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Spatenstich zum Weltjugendtag in Köln

"Heute werden wir zu Baumeistern, so wie es der Heilige Vater von der Jugend fordert: Seid Baumeister einer neuen Zivilisation der Gerechtigkeit und Liebe." Mit diesen Worten hat der Erzbischof von Köln, Joachim Kardinal Meisner, den Spatenstich auf dem Marienfeld bei Kerpen und Frechen in der Nähe von Köln vorgenommen, auf dem am 20./21. August Vigil und Abschlussmesse des XX. Weltjugendtags 2005 stattfinden.
Jugend und Pfarren organisieren Fahrt zum Weltjugendtag."Ich bin mir sicher, dass hier ein großartiger Versammlungsort, eine Kathedrale für einen Tag entsteht, die allein dem Lobe Gottes dienen soll", erklärt Kardinal Meisner. "Wir schauen motiviert nach vorne. Beim Weltjugendtag lassen wir uns dann von der Glaubenskraft der jungen Menschen entzünden."


Bau der Infrastruktur


Die baulichen Maßnahmen auf dem Marienfeld haben gigantische Ausmaße. Auf der etwa 300 ha großen Fläche müssen Wege- und Versorgungseinrichtungen gebaut werden. "Für den Hügel schütten wir rund 80.000 m³ Erde auf, täglich 3.000 Tonnen oder 200 LKW-Ladungen im Durchschnitt", erklärte Hermann-Josef Johanns, Geschäftsführer der Weltjugendtag gGmbH die geplanten baulichen Maßnahmen. "Wir sind uns unserer Verantwortung auch gegenüber den Landwirten und Eigentümern dabei sehr bewusst: Der Boden ist ihr wichtigstes Gut, und wo sonst Getreide und Kartoffeln wachsen, werden im August Glaube, Freude und Gemeinschaft sprießen." Ende Mai soll die Aufschüttung des Hügels abgeschlossen sein, der Wegebau soll Mitte April beginnen.


"Optimal im Zeitplan"


"Wir sind sehr stolz, dass wir diese große Aufgabe für den Weltjugendtag übernehmen dürfen", sagte Oberbauleiter Klaus Frenzel vom Generalunternehmer Bilfinger Berger AG. Im Rahmen eines Partnerschaftsmodells wird diese Firma mit der HSG Technischer Service GmbH die gesamte Abwicklung übernehmen - von Landschaftsarbeiten über Bühnenaufbau und Versorgungstechnik bis hin zu abschließenden Rückbaumaßnahmen. "Wir sind optimal im Zeitplan und zuversichtlich, im August für den Weltjugendtag eine gute Visitenkarte zu hinterlassen", so Frenzel. Pfarrer Ulrich Hennes, Sekretär des XX. Weltjugendtags, verglich die Aufschüttung des Hügels mit dem Zion in Jerusalem: "Wie in Jerusalem kommt auf dem Hügel des Marienfeldes die Welt zusammen. Deshalb wird ein wenig vom Himmlischen Jerusalem auf dem Marienfeld sichtbar."


Fahrten zum Weltjugendtag


Die Katholische Jugend der Diözese organisiert gemeinsam mit der Diözese Linz eine Fahrt zum Weltjugendtag nach Köln. Und zwar vom 11. bis 21. August. Kontakt: Kirstin Wibihail, Tel. 02742/398-360.
Fahrten organieren auch die Pfarren Thaya und Krems-St. Paul vom 16. bis 21. August, mit Pfr. Mag. Wolfgang Auhser und Kpl. Mag. Anton Hofmarcher. Kontakt: Elfriede Habison, Tel. 03842/52383
Auch die Redemptoriesten von Eggenburg organisieren eine Fahrt zum Weltjugendtag mit P. Sepp Schachinger, Tel. 0664/2124616
wie auch die Gemeinschaft der Seligpreisungen, Sr. Eva, Tel. 02236/26209.


Mehr Informationen auf der Homepage des Weltjugendtages