Nikolaus
 
 

Religionslehrer sind Brückenbauer

„Ihr könnt vielen Kindern und Jugendlichen die Augen für die tieferen Dimensionen des Lebens öffnen“, sagte der Direktor des Diözesanschulamtes, HR Mag. Karl Schrittwieser vor den Religionslehrern. Für ihre langjährigen Dienste sprachen Bischof und Schulamtsleiter langjährig dienenden Religionslehrern am Freitag, dem 5. Dezember im Sommerrefektorium des Bistumsgebäudes den Dank für ihre Dienste aus. Direktor Schrittwieser nannte die Religionslehrer „Brückenbauer zwischen der Welt der Schüler und der Kirche“. Die 700 in der Diözese tätigen Religionslehrer erreichen etwa 90.000 Kinder und Jugendliche in den Volksschulen bis zu den Maturaklassen der weiterführenden Schulen, stellte er fest. Religionslehrer seien auch Menschenfischer, wies er hin. Manchmal sei die Arbeit mühsam und ohne sichtlichen Erfolg. „Aber auf das Wort Christi hin wird sich der Erfolg einstellen, wenn auch nicht sofort“, bekräftigte er.
Auch Bischof DDr. Klaus Küng unterstrich die Bedeutung des Religionsunterrichtes und die Arbeit der Religionslehrer. Er ermutigte sie, ihre Arbeit fortzuführen, auch wenn es oft mühsam sei. Dabei erinnerte er an das Wort des Propheten: „Die Auserwählten wirken niemals vergeblich“. Man müsse Vertrauen haben, dass einer sät und ein anderer erntet, sagte der Bischof. Und wer sein Bestes gebe, wirke niemals vergeblich, auch wenn sich der Erfolg erst später zeige.

Als „schönsten Beruf, die Botschaft vom Leben spendenden Gott den jungen Menschen zu bringen“, bezeichnete Mag. Gottfried Wawerda von der Berufsgemeinschaft der Religionslehrer in seinen Worten die Arbeit der Religionslehrer. „Es gibt in unserem Beruf nicht nur Gegenwind, sondern auch den Rückenwind des Heiligen Geistes, der uns beflügelt“, stellte er fest.

Dankesschreiben
Acht Religionslehrerinnen und -lehrer wurden in den Ruhestand verabschiedet. Es sind dies Pfr. Norbert Burmettler aus St. Pölten, Mag. Dr. Leopold Gassner-Dammerer aus Gmünd, Dir. SR Margit Breyer aus St. Pölten, Rosina Leidenfrost aus Persenbeug, Gertrude Auer aus Haidershofen, Dipl. Päd. Maria Haas, aus St.Leonhard, Pfr. P. Alberich Enöckl, aus Wilhelmsburg und Dir. SR Josef Wohlmuth, aus Eichgraben.

Jeweils fünf Religionslehrer wurden für ihre 35-jährige bzw. 30-jährige Dienstzeit bedankt. Es sind dies Pfr. KR Jindra Richard, aus Heiligeneich, ROL Bruno Moser, aus Herzogenburg, OStR Prof. Adolf Bauer aus Bad Großpertholz, OStR Prof. Mag. Johann Kern aus Waidhofen/Ybbs und OStR Mag. Franz Pannagl aus Amstetten. Für 30 Dienstjahre bedankt wurden ROL Dipl. Päd. Friederike Fohringer aus Mank, Maria Riel aus Herzogenburg, Dipl. Päd. Erika Naderer aus Ardagger, Dipl. Päd. Mag. Anton Knoll aus Sonntagberg und OStR Mag. Franz Weiss aus Zwettl.
20 weitere Religionslehrerinnen und Religionslehrer erhielten Dankesurkunden für ihre 25- bzw. 20-jährige Tätigkeit.