Pfr. Norbert Burmettler wird neuer Dompfarrer in St. Pölten

Norbert Burmettler, 1949 in Pielachtal geboren und seit 1995 Pfarrer in Gaming, wird mit 1. September neuer Dompfarrer in St. Pölten. Er ist Mitglied im Priesterrat und Verantwortlicher für die Charismatische Gemeindeerneuerung in der Diözese. Als Dompfarrer gehört er künftig auch dem engsten Beraterkreis des Bischofs an. Norbert Burmettler, Pfarrer in Gaming, wird mit 1. September Dompfarrer in St. Pölten. Der neue Dompfarrer wurde 1949 in Loich im Pielchtal geboren und wuchs in Kirchberg an der Pielach auf. Er besuchte das Musisch-Pädagogischen Realgymnasium in St. Pölten und studierte nach der Matura an der Philosophisch-Theologischen Hochschule in St. Pölten. 1973 wurde er in der Stadtpfarrkirche St. Veit in Krems zum Priester geweiht. Die Kaplansjahre führten ihn nach Euratsfeld, Lunz am See und nach Litschau, wo er von 1977 bis 1995 Pfarrer war. Von 1986 bis 1995 war er zusätzlich Moderator in Haugschlag. Seit 1995 wirkt er in Gaming.
Pfarrer Burmettler war mehrmals Mitglied im Priesterrat, dem er auch derzeit angehört. Er ist geistlicher Assistent für die Charismatische Gemeindeerneuerung in der Diözese St. Pölten und Frauenseelsorger im Dekanat Scheibbs.

Christliche Botschaft als Lebenshilfe

In einer ersten Stellungnahme erklärt Burmettler, dass ihn die Berufung durch den Diözesanbischof überrascht habe. Er danke Bischof Küng dass dieser in ihm das große Vertrauen setze, diese verantwortungsvolle Aufgabe zu übernehmen.
"In meiner seelsorglichen Tätigkeit will ich Pfarrer für alle sein", sagte der designierte Dompfarrer. Ich möchte meinen Dienst für alle Menschen ausüben, ganz gleich welcher Altersstufe oder Lebenssituation. Mein Ziel wird es sein, die christliche Botschaft als Lebenshilfe anzubieten".
Pfarrer Burmettler bekräftigt, dass er sich in seiner pastoralen Aufgabe auf das Zweite Vatikanische Konzil stützen werde. Priester und Laien sollen unter der Leitung des Bischofs ihre Dienste zum Aufbau des Reiches Gottes in der Welt von heute ausüben.
In seiner priesterlichen Tätigkeit habe er verschiedene Vorbilder gehabt, von denen er zwei besonders hervorheben möchte, sagt Burmettler. Dies seien Kardinal Franz König, der weithin als "Brückenbauer" bezeichnet wurde. "Auch ich möchte versuchen, in ähnlicher Weise Brücken innerhalb der Kirche und zu den Menschen außerhalb der Kirche zu bauen", ergänzt er. Ein weiteres Vorbild sei ihm Papst Johannes Paul I., der in seinem kurzen Pontifikat "Lebendigkeit und Freundlichkeit" ausgestrahlt habe. "Ich möchte ebenfalls mit Optimismus an meine zukünftige Aufgabe herangehen. Kirche soll als lebendige Gemeinschaft erfahren werden", sagt Burmettler.

Die Dompfarre nimmt eine besondere Stellung unter den Kirchen der Diözese ein. Der Dompfarrer ist zugleich Domkapitular und gehört damit auch zum engsten Beraterkreis des Bischofs von St. Pölten.