Ankauf von Fahrzeugen für Behinderte, Unterstützungen für eine Rehabilitationswerkstatt, die Berufsausbildung für Jugendliche, einige Kleinkreditprogramme für Familien und landwirtschaftliche Kooperationen, Alphabetisierungskampagnen sowie der Bau von Kirchen und Mehrzweckräumen.


Die Fastenaktion der Diözese St. Pölten findet mit Hilfe von "Fastensäckchen" statt, die über die Pfarren in zahlreiche Haushalte verteilt und nach der Fastenzeit wieder eingesammelt werden.


Näheres zur Fastenaktion