Solidarität mit Opfern der Flutkatastrophe

Zur Solidarität mit den Betroffenen der Flutkatastrophe in Südostasien hat Bischof DDr. Klaus Küng in seiner Neujahrsansprache auf Radio Niederösterreich aufgerufen.
Jeder soll "mit guten Vorsätzen" in das Neue Jahr eintreten, die Zeit, die von Gott geschenkt sei gut nützen, vor Gott und den Menschen recht leben und Gutes tun. "An diesem Silvester stehen wir ganz unter dem Eindruck der Flutwellenkatastrophe", sagte der Bischof. Dieses Ereignis mache bewusst, wie rasch sich alles im Leben eines Menschen, einer Gemeinde, eines Landes verändern könne.


Den Aufruf vieler Verantwortungsträger in Politik und Kirche, in der Silvesternacht auf Feuerwerk und lautstarkes Feiern zu verzichten und das so gesparte Geld den Menschen in Not zu schenken, bezeichnete der Bischof als gute und richtige Entscheidung. Er rief aber auch auf, wieder "über unser Leben, über Gott und die Welt nachzudenken".


Flutwellen und ähnliche Katastrophen habe es im Laufe der Menschheitsgeschichte immer wieder gegeben, erinnerte der Bischof. Es sei nicht zielführend, in ständiger Angst davor zu leben, dass vielleicht wieder etwas passieren könnte. Vielmehr soll sich der Mensch "voll Vertrauen in Gottes Hand" zu begeben und durch ein Leben in Übereinstimmung mit seinen Geboten für Gottes Ruf "möglichst jederzeit bereit sein". Dies bedeute, umzukehren das Leben zu verändern, aber auch "neu anfangen, wenn wir nachlässig geworden sind", agte Bischof Küng.


Abschließend meinte der Bischof, man soll Gott von Herzen danken, wenn man gesund geblieben und vor Unglück bewahrt worden sei und wenn man im vergangenen Jahr Schönes erleben durfte und "manches oder vieles auch geglückt ist".
Man soll aber auch "mit guten Vorsätzen" in das Neue Jahr eintreten, die Zeit, die von Gott geschenkt sei gut nützen, vor Gott und den Menschen recht leben und Gutes tun.
Einander Gesundheit und Erfolg zu wünschen, sei ein guter Wunsch. Doch man soll dabei auch bedenken: "wenn man mit sich selbst und vor allem mit Gott eins ist, dann ist man meist auch gesund, weil man den Frieden im Herzen trägt", betonte der Bischof.
Auch der Erfolg sei wichtig. "Er sollte aber in Übereinstimmung mit dem stehen, was Gott von uns erwartet", sagte Küng. So werde unser Leben wirklich fruchtbar.