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Sternsinger bei Bundespräsident Dr. Heinz Fischer

Einen Staatsbesuch der besonderen Art konnte Bundespräsident Dr. Heinz Fischer am 29. Dezember um 12.00 Uhr in der Hofburg empfangen: Die Heiligen Drei Könige. Sie kommen diesmal aus ganz Österreich und aus der Slowakei, um dem Staatsoberhaupt die Segenswünsche für das Jahr 2007 zu überbringen. Die 40 Sternsinger-Kinder bildeten eine farbenprächtige Kulisse, als in die Hofburg kamen und um eine Spende für Menschen in der "Dritten Welt" baten. Unter ihnen waren auch fünf aus der Diözese St. Pölten. Unter den Sternsingern waren diesmal fünf Kinder aus der Pfarre Langenhart im westlichen Niederösterreich mit ihren Begleitern. Benedikt, Bernadette, Elfi, Johanna und Martin kamen in ihren farbenprächtigen Gewändern sogar mit einer Kutsche, einem Fiaker, vorgefahren und hatten während ihrer Fahrt schon viel Aufsehen - vor allem bei den Touristen - erregt.
Durch den Empfang der Sternsinger würdigt der Bundespräsident den großartigen Einsatz der 90.000 Sternsinger in ganz Österreich. Die "Hilfe unter gutem Stern" kommt jährlich einer Million Menschen in der "Dritten Welt" zugute, jährlich werden über 500 Hilfsprojekte in der "Dritten Welt" unterstützt. Letztes Jahr wurden in ganz Österreich 12,8 Millionen Euro "ersungen". In der Diözese St. Pölten waren es 1,14 Millionen.

Diesen engagierten Einsatz für eine gerechte Welt wünscht sich die Dreikönigsaktion auch von der kommenden Regierung. "Als reiches Land im Herzen Europas müssen wir Weltsicht entwickeln", fordert Silvia Schüller, Vorsitzende der Katholischen Jungschar. Von der kommenden Regierung erwarte sie sich eine deutliche Aufstockung des Budgets für Entwicklungszusammenarbeit. 200 Millionen Euro pro Jahr seien notwendig, um die versprochenen 0,7 % vom Bruttonationaleinkommen bis 2015 zu erreichen, wies sie hin.

Bundespräsident Dr. Heinz Fischer versprach, sich für die Anhebung der Entwicklungshilfe auf die versprochenen 0,7 Prozent des Bruttoinlandproduktes einzusetzen.