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Segnen - eine Brücke zum Nächsten

Segnen bedeutet einen Brückenschlag zum Mitmenschen, ein Stück Geborgenheit und Verbundenheit. Dies erklärte der Geistliche Assistent der Kath. Männerbewegung, KR Pfarrer Richard Jindra beim Mostviertler Bauerntag im Stift Seitenstetten.
Der "Waldviertler Bauerntag" findet am Aschermittwoch von 9 bis 16 Uhr zum gleichen Thema im Stift Zwettl statt. Jemandem Glück wünschen heißt, ihm Gutes zusagen. Diese Geste weist über sich hinaus, sie bezieht sich auch auf die Kinder und das Werk der Arbeit. So ist auch der Neujahrssegen zu verstehen, meint Pfarrer Richard Jindra. Die Sternsinger bezeichnen die Haustüren mit den Buchstaben C - M - B und sagen damit, dass Christus das Haus und seine Bewohner segnen möge. Auch das Mittagsgebet sei so ein Segensgebet, wies der geistliche Assistent der Katholischen Männerbewegung hin. All diese Rituale, in denen man Segen zuspreche, seien Wegweiser zur Orientierung im Leben; vor allem dann, wenn es das Leben schwer werde. Ein Segen für die Menschen zu sein, sei ein Auftrag an alle Christen: sich nicht nur gut den Mitmenschen gegenüber zu verhalten, sondern auch den Tieren und der ganzen Natur gegenüber behutsam und sensibel zu zeigen.


Ziele finden


Ziele lassen ein Leben sinnvoll erscheinen, erklärte der Geschäftsleiter der SPES-Akademie in Schlierbach, Ing. Fritz Ammer beim Mostviertler Bauerntag. Auch der Erfolg liege in der Umsetzung und Verwirklichung von Zielen. Denn ein Ziel haben befreie von Zufälligkeit und ermögliche nachhaltiges Leben. "Nur wer die Zukunft hat, der hat auch die Jugend", meint Ammer.
Ein Betriebsführer, der in seiner Landwirtschaft nur arbeitet und dies negativ sieht, wird kaum erwarten können, dass sein Sohn oder seine Tochter seine Nachfolge antreten werden. Nur was mit Engagement und Aufmerksamkeit getan werde, das könne auch wachsen, sagte Ammer. Eine nachhaltige Vertrauenskultur könne nur während eines langen Zeitraums erfüllter positiven Erwartungen entstehen. Wo diese aber fehle, entstehen Angst. Vertrauen hingegen braucht Mut und Entscheidung, sie ermöglicht Hoffnung und Liebe, auch Liebe zur Landwirtschaft.


Beim diesjährigen Bauerntag in Seitenstetten konnte LKR Josef Deinhofer aus Ferschnitz mehr Besucher als in den vorangegangenen Jahren begrüßen. Die Geschwister Haimel aus Weistrach und Günter Haas untermalten die Veranstaltung mit ihrer Hausmusik und sorgten für eine herzliche Atmosphäre.