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Sungura-Hasen helfen Aidswaisen

Die Initiative für Waisenkinder in Tanzania trägt Früchte: aus den ersten 120 Hasenpaaren, die Ing. Friedrich Walterskirchen für die Waisenkinder, deren Eltern an Aids verstorben sind organisiert hat, sind inzwischen 700 Zuchthasenpaare geworden. "Die Kinder kümmern sich liebevoll darum", schreibt Sr. Bonaventura von den St. Agnes Sisters in einem Brief. In einem Brief informierte kürzlich Sr. Bonaventura Kilowoko von den St. Agnes Sisters den Initiator dieser Aktion in Österreich, Ing. Friedrich Walterskirchen, über diesen großen Erfolg seiner Aktion. "Alle Kinder machen ganz begeistert mit und geben die ersten Jungtiere bereits an die nächsten Aids-Waisenkinder weiter. So wird der Kreis der gut versorgten Kinder immer größer", schreibt die Schwester in ihrem Brief.
Die Kinder erhalten auch ein kleines Stück Land mit etwa 120 Quadratmeter auf dem sie Chascrops, eine Getreideart sowie Erdnüsse und Sonneblumen anbauen können. "So ist bei allen Aids-Waisen die Freude groß und sie arbeiten mit viel Fleiß. Wir danken Euch und allen guten Helfern", schreibt Schwester Bonaventura.

Ein großer Teil der Bevölkerung Tanzanias ist HIV infiziert. Viele sterben daran und hinterlassen ihre Kinder, die kaum versorgt sind. Diese sind dann auf sich allein gestellt. Die älteren Kinder kümmern sich um die jüngeren Brüder und Schwestern. Viele von ihnen werden von rücksichtslosen Geschäftemachern ausgebeutet und missbraucht. Die Chancen zu überleben sind gering.
Der ehemalige Lehrer an der Weinbauschule in Krems, Ing. Friedrich Walterskirchen hat sich mit den St. Agnes Sisters in Songea in Tanzania dieser Kinder angenommen und versucht ihnen nun mit Hilfe von Zuchthasen zu helfen. Die Kinder müssen sich selbst um die Tiere sorgen und können sie dann verkaufen. "Mit 9.000 Euro seit 2006 haben wir schon viel erreicht", resümiert Schwester Bonaventura in ihrem Schreiben.
Ing. Walterskirchen unterstützt bereits seit 1963 die St. Agnes-Sisters in Tanzania. Bekannt geworden ist er vor allem durch seine Nähmaschinen-Aktion und die Lieferung von einfachen landwirtschaftlichen gräten. Damit konnte vielen Familien geholfen werden: es war eine echte Hilfe zur Selbsthilfe.

Unterstützung ist möglich: mit 20 Euro kann ein neues Hasenpärchen für die Zucht, Futter für die erste Zeit und Holz für einen Käfig angeschafft werden. Unterstützungskonto 3854-000-283 bei der nö. Landeshypobank, BLZ 53000, Kennwort "Tanzania-Aktion".