Stiftsrenovierung Herzogenburg: nächste Etappe wird in Angriff genommen

Demnächst wird die achte Etappe der Fassadenrenovierung des Stiftes Herzogenburg in Angriff genommen, die zwei Fassaden des großen Innenhofes sowie dessen Innengestaltung umfasst. Ergänzt wird dieses Vorhaben durch eine weitere Gartengestaltung: Der "Nussgarten" im Westen des Stiftes soll nach barockem Vorbild wiederhergestellt werden. Dies gab Propst Mag. Maximilian Fürnsinn am 18. Jänner vor der Kuratoriumssitzung unter Vorsitz von Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll bekannt. Die nächste Etappe der Gesamtrenovierung des Stiftes soll bis Ende 2007 abgeschlossen sein und wird einen Kostenaufwand von etwa 1,2 Millionen Euro erfordern. Die Finanzierung wird "nach bisher bewährtem Aufteilungsschlüssel" durch Bund, Land, Gemeinde und Stift erfolgen.

Bereits bisher haben zahlreiche Menschen durch ihre Spenden bei der Renovierung tatkräftig mitgeholfen, bedankte sich Propst Fürnsinn. In den vergangenen sechs Jahren wurden alle außen liegenden Fassaden und bedeutende Innenräume restauriert. So der Festsaal, die Frigdianikapelle, die Chorkapelle und die Barockbibliothek. Auch der barocke Prälatengarten wurde wiederhergestellt und der Südgarten neu angelegt. Die Kosten betrugen bisher insgesamt 4,5 Millionen Euro.

Landeshauptmann Erwin Pröll sieht die Renovierung des Stiftes in den größeren Zusammenhang mit den derzeit laufenden Projekten Maria Taferl, Klosterneuburg und Altenburg. Dabei dürfe die Arbeitsmarktpolitische Bedeutung nicht außer Acht gelassen werden, sagte er. Durch diese Renovierungsarbeiten würden insgesamt 250 Arbeitsplätze, vor allem in Klein- und Mittelbetrieben, gesichert.