„Süß und fair! Schoko trifft Bär!“

Jugendliche verkaufen im Oktober in Pfarren, Schulen und auf öffentlichen Plätzen fair gehandelte Gummibären und Schoko-Pralinen. Mit dem Reinerlös unterstützen „Missio“ und „Katholische Jugend“ Hilfsprojekte in Entwicklungsländern.

„Süß und fair! Schoko trifft Bär!“ Unter diesem Motto haben die Päpstlichen Missionswerke in Österreich, „Missio“-Austria, und die Katholische Jugend ihre diesjährige Jugendaktion gestartet. Insgesamt 2,5 Millionen „Fair-Trade“ Gummibären und Schoko-Pralinen sollen zugunsten von Jugendprojekten in Kolumbien, Argentinien, Zimbabwe, Südindien und Kongo verkauft werden. Außerdem wird mit der Aktion auch ein Austauschprogramm von Jugendlichen aus El Salvador und Österreich mitfinanziert.
Die Mindestspende pro Packung Schoko-Pralinen und „Bio-Bärli“ beträgt 2 Euro. Kakaobohnen und Rohrzucker als Grundstoffe der Produkte werden von Genossenschaften produziert, die Arbeitern einen fixen Preis über dem Weltmarkt-Niveau zahlen.

„Die Jugendaktion leistet einen wichtigen Beitrag zu mehr Gerechtigkeit und bekämpft konkret Armut“, freut sich „Missio“-Austria-Nationaldirektor Msgr. Leo Maasburg. Neben der konkreten Hilfe für Jugendliche in Entwicklungsländern wollen die Organisatoren aber auch in Österreich entwicklungspolitische Bildungsarbeit in Jugendgruppen und Klassengemeinschaften und den fairen Handel fördern. „Wir wollen auf Ungerechtigkeiten aufmerksam machen, den Zucker- und Kakaobauern helfen sowie Jugendprojekte in aller Welt unterstützen. Durch bewusstes Einkaufen kann jede und jeder die Welt ein klein wenig verändern“, erklärt Stefan Wurm, der Vorsitzende der Katholischen Jugend Österreich.

Neu ist die Aktion „fairfilmen“: Jugendliche können dabei alles, was ihnen zu den „Bio-Bärli“ oder Schoko-Pralinen einfällt, in Form von Videos wie Werbespots, Märchen oder Kurzgeschichten verfilmen. Die Kurzvideos können an die E-Mail-Adresse oder auf eine CD gebrannt per Post an „Missio“ geschickt werden (Seilerstätte 12, 1015 Wien). Die originellsten Videos werden auf der Website www.jugendaktion.at vorgestellt.