St. Pöltner Diözesanteam holt „Bronze“

Die 11. Fußball-Meisterschaft der Diözesen Österreichs wurde am vergangenen Wochenende auf dem Sportplatz des SC Melk ausgetragen. Der Sieg ging an die Diözese Eisenstadt, vor Graz-Seckau, St. Pölten, Salzburg und Wien. Die einzelnen Mannschaften werden aus Klerikern, Angestellten der Katholischen Kirche bzw. Caritas sowie Religionslehrern gebildet. Im vorletzten Spiel des Turniers musste schließlich die Entscheidung fallen: Die bis dahin ungeschlagenen Teams von Eisenstadt und Graz-Seckau standen sich gegenüber. Durch ausgezeichnete Leistungen der beiden Tormänner war den Spielern ein Torjubel versagt. Eisenstadt genügte aber ein 0:0 zum Turniersieg.

Titelverteidiger Salzburg startet mit einem knappen 1:0-Sieg im Duell der Erzdiözesen gegen Wien in das Turnier. Bereits in der zweiten Partie zeigte der spätere Meister Eisenstadt eindrucksvoll seine Klasse. Die Burgenländer bezwangen die Gastgeber aus St. Pölten klar mit 4:1. Die weiteren Partien verliefen großteils sehr spannend, wovon sich auch Melks Bürgermeister Thomas Widrich überzeugen konnte.

Die Gastgeber aus St. Pölten hatten diesmal eine längere Anlaufzeit: Nach dem 1:4 gegen Eisenstadt, in dem St. Pölten sogar 1:0 in Führung lag, erzielten Walter Reiterlehner & Co. ein 2:2-Remis gegen Graz. Es folgte ein ungefährdeter 3:1-Sieg gegen Wien und im letzten Spiel des Tages ein deutlicher 4:1-Erfolg gegen Vorjahressieger Salzburg.

Bei der Siegerehrung im Melker Wachauerhof gratulierten Nationalrats-Abgeordnete Herta Mikesch, DSG-Vorsitzender Prof. Dipl.-Ing. Jörg Summer und Organisator Michael Scholz allen Teams zu den sportlichen Leistungen.

Abgeordnete Herta Mikesch überbrachte die Grüße des Landeshauptmanns Dr. Erwin Pröll, und sie lud die Sportler zum gemeinsamen Abendessen ein. Ein Teil der Aktiven samt mitgereisten Fans nutzte die Möglichkeit zur Stiftsbesichtigung und zur Teilnahme am Stadtfest „110 Jahre Stadt Melk“.

Bisherige Gewinner der Meisterschaften:
2008 in Melk/Niederösterreich: Eisenstadt
2007 in Antau/Burgenland: Salzburg
2006 in Koppl/Salzburg: St. Pölten
2005 in Innsbruck/Tirol: St. Pölten
2004 in Wien: Eisenstadt
2003 in Tanzenberg/Kärnten: St. Pölten
2002 in Leibnitz/Steiermark: St. Pölten
2001 in Linz/Oberösterreich: Graz-Seckau
2000 in St. Pölten/Niederösterreich: St. Pölten
1999 in Antau/Burgenland: Graz-Seckau
1998 in Hallein/Salzburg: Eisenstadt

Foto: Diözesanteam St. Pölten: stehend v.l.n.r.: Michael Scholz, Gottfried Lammerhuber, Wilhelm Erber, Erich Pfaffenbichler, Franz Reiterlehner, Franz Richter; 1. Reihe v.l.n.r.: Johann wurzer, Martin Kargl, Gottfried Fischl, Lukas Steinwendtner.